16. September, 12 Uhr - München-Sendling - 3. Münchner Spenden-Indoor-Radmarathon

24 Stunden von TransPedal: "Für Flüchtlinge auf der Rolle..."


"TransPedal"-Chef Günter Hofner bei der Premiere 2015. | Foto: Wilfried Petzi

13.09.2017  |  (rsn) - Zum dritten Mal wird am kommenden Samstag pünktlich zum Oktoberfest-Anstich um 12 Uhr im Büro der Münchner Fahrrad-Kuriere "TransPedal" der "Münchner Spenden-Indoor-Radmarathon" starten, nur wenige hundert Meter von der Wiesn, dem größten Volksfest der Welt entfernt.

"Strampeln Sie mit, oder spenden Sie!",
sagt "TransPedal"-Chef Günter Hofner. Gespendet wird pro auf der Rolle gefahrenem Kilometer: Ans Rad ist ein Tacho montiert. Die Spender entscheiden vorher, wie viel sie pro Kilometer spenden. Der Mindestbetrag ist 10 Cent pro km.

"Je nach Beteiligung und Tretfreudigkeit erwarten wir eine Strecke von 500 bis 700 Kilometer", hofft Günter. Der Erlös des Marathons geht an die Flüchtlingshilfe-Organisation "Bellevue di Monaco" und an das Fahrrad-Patenschafts-Projekt der "Jugendhilfe Ostafrika".

Gefahren wird auf dem orangefarbenen "Transpedal"-Rennrad
(Rahmenhöhe 57 cm), das fest auf eine Rolle montiert ist. "Die Konstruktion ist sicher und so fest, dass sich jede/r problemlos auf das Rennrad setzen kann", so TransPedal-Chef Günter weiter. Das Rad wird im Anschluss an den Marathon am 17. September ab 13 Uhr versteigert, der Erlös ebenfalls gespendet.

Damit's nicht langweilig wird, gibt's musikalischer Begleitung, in Form von Blues und Jazz. Für Speis und Trank ist natürlich ebenfalls gesorgt. Wer nicht selber dabei sein kann, der kann das Ganze mittels Livestream auf der "TransPedal"-Netzseite verfolgen (siehe Link).

Je nach Wunsch des Spenders werden drei gemeinnützige
Organsisationen begünstigt.
Jugendhilfe Ostafrika: Unterstützt die Landbevölkerung im Norden Ugandas mit massiven Transporträdern und sog. Handybikes (Drei-Räder mit Handbetrieb für Beinamputierte, meist Minenopfer)
Bellevue di Monaco: Unterstützt unbegleitete jugendliche Flüchtlinge in München.
In diesem Jahr neu: Ärzte der Welt, Projekt "open.med.münchen": Kümmert sich um Menschen ohne Krankenversicherung in München.

 
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