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18.04.2026 | (rsn) – Alessandro Pinarello (NSN) und Adam Yates (UAE – Emirates – XRG) konnten am Schlusstag des O Gran Camino (2.1) jubeln. Der Italiener sicherte sich die Schlussetappe von As Neves hinauf zum Monte Trega über 170 Kilometer im Dreiersprint vor Jörgen Nordhagen (Visma – Lease a Bike) und Yates, der die Rundfahrt vor Nordhagen und Pinarello für sich entschied. Tagesvierter wurde Ivan Romeo (Movistar) vor Txomin Juaristi (Euskaltel – Euskadi). Im Klassement belegte Abel Balderstone (Caja Rural – Seguros RGA) Rang vier vor Romeo.
Für Pinarello, der im Winter von VF Group – Bardiani CSF – Faizanè in die WorldTour wechselte, war es der erste Profisieg. “Ich wusste, dass ich als Erster oder Zweiter in die Kopfsteinpflasterpassage einfahren musste. Ich habe von dort bis zum Ziel voll durchgezogen“, blickte er im-Ziel-Interview auf die letzten 500 Meter zurück. “Ich freue mich sehr. Jetzt stehen für mich Lüttich und der Giro auf dem Programm“, verriet der 22-Jährige, der schon bei Tirreno-Adriatico (2.UWT) als Zehnter auffällig wurde.
Jan Castellon (Caja Rural – Seguros RGA) nahm den 3,6 Kilometer langen und 7,5% steilen Schlussanstieg eine Handvoll Sekunden vor dem rund 30-köpfigen Feld in Angriff. Die hatte er 500 Meter später eingebüßt. Kevin Vermaerke (UAE – Emirates – XRG) bemühte sich um das Tempo, das ab 2,1 Kilometer vor dem Ziel Yates selbst übernahm. Hinter ihm ging die Tür direkt auf und eingangs der letzten 1500 Meter hingen nur noch Nordhagen, Romeo und Pinarello am Briten dran.
Yates hatte am Schlussanstieg viel Arbeit verrichtet, konnte seine Widersacher dabei im Gegensatz zum Vortag, als er seinen ersten Saisonsieg einfuhr, nicht abschütteln. “Der Anstieg war schwer, aber eigentlich war er auch ziemlich kurz. Es war nicht supersteil und es gab Wind, der vom Ozean her wehte. Das machte es ziemlich schwer. Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe das Tempo ziemlich hoch gehalten. Ich wusste, dass es für die anderen so schwer werden würde, anzugreifen“, erklärte er seine Fahrweise. Die war erfolgreich, denn die einzige Attacke kam vom späteren Sieger 500 Meter vor dem Ziel, wo Yates 32 Sekunden auf Norhagen verteidigte.
Mit noch 500 zu fahrenden Metern ging es auf 230 Meter Kopfsteinpflaster. Das nutzte Pinarello zu einem Angriff, den aber alle mitgehen konnten. Zurück auf dem Asphalt zog der Italiener durch, was Romeo zum Verhängnis wurde. In der letzten Kurve ging es dann auch Yates zu schnell, er musste in zweiter Position eine Lücke aufgehen lassen, in die Nordhagen noch schlüpfte.
Anton Schiffer (Visma – Lease a Bike) erreichte den Zielstrich mit 43 Sekunden Rückstand als 13., die Rundfahrt schließt er auf Position 17 ab.
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