Arndt und Mayrhofer siegten in Geelong

Cadel Evans Road Race im Rückblick: Die letzten zehn Jahre

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Marius Mayrhofer (Team DSM) bejubelt 2023 seinen Sieg beim Cadel Evans Great Ocean Road Race. | Foto: Cor Vos

29.01.2026  |  (rsn) – Seit 2017 gehört das Cadel Evans Great Ocean Road Race der WorldTour an. Bei den bisherigen acht Austragungen gab es auch schon zwei deutsche Siege. Wir blicken auf die ersten neun Jahre des vom ehemaligen Tour-de-France-Gewinners Cadel Evans organisierten Rennens zurück.

Cadel Evans Great Ocean Road Race 2015: Gianni Meersman

Die Premiere war noch in der UCI-Kategorie 1.1 eingestuft und wurde von Gianni Meersman (Etixx - Quick-Step) gewonnen. Der Belgier setzte sich nach 174 Kilometern rund um Geelong im Sprint einer achtköpfigen Spitzengruppe vor den beiden Australiern Simon Clarke (Orica - Greenedge) und Nathan Haas (Cannondale - Garmin) durch. Cadel Evans (BMC) wurde in seinem letzten Profirennen Fünfter.

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Cadel Evans Great Ocean Road Race 2016: Peter Kennaugh

Im zweiten Jahr wurde das Rennen bereits in die Kategorie 1.HC (nunmehr 1.Pro) hochgestuft. An der Streckenführung dagegen änderte sich nichts. Es ging wieder über 174 Kilometer rund um Geelong, wo schließlich der Brite Peter Kennaugh (Sky) nach einer Attacke zehn Kilometer vor dem Ziel als Solist jubelte. Eine größere Verfolgergruppe machte knapp dahinter den zweiten Platz unter sich aus, wobei der Australier Leigh Howard (IAM) den Italiener Niccolo Bonifazio (Trek - Segafredo) auf den zweiten Platz verwies.

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Cadel Evans Great Ocean Road Race 2017: Nikias Arndt

Schon im dritten Jahr des Bestehens gab das Rennen seine WorldTour-Premiere. Nach erneut 174 Kilometern rund um Geelong verwies der Kölner Nikias Arndt (Sunweb) im Sprint einer 23 Fahrer starken Spitzengruppe die beiden Australier Simon Gerrans (Orica - Scott) und Cameron Meyer (Korda Mentha Real Estate) auf die Plätze. Meyer hatte 800 Meter vor dem Ziel attackiert und schon einen ordentlichen Vorsprung herausgefahren, ehe Arndt kurz vor dem Zielstrich noch am Australier vorbeiziehen und einen seiner größten Karriereerfolge feiern konnte. Mit Paul Martens (LottoNL - Jumbo) landete ein weiterer deutscher Profi auf Platz zehn.

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Cadel Evans Great Ocean Road Race 2018: Jay McCarthy

Im vierten Anlauf gab es für die Australier den ersten Heimsieg zu feiern. Der für Bora - hansgrohe fahrende Jay McCarthy setzte sich nach 164 Kilometern rund um Geelong aus einer 25 Fahrer starken Kopfgruppe gegen Elia Viviani (Quick-Step Floors) und Daryl Impey (Mitchelton - Scott) durch, Titelverteidiger Nikias Arndt (Sunweb) wurde Sechster. McCarthy gehörte zu einer kleinen Spitzengruppe, zu der die Sprinter um Viviani erst auf der Zielgeraden aufschließen konnten. Der Bora-Profi rettete sich aber knapp vor dem stark aufkommenden Italiener ins Ziel.

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Cadel Evans Great Ocean Road Race 2019: Elia Viviani
Diesmal war der Vorjahreszweite Elia Viviani (Deceuninck - Quick-Step) nicht zu stoppen. Nach 164 Kilometern rund um Geelong entschied der Italiener den Sprint eines noch 35 Fahrer starken Feldes vor Caleb Ewan (Lotto - Soudal) und Daryl Impey (Mitchelton - Scott) für sich. Seinen 70. Profisieg erzielte Viviani mit der Spitzengeschwindigkeit von 75 km/h.

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Cadel Evans Great Ocean Road Race 2020: Dries Devenyns

Auch in der Saison 2020 konnte das Team Deceuninck - Quick-Step den Sieg einfahren, es war der bereits dritte bei bis dahin sechs Austragungen. Der Belgier Dries Devenyns gewann nach 171 Kilometern rund um Geelong den Zweiersprint vor dem Russen Pavel Sivakov (Ineos) und sorgte für den 750. Sieg der Teamgeschichte. Die Vorentscheidung fiel sechs Kilometer vor dem Ziel, als Sivakov attackierte und nur Devenyns folgen konnte. Das Podium komplettierte der Südafrikaner Daryl Impey (Mitchelton - Scott), der mit vier Sekunden Rückstand eine vierköpfige Verfolgergruppe ins Ziel führte. Der Österreicher Marco Haller (Bahrain - McLaren) wurde Achter.

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Cadel Evans Great Ocean Road Race 2021: Absage wegen Corona-Pandemie

Cadel Evans Great Ocean Road Race 2022: Absage wegen Corona-Pandemie

Cadel Evans Great Ocean Road Race 2023: Marius Mayrhofer

Nach zweijähriger Corona-Pause kehrte das Eintagesrennen in den Rennkalender zurück und endete nach 174 Kilometern rund um Geelong mit einer kleinen Sensation. Marius Mayrhofer (DSM) ließ im Sprint einer 25 Fahrer starken Spitzengruppe den Franzosen Hugo Page (Intermarché - Circus - Wanty) und den Australier Simon Clarke (Israel - Premier Tech) hinter sich und feierte seinen ersten Sieg bei den Profis. 700 Meter vor dem Ziel hatte Luke Plapp (Ineos Grenadiers) attackiert und zwei vor ihm fahrende Ausreißer noch gestellt. Das Feld rückte aber schnell wieder an den Australier heran und von dessen Hinterrad eröffnete Mayrhofer seinen siegbringenden Sprint.

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Cadel Evans Great Ocean Road Race 2024: Laurence Pithie

Der Neuseeländer Laurence Pithie (Groupama - FDJ) konnte in Australien seinen ersten WorldTour-Sieg erringen. Nach 174 Kilometern rund um Geelong setzte er sich aus einer 15-köpfigen Spitzengruppe vor Natnael Tesfatsion (Lidl - Trek) und Georg Zimmermann (Intermarché - Wanty) durch. Mit Jonas Rutsch (EF Education - Easy Post) auf Platz neun konnte sich ein weiterer Deutscher in den Top Ten platzieren.

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Cadel Evans Great Ocean Road Race 2025: Mauro Schmid

Bei der letztjährigen Ausgabe holte sich mit Mauro Schmid (Jayco - AlUla) erstmals ein Schweizer den Sieg. Schmid setzte sich nach 184 Kilometern als Solist durch. Seine entscheidende Attacke hatte er neun Kilometer vor dem Ziel am letzten Anstieg des Tages gesetzt. Mit drei Sekunden Rückstand führte der Neuseeländer Aaron Gate (XDS - Astana) die ersten Verfolger ins Ziel und wurde Zweiter vor seinem Landsmann Laurence Pithie (Red Bull - Bora - hansgrohe), der das Rennen im Vorjahr gewonnen hatte.

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