15. Juni 2019 - vom Bodensee zum Genfersee - 1000 km, 30 000 hm

Navad1000: “No fee, no support, no prize, no excuses, no stop“

Foto zu dem Text "Navad1000: “No fee, no support, no prize, no excuses, no stop“"
| Foto: navad1000.ch

07.11.2018  |  (rsn) - "No entry fee, no outside support, no prize money, no excuses, nonstop" - für ambitionierte Bikepacker ist die "Navad1000" zum festen Termin in der Agenda geworden: Im kommenden Sommer findet die Langstrecken-Tour über 1000 Kilometer quer durch die Schweiz bereits zum fünften Mal statt.

Die Idee ist, ohne Helfer, Begleitfahrzeuge und fixe Zwischenziele,
dafür mit moderner GPS-Navigation und viel individueller Freiheit in der atemberaubend schönen Schweizer Natur unterwegs zu sein. Anmeldungen für die nächste Tour mit Start am 15. Juni 2019 sind ab sofort möglich (siehe Link hier unten).

Die Langstrecken-Tour führt von Romanshorn am Bodensee zum Ziel am Genfersee, genauer der Statue von Freddy Mercury an der See-Promenade von Montreux. Damit wird dem verstorbenen Sänger von Queen die Ehre erwiesen, der mit Songs wie „Bicycle Race“, „Don’t stop me know“ oder „We are the Champions“ den perfekten Soundtrack zum Velo-Sport lieferte.

Der Weg vom Bodensee zum Genfersee verläuft quer
durch das Schweizer Alpenvorland, vorbei an vielen bekannten und versteckten Naturschönheiten. Wie es der Name der Bikepacking-Tour vermuten lässt, führt sie über 1000 Kilometer. Dabei werden rund 30 000 Höhenmeter auf mehrheitlich unbefestigten Strassen zurückgelegt.

Weil es die "Navad1000" nicht ein Rennen im eigentlichen Sinn, mit Zeitmessung und Siegerehrung ist, fallen auch andere Wettkampfmerkmale weg: So erhebt Organisator Willi Felix keine Startgebühr, und es gibt getreu der Bikepacking-Idee unterwegs auch keinen Support. Einzige Ausnahme: eine Gepäckwechsel-Station auf halber Strecke.

Jeder Fahrer teilt sich die Strecke selbst in mehrere
kleinere oder grössere Etappen auf, er versorgt sich unterwegs selbst, wählt die Übernachtungsorte nach eigenem Vorlieben und Komfort-Anspruch aus. Und jeder führt die gesamte Ausrüstung auf dem eigenen Velo mit.

Einzige Anforderungen an Teilnehmer sind, dass sie der vorgegebenen Route folgen, und dabei ihre aktuelle Position regelmässig via Satelliten-Tracker an ein öffentlich einsehbares Routen-Portal senden.

Bikepacking
ist ein Trend im Radsport, und zugleich eine Rückbesinnung zu den Wurzeln. Die Idee ist so simpel wie vielseitig: Man fährt auf sich allein gestellt während mehreren Tagen eine Route abseits asphaltierter Strassen, und erlebt dabei die Schönheit der Natur in seinem eigenen Rhythmus.

Nicht nur im Ursprungsland USA gewinnt der neue Outdoor-Sport laufend neue Freunde, weil die sportlichen Mehrtages-Touren auf unbefestigten "Gravel Roads" sowohl Rennradfahrern wie auch Mountainbikern neue Herausforderungen bie- ten. Die Touren sind lang und abwechslungsreich, weshalb der Kampf gegen die Uhr eine untergeordnete Rolle spielt. Was zählt, ist das individuelle Erlebnis, und das hängt von planerischem Geschick und Improvisations-Talent genauso ab wie von körperlicher Fitness und fahrtechnischem Können.

Über Navad

Aus Zypern kommt das Unternehmen Navad, dessen Navigationsgeräte sich unter Outdoor-Fans und Radsportlern als Geheimtip etabliert haben. Der Hersteller setzt dabei nicht allein auf die GPS-Daten amerikanischer Satelliten, sondern auch auf Navigations-Informationen des russischen "Glonass"-Systems.

Die Orientierung im Gelände wird dadurch sicherer und präziser, weil sie nicht von einer einzigen Quelle abhängig ist. Ergänzend stehen Nutzern kostenlose Karten auf Basis von Open Street Map und eine stetig wachsende Zahl von frei zugänglichen Touren-Tips auf der ganzen Welt zur Verfügung. 

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