Heute kurz gemeldet

Betrugsverdacht: Winokurow und Kolobnev in Belgien vor Gericht


Alexander Winokurows sieht sich und sein Astana-Team von der Presse verfolgt. | Foto: Cor Vos

19.05.2017  |  (dpa) - London-Olympiasieger Alexander Winokurow soll sich wegen Betrugsverdacht vor einem Strafgericht in Belgien verantworten. Das entschied ein Gericht in Lüttich, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Auch der Russe Alexander Kolobnev wird sich dort verteidigen müssen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 43-jährigen Winokurow vor, seinem damaligen Rivalen Kolobnev den Sieg beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich am 25. April 2010 für 150 000 Euro abgekauft zu haben. Demnach sollen die beiden Radprofis den Deal kurz vor Ende des Rennens unter sich ausgemacht haben. Die Anwälte der beiden Sportler bestreiten das. Sie können noch Widerspruch gegen die Überstellung ans Strafgericht einlegen.

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(rsn) - Jurgen Van den Broeck wird am Saisonende seine Karriere beenden. Wie sein Team LottoNL-Jumbo erklärte, wird der bis Ende 2018 gültige Vertrag mit dem 34-jährigen Belgier im beiderseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Als Grund nannte Van den Broeck, der erst Ende 2016 von Katusha-Alpecin zu dem niederländischen Rennstall wechselte, fehlende Motivation. Derzeit ist der Rundfahrtspezialist, der 2010 die Tour de France auf Rang drei beendete, als Helfer von Steven Kruijswijk beim Giro d’Italia im Einsatz. "Ich habe auf meinen Körper und mein Herz gehört. Du kannst nur Rad-Profi sein, wenn du 100 Prozent dafür aufbringen kannst. Es wird aber immer schwieriger, das zu erreichen und so oft von Zuhause weg zu sein“, wurde Van den Broeck in der Pressemitteilung von LottoNL-Jumbo zitiert.

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