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03.12.2016 | (rsn) – Nach dem Weggang von Deutschlands Zeitfahr-Ass Tony Martin (zu Katusha-Alpecin) hat Etixx-Quick-Step bereits für möglichen Ersatz gesorgt und sich die Dienste von Maximilian Schachmann gesichert.
Der 22-Jährige machte 2016 beim Quick-Step-Farmteam Klein Constantia eine dermaßen gute Figur, dass ein Profivertrag fast schon die logische Konsequenz war. Schachmann lieferte eine ganze Reihe erstklassiker Vorstellungen ab und gewann bei der Straßen-WM in Doha hinter Landsmann Marco Matthias die Silbermedaille im U23-Zeitfahren. Zuvor hatte er sich in dieser Disziplin den Titel bei den Deutschen Meisterschaften gesichert und Mathis dabei auf den dritten Platz verwiesen.
Dazu kamen der Gesamtsieg bei der Tour Alsace (2.2), bei der Schachmann als Ausreißer zudem die schwere Königsetappe gewinnen konnte, sowie ein Etappenerfolg beim Giro Valle d`Aosta (2.2).
“Ich konnte mich vom letzten Jahr zu diesem Jahr noch einmal deutlich steigern. Dementsprechend verlief die Saison echt super, ich kann auf ein Klasse-Jahr zurückblicken“, freute sich Schachmann gegenüber radsport-news.com über die abgelaufene Saison.
Zudem wurde er noch Gesamtzweiter der Tour de Berlin (2.2u), belegte Platz drei beim Triptyque Monts et Chateaux (2.2) sowie einen zweiten Etappenrang bei der Vuelta Alentejo (2.2) heraus. "Gerade der zweite Rang in meiner Heimat Berlin hat mich stolz gemacht“, so Schachmann, der mit seinem Teamkollegen bei Klein Constantia prächtig harmonierte, was insgesamt die insgesamt 17 Siege der Nachwuchsmannschaft eindrucksvoll belegen.
Einzige leise Enttäuschung im Jahr 2016 war, dass es bei der WM in Katar im Kampf gegen die Uhr "nur“ zu Platz zwei reichte. “Ich hatte mir nach den Top-Platzierungen der vorhergegangenen Jahre ganz klar das Regenbogentrikot zum Ziel gesetzt . Dennoch konnte ich meine Konstanz im Zeitfahren erneut unter Beweis stellen, was es leichter zu verkraften ließ“, so Schachmann über seine Silbermedaille in Doha.
Nach dem Wechsel zu den Profis will der U23-Vizeweltmeister zunächst einmal gut durch den Winter kommen und 2017 "nochmals einen Entwicklungssprung machen“.
Zu seinen konkreten Saisonzielen konnte Schachmann noch keine Angaben machen. “Die Zeitfahren möchte ich aber definitiv für gute Ergebnisse nutzen und die WM wird auch wieder ein Ziel sein“, sagte der Quick-Step-Neuling, der im kommenden Jahr allerdings nicht auf die Hilfe von Tony Martin wird zählen können. “Es wäre natürlich schön gewesen, mit ihm in einem Team zu fahren. Zumal wir uns wirklich gut verstehen. Tony soll aber den für ihn besten Weg gehen“, meinte Schachmann über den viermaligen Zeitfahr-Weltmeister.
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