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19.09.2002 -
Burgos (dpa) - Der nimmermüde Erik Zabel muss bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt weiter auf seinen ersten Etappensieg warten. Auch auf dem 12. Teilstück erfüllten sich seine Hoffnungen nicht. Die mit 210,5 km längste Etappe von Segovia nach Burgos gewann der Italiener Alessandro Petacchi im Massensprint.
Der 32-jährige Weltranglisten-Spitzenreiter Zabel musste mit Rang zwei zufrieden sein, konnte aber wenigstens seine Führung in der Punktwertung noch knapp behaupten. «Erik versucht es weiter», sagte Telekom-Teamchef Rudy Pevenage trotzig. In der Gesamtwertung änderte sich nach der 12. Etappe nichts: Der Spanier Oscar Sevilla führt weiter mit einer Sekunde vor seinem Landsmann und Team-Kollegen Aitor Gonzalez. Jörg Jaksche (Ansbach) büßte durch einen leichten Sturz kurz vor dem Ziel einige Sekunden ein.
Zabel, der im Vorjahr bei der Vuelta drei Tagesabschnitte am Stück gewonnen hatte, konnte nicht von der Tatsache profitieren, dass die Schar seiner Widersacher im Vergleich zur ersten Woche geschrumpft war. Der dreifache Etappengewinner Mario Cipollini (Italien) und Doppel-Weltmeister Oscar Freire (Spanien) sind nicht mehr dabei. Aber an Petacchi, der seinen 12. Saisonsieg feierte, war kein Vorbeikommen. Eine gewisse Müdigkeit wäre bei Zabel nur zu verständlich: Seit Februar ist der gebürtige Berliner im erfolgreichen Dauer-Einsatz an der Spitze des Telekom-Teams.
Eine 18 köpfige Spitzengruppe hatte das Rennen geprägt. Der letzte der Ausreißer wurde vom Feld erst zwei Kilometer vor dem Ziel gestellt. Wegen starken Rückenwindes lagen die Fahrer weit vor der Marschtabelle und fuhren ein Stundenmittel von fast 50 Kilometer.
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