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05.09.2026 | (rsn) - Marco Brenner (Tudor) hat auf der 14. Etappe der Vuelta a Espana für den ersten deutschen Grand-Tour-Sieg seit Nico Denz beim Giro d'Italia 2025 gesorgt. Bei der Bergankunft an der Sierra de la Pandora schlug er den Träger des Bergtrikots, Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) im Zweier-Sprint klar. Die beiden Fahrer waren Teil einer großen Ausreißergruppe.
Gut vier Minuten dahinter kämpften die Klassementfahrer um Zeit in der Gesamtwertung. Felix Gall (Decathlon - CMA CGM) und Enric Mas (Movistar) konnten Zeit gutmachen. Der Österreicher zog an Primoz Roglic (Red Bull - Bora - hansgrohe) vorbei und ist nun Zweiter in der Gesamtwertung.
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Marco Brenner (Tudor / Etappensieger / Ziel-Interview): "Ich habe mich bis jetzt eigentlich nicht gut gefühlt. Ich hatte mit einer Krankheit zu kämpfen am Anfang des Rennens und bin gestürzt. Aber ich wollte mir und meinen Teamkollegen, die jeden Tag so hart für mich arbeiten, zeigen, dass ich vorne dabei sein kann. Heute waren noch zwei Teamkollegen in der Gruppe, das war gut und ich hab am Schlussanstieg gemerkt, dass ich den Kick heute habe."
Felix Gall (Decathlon – CMA CGM / Gesamtzweiter / Eurosport): "Ich schätze, am Ende der zweiten Woche einer Grand Tour weiß man nicht genau, wie gut man ist. Man fühlt sich nicht so gut, aber die Beine sind in den entscheidenden Momenten da, das ist das Wichtigste. Movistar hat das Finale ziemlich schwer gemacht, ich wollte nicht zu viel Risiko angesichts der Hitze heute und in den vergangenen Tagen eingehen. Daher war ich eher abwartend bis zum Ende und bin jetzt superhappy, dass ich ein paar Sekunden herausfahren konnte."
Kevin Vermaerke (UAE – Emirates – XRG / kämpferischster Fahrer / Eurosport): "Eigentlich war das heute gar nicht der Plan. Ich hatte den Tag morgen im Visier und wollte heute ein wenig Kräfte sparen. Aber ich bin recht einfach in die Gruppe gekommen. Die war so groß, dass ich eigentlich nur hinten sitzen konnte und wenig tun musste. Vielleicht hab ich ein oder zweimal ganz kurz an den Sieg gedacht. Aber ehrlich gesagt, hatte ich nie viele Informationen zu den Abständen. Als dann an dieser einen Rampe Steinhauser kam, war ich ziemlich überrascht. Ich wusste, dass der Schlussanstieg sehr hart wird, da hätte ich wohl mehr als zwei Minuten gebraucht. Ich habs einfach probiert."
Richard Carapaz (EF Education – EasyPost / Gesamtvierter / Eurosport): "Es war heute natürlich sehr anders als 2022 (bei seinem Etappensieg am gleichen Ort, Anm. d. Red.). Aber es wird Stück für Stück besser, das Gefühl ist ganz gut, ich habe es einmal versucht, aber es war nicht. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Ich fühle mich gut, ich hoffe, dass ich mich jetzt vor der Schlusswoche noch ein wenig erholen kann und die nötige Zähigkeit aufbringen kann. Ich bin mit dem Team und mir sehr zufrieden bis hierhin. Die Konkurrenten sind nahe beisammen, Enric wirkte vielleicht ein bisschen stärker, aber es ist auch noch lange bis zum Ende der Rundfahrt."
Santiago Buitrago (Bahrain Victorious / Zweiter / Eurosport): "Ich bin heute aufgestanden mit dem Ziel diese Etappe zu gewinnen. Ich selbst und das Team haben daran geglaubt. Ich habe es immer wieder versucht. Pello (Bilbao) hat mir sehr geholfen und wirklich alles reingehauen. Am Ende hat es nicht gereicht, aber ich werde es weiter versuchen. Mir wurde gesagt, dass diese Abfahrt kommt und ich wollte das über die Kuppe nutzen. Ich wollte es gegen die drei anderen nicht uaf einen Sprint ankommen lassen. Ich habe es gut gemacht, aber am Ende war Brenner im Sprint wirklich stark."
Enric Mas (Movistar / Gesamtführender / Eurosport): "Ich hatte keine guten Erinnerungen an diesen Anstieg, Roglic nahm mir 2022 einige Sekunden ab, heute war es andersrum. Es ist wichtig, immer wieder Zeit gutzumachen. Nun steht mrogen ein weiterer harter Tag an, es wird wieder sehr heiß werden und dann können wir am Ruhetag Kräfte tanken für die letzte Woche."
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