Bei Dubai Tour wieder von Kittel geschlagen

Groenewegen: "50 Meter zu früh losgesprintet"


Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo, li.) wurde Zweiter der 2. Etappe der Dubai Tour. | Foto: Cor Vos

01.02.2017  |  (rsn) - Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) musste sich auch auf der 2. Etappe der 4. Dubai Tour (2.HC) mit Rang zwei begnügen. Und wie schon zum Auftakt war Marcel Kittel (Quick-Step-Floors) schneller als der Niederländische Meister.

Nach 188 Kilometern von Dubai nach Ras al-Khaimah war es allerdings wesentlich knapper als gestern, als Kittel von seinem Sprintzug perfekt in Position gefahren wurde und nur noch vollenden musste. Am Mittwoch dagegen war der Deutsche schlecht positioniert und hangelte sich von Hinterrad zu Hinterrad, um dann doch noch mit einem starken Finale Groenewegen abzufangen.

Dem 23-Jährigen blieb zwar die positive Erkenntnis, dass er mittlerweile zu den weltbesten Sprintern gehört, aber gegen Kittel derzeit noch chancenlos ist: “Ich wollte gewinnen, muss aber mit Rang zwei zufrieden sein, da Marcel letztlich stärker war“, bilanzierte Groenewegen, der auch im Gesamtklassement Zweiter hinter dem Quick-Step-Sprinter ist, dafür aber weiter das Weiße Trikot des besten Jungprofis trägt.

Groenewegen schien sich aber darüber bewusst zu sein, dass heute mehr drin gewesen wäre, zumal bei seinem Team, in dem Neuzugang Juan José Lobato noch Sechster wurde, die Sprintvorbereitung fast reibungslos lief. Obwohl in Dubai Anfahrer Robert Wagner fehlt, klappte auf den letzten Kilometern bei LottoNL-Jumbo das Zusammenspiel wesentlich besser als bei Quick-Step-Floors, weil Kittel und seine Helfer deutlich schlechter positioniert waren. Und auch auf den letzten Metern hielt Groenewegen alle Trümpfe in der Hand, als er vom Hinterrad von John Degenkolb (Trek-Segafredo) aus antrat – etwas zu zeitig allerdings, wie er selbstkritisch meinte.

"Ich habe meinen Sprint etwas zu früh begonnen. Ich sprintete auf der rechten Seite und sah, wie Quick-Step auf links ging. Wäre ich 50 Meter später angetreten, hätte ich gewinnen können“, sagte Groenewegen, der es auf der morgigen 3. Etappe wieder probieren wird – dann vielleicht mit für ihn besserem Ausgang.

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