Sehnenerkrankung sorgt für Leistungseinbußen

Schachmann weiß endlich, warum es 2026 bisher nicht lief

Von Felix Mattis

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Maximilian Schachmann (Soudal - Quick-Step) | Foto: Cor Vos

13.08.2026  |  (rsn) – Maximilian Schachmann (Soudal – Quick-Step) hat über seinen Instagram-Kanal bekanntgemacht, dass er in der laufenden Saison aufgrund einer sogenannten Tendinopathie am Ansatz der hinteren Oberschenkelmuskulatur unter teilweise starken Leistungseinbußen gelitten hat und auch noch leidet. Dabei handelt es sich um eine belastungsbedingte Sehnenerkrankung, die sich durch starke Schmerzen äußert.

"Die Saison ist nicht wirklich so gelaufen, wie ich mir das bis hierhin gewünscht hätte, und für lange Zeit konnte ich nicht wirklich verstehen, warum ich mich nicht wie ich selbst gefühlt habe oder so performen konnte", schrieb Schachmann am Mittwochabend auf seinem Kanal.

"Im Juli habe ich endlich herausgefunden, dass ich mit einer Tendinopathie am Ansatz der hinteren Oberschenkelmuskulatur gekämpft habe. Eine Erklärung dafür zu haben, was mich eingebremst hat, war ein wichtiger Schritt und seit ich eine Behandlung begonnen habe, bewegen sich die Dinge wieder in die richtige Richtung", so der 32-Jährige weiter, der in der vergangenen Woche Gesamt-17. der Polen-Rundfahrt geworden war und dort im ihm eigentlich liegenden Abschlusszeitfahren nur auf Platz 52 landete.

"Beim Rennen in Polen habe ich mich schon bedeutend besser gefühlt, auch wenn das Problem noch nicht weg ist und ich noch immer mitten im Erholungsprozess stecke. Besonders in der Zeitfahrposition leide ich und bin definitiv nicht, wo ich sein will", erklärte Schachmann weiter. "Aber es fühlt sich gut an, wieder Fortschritt zu spüren und mich wieder mehr wie ich selbst zu fühlen. Ich werde weiter hart arbeiten, von Tag zu Tag schauen und alles tun, um das meiste aus der restlichen Saison herauszuholen."

Team für 2027 noch nicht bestätigt

Wie genau die in den kommenden Wochen für ihn weitergeht und bei welchen Rennen er im Einsatz sein wird, ist noch nicht öffentlich bekannt. Da am Saisonende sein Zweijahresvertrag bei Soudal – Quick-Step ausläuft und weder eine Vertragsverlängerung noch ein Teamwechsel bislang verkündet wurden, dürfte es auch für die Zukunft des mehrfachen Deutschen Meisters auf der Straße und im Zeitfahren wichtig sein, dass sich der Aufwärtstrend aus Polen fortsetzt.

Mit seiner Erklärung aber hat Schachmann zumindest schon eine gute Begründung geliefert, wieso es in dieser Saison bislang nicht lief. Und dass der zweifache Paris-Nizza-Gesamtsieger in gesunder Verfassung nach wie vor das Potential für eine wichtige Rolle in der WorldTour hat, dürfte unstrittig sein.

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