--> -->

29.06.2026 | (rsn) – Bei den glänzten die österreichischen Kontinental-Teams sowohl in der Heimat als auch im Ausland. Während Adrian Stieger bei den Titelkämpfen in Österreich auf das Zeitfahrpodest fuhr, sicherten sich Fahrer von Hrinkow - Advarics und Tirol - KTM Medaillen in der Slowakei.
Für die größte Überraschung sorgte jedoch das geschlossene Auftreten der KT-Fahrer beim extrem schweren österreichischen Straßenrennen, wo eine Hitzeschlacht für eine immens hohe Ausfallquote sorgte. Schwingshandl - Intralogistics und das Team Vorarlberg trotzten den Temperaturen und verbuchten starke Platzierungen im Kampf mit der WorldTour-Elite.
Das Team Hrinkow - Advarics feierte bei den slowakischen Meisterschaften einen großen Erfolg. Richard Riska fuhr im Straßenrennen auf einen hervorragenden 2. Platz. Er musste sich nach einem schweren Rennen nur Lukáš Kubiš geschlagen geben, der sich mit 3:47 Minuten Vorsprung abgesetzt hatte. Zudem sicherte sich Riška Rang 5 im Einzelzeitfahren.
Auch die weiteren Fahrer des Teams wussten international zu überzeugen: Loïc Bettendorff verpasste als Vierter beim luxemburgischen Straßenrennen das Podium nur hauchdünn und kam zeitgleich mit the Sieger Arthur Kluckers ins Ziel. Jaka Primozil landete beim Sieg des Russen Roman Ermakov in Slowenien auf Rang acht.
Bei den heimischen Titelkämpfen in Österreich verpasste Riccardo Zoidl als Achter im Straßenrennen hinter Sieger Michael Gogl und Sechster im Zeitfahren die absoluten Spitzenplätze nur knapp. Valentin Poschacher bewies seine Zeitfahrqualitäten und überzeugte mit Rang vier im Kampf gegen die Uhr.
Das neu formierte Team Schwingshandl - Intralogistics konnte sich über eine vielumjubelte Medaille freuen. Adrian Stieger fuhr bei den österreichischen Zeitfahrmeisterschaften auf einen starken dritten Platz. Mit 58 Sekunden Rückstand auf die Siegerzeit von Felix Großschartner (UAE - Emirates - XRG) musste er sich lediglich dem WorldTour-Profi sowie Rainer Kepplinger geschlagen geben.
Im Straßenrennen bewies Maximilian Schmidbauer seine Widerstandsfähigkeit und beendete das Rennen hinter Gogl als Zehnter. "Maximilian ist mit der Hitze am besten zurechtgekommen und auf den starken zehnten Rang gefahren", resümierte sein Teamkollege Marvin Hammerschmid und blickte bereits nach vorne: "Am Dienstag geht es für uns in Italien bei der Trofeo Città di Brescia (1.2) weiter, bevor mit der Österreich-Rundfahrt unser großes Saisonhighlight ansteht."
Das Team Vorarlberg präsentierte sich im österreichischen Straßenrennen mannschaftlich sehr geschlossen. Emanuel Zangerle schrammte als Vierter mit 1:49 Minuten Rückstand auf Michael Gogl (Alpecin - Premier Tech) nur knapp am Podium vorbei, dicht gefolgt von seinem zeitgleichen Teamkollegen Philipp Hofbauer auf dem fünften Platz. Zuvor hatte Hofbauer bereits im Zeitfahren als Fünfter ein starkes Resultat abgeliefert.
Die Fahrer des Teams Vorarlberg zeigten bei brütender Hitze im Straßenrennen eine starke Mannschaftsleistung. | Foto: Eisenhauer
Bei den italienischen Meisterschaften zeigte Giacomo Ballabio ein herausragendes Rennen und behauptete sich im Feld der WorldTour-Profis auf einem beachtlichen 9. Platz. Pech hatten hingegen die deutschen Fahrer der Mannschaft, die in der Heimat im Einsatz waren: Dominik Röber musste nach 135 Kilometern das Rennen aufgeben. "Er hat einmal zu wenig getrunken und dann gab es sofort einen Motorschaden", teilte der Sportliche Leiter Paul Renger mit. Tobias Nolde befand sich in einer Gruppe, die um Platz 27 fuhr, wurde jedoch kurz vor dem Ziel aus dem Rennen genommen.
Neben Hrinkow - Advarics war auch Tirol - KTM bei den slowakischen Meisterschaften überaus erfolgreich. Samuel Novák bewies seine Kletterqualitäten und sicherte sich den dritten Platz im Straßenrennen hinter Sieger Kubiš. Bei den österreichischen Titelkämpfen sorgte Paul Viehböck für das beste Teamergebnis, als er im Einzelzeitfahren den achten Platz belegte.
Für Arbö - Kärnten - Feld am See sorgte Matic Žumer bei den slowenischen Meisterschaften für die vielversprechendsten Ergebnisse. Der Slowene sicherte sich im Zeitfahren den vierten Platz und fuhr im Straßenrennen auf Rang 7. Bei den österreichischen Titelkämpfen auf der Straße verzeichnete die Mannschaft hingegen fast ausschließlich Ausfälle.