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20.04.2026 | (rsn) - Die österreichischen KT-Teams zeigten am vergangenen Wochenende bei internationalen Rundfahrten in West- und Osteuropa Präsenz und lieferten durchweg respektable Ergebnisse.
Bei der Tour of Bosnia and Herzegovina (2.2) präsentierte sich das Team WSA – KTM – Graz in starker Form. Allen voran Thomas Tichler, der mit Gesamtrang sieben ein beachtliches Ergebnis einfuhr. Den Grundstein dafür legte er auf der 2. Etappe, wo er als Teil einer achtköpfigen Spitzengruppe Rang fünf belegte. In der U23-Wertung konnte sich zudem Christoph Holzer in seiner ersten Saison auf der Straße mit Rang fünf in Szene setzen und unterstrich damit das Potenzial des Teams im Nachwuchsbereich.
Auch ARBÖ – Kärnten – Sport Feld am See zeigte in Bosnien und Herzegowina eine geschlossene Mannschaftsleistung. "Nachdem wir mit großen Änderungen der Mannschaftskonstellation in die Saison gestartet sind, brauchten die Fahrer einige Renntage, um sich aufeinander einzuspielen“, erzählte David Polzer gegenüber RSN. "Mit der Rundfahrt kann man sagen, dass dieser Prozess abgeschlossen ist und das Team nahezu perfekt zusammenarbeitet", freute sich der sportliche Leiter.
Bereits auf der 1. Etappe gelang mit den Plätzen 13, 14 und 15 der Sprung in die vordere Gruppe. Auf der 2. Etappe folgte Rang 18, ehe Christian Rush auf der 3. Etappe mit Platz zehn das beste Einzelergebnis für das Team einfuhr. Im Gesamtklassement bedeutete das Rang 15 für Rush sowie den starken vierten Platz in der Mannschaftswertung.
"Ein top Resultat blieb leider noch aus. Hier fehlte wohl das kleine Quäntchen Glück", wertete Polzer die Leistungen seiner Mannschaft. "Der vierte Platz in der Mannschaftswertung spiegelt die aktuelle Qualität des Teams und zeigt, dass wir auf Konti-Niveau angekommen sind und in unserer zweiten Saison auch konkurrenzfähig sind", blieb Polzer optimistisch.
Matic Zumer und Christian Rush (beide Arbö – Kärnten – Sport Feld am See) waren Teil der Spitzengruppe der 3. Etappe, die sich an der Bergwertung lösen konnte. | Foto: Team
Für die Organisation in Bosnien und Herzegowina fand Polzer lobende Worte: "Die Tour war für eine erste Austragung wirklich hervorragend organisiert. Im ganzen Rennen waren die Straßen perfekt abgesperrt und kein einziges Auto war auf der Rennstrecke!"
Parallel dazu war das Team Schwingshandl - Intralogistics bei der Tour du Loir et Cher (2.2) im Einsatz. "Die Rundfahrt insgesamt war solide für uns. Die besten Ergebnisse haben wir mit unserem Sprinter Fabian Steininger mit Platz neun auf Etappe 2 und Platz zehn auf Etappe 3 eingefahren", berichtete Marvin Hammerschmid. "Für ein Podium hat es nicht ganz gereicht, aber die Mannschaft hat gut funktioniert und wir haben als Team eine starke Leistung gezeigt. Es war eine top Vorbereitung auf das Kirschblütenrennen nächste Woche", lobte Hammerschmid seine Teamkollegen. Im Gesamtklassement belegte Steininger Platz 17.
Der Fokus richtet sich nun auf das kommende Wochenende: Am 26. April treffen die österreichischen Mannschaften beim Kirschblütenrennen Wels aufeinander, wo wichtige Punkte für die nationale Radliga vergeben werden.
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