Platz 23 für Österreicherin im Scratch

Langsames Rennen spielte Eberhardt nicht in die Hände

Von Peter Maurer aus Berlin

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Verena Eberhardt | Foto: Drew Kaplan/ÖRV

26.02.2020  |  Verena Eberhardt beendet Scratch-Bewerb bei Bahn-WM in Berlin auf Rang 23 In der ersten Medaillenentscheidung bei den 110. Bahnweltmeisterschaften in Berlin hatte die 25-jährige Verena Eberhardt Hoffnungen auf einen Spitzenplatz. Doch das langsame und defensive Rennen im Scratch der Frauen spielte der Burgenländerin absolut nicht in die Hände. Sie landete auf Rang 23. "So eine langsame WM hatten wir schon lange nicht. Das war sehr untypisch für ein solches Rennen", beschrieb die Bahnspezialistinnen den Rennablauf. Die erste Hälfte des Rennens wurde sehr langsam gefahren und danach wurde von Runde zu Runde das Tempo angezogen. Zehn Runden vor Ende probierte es dann Eberhardt mit einem Angriff, der aber schnell wieder gestellt wurde: "Als ich attackierte, war es schon zu schnell. Bei so einem Rennen sind meine Chancen gering. Keiner hat angegriffen und dann spielt es den Sprinterinnen in die Hände. Mit den Temposteigerungen hat es sich angefühlt wie bei einem Keirin-Rennen." So setzte sich im Schlusssprint, in den die Österreicherin nicht mehr eingreifen konnte, die niederländische Topfavoritin Kirsten Wild durch. "Es war am Ende knapp, die besten Sprinterinnen haben sich aber durchgesetzt und waren auf den Toppositionen zu finden", analysierte Eberhardt, die am Sonntag noch im Punktefahren an den Start gehen wird: "Bis dorthin werde ich noch auf der Bahn trainieren, versuche im Rennrhythmus zu bleiben und dann gibt es die nächste Chance."

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