Auch Vorarlberg, Felbermayr und Co. fahren wieder

Brändle gewinnt österreichischen Re-Start der Saison

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Matthias Brändle (Israel Start-Up Nation) gewann den Prolog von “Österreich dreht am Rad“ | Foto: Philipp Hutter

02.07.2020  |  (rsn) – Auch in Österreich nehmen die Kontinental-Teams nach der Corona-Pause wieder den Rennbetrieb auf der Straße auf. Seit dem heutigen Donnerstag findet das zehntägige “Österreich dreht am Rad“ statt. Zum Auftakt wurde im Burgenland ein 3,9 Kilometer langer Prolog ausgetragen, bei dem die Drittdivisionäre sich allerdings WorldTour-Profi Matthias Brändle (Israel Start-Up Nation) geschlagen geben mussten. Hinter dem Deutschen Leon Echtermann (Maloja Pushbikers/+0:10) wurde Matthias Krizek (Felbermayr Simplon Wels/ +0:11) Dritter. 

"Erstmal freut es mich, dass die Veranstalter hier etwas tolles für den Radsport machen und die Community wieder zusammenbringen. Der erste Formtest ist geglückt, auch wenn ich bei dieser 'Flachland-Challenge' das Flachland vermisst habe. Es war wieder mal sehr cool, nach Monaten wieder einmal gegen richtige Gegner anzutreten. Ich wünsche der Veranstaltung bis 10. Juli alles Gute und ich selbst werde am letzten Tag von St. Anton nach Bregenz wieder dabei sein", sagte Brändle nach seinem Erfolg auf hügeligem Terrain in Mörbisch.

Vom 7. bis 9. Juli werden weitere Einzelzeitfahren ausgetragen, allerdings auf atypischem Terrain: Es geht den Großglockner, das Kitzbüheler Horn und den Rettenbachferner hinauf. Bis zum nächsten Rennen werden weitere Radveranstaltungen unter dem Motto “Kultur meets Sport“ ausgetragen.

Die Fahrer vom Team Felbermayer Simplon Wels werden zudem am 4. und am 5. Juli noch an weiteren Einzelzeitfahren bei der Ennstal Tour teilnehmen. International sind in der zweiten Julihälfte erste Einsätze in Polen bei der Dookola Mazowsza Tour (2.2) und Rumänien bei der Sibiu Tour (2.1) geplant. "Es ist wichtig, dass wir jetzt wieder mit Rennen starten können. Unsere Radprofis können es nach tausenden Trainingskilometern kaum erwarten, sich endlich wieder in Wettbewerben zu messen", betonte Sportdirektor Andreas Grossek.

Das Team Vorarlberg – Santic wird seinen ersten UCI-Einsatz nach dem Re-Start am 25. und 26. Juli in Bulgarien bei der Tour of Romans (2.2) auf bergigem Terrain haben, wo sich die beiden Schweizer Roland Thalmann und Colin Stüssi zeigen wollen. Nach einem Tag Pause geht es dann mit der Bulgarien-Rundfahrt (2.2) weiter. "So viele Trainingskilometer hatte ich noch nie. Mein persönlicher Test ist letzte Woche gelungen mit meinem Ritt von meinem Heimatort in der Schweiz nach Genua ans Meer. Nonstop und 441 Kilometer – ich bin ready", erklärte Thalmann, der aber zunächst mit seinem Vorarlberger-Teamkollegen in der kommenden Woche die drei schweren Einzelzeitfahren bestreiten wird.

Dort verzichten muss Vorarlberg auf den jungen Österreicher Linus Stari, der im Training von einem Auto angefahren wurde und sich neben einer Gehirnerschütterung noch eine Schulterverletzung zugezogen hatte.

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