McGrory/Gilmore gewinnen in Stuttgart

23.01.2003  | 

Stuttgart (dpa) - Der Australier Scott McGrory und der Belgier Matthew Gilmore haben zum ersten Mal das Stuttgarter Sechstagerennen gewonnen. Bei der 20. Auflage setzte sich Gilmore im letzten Sprint gegen Andreas Kappes durch.

Damit verhinderte er den insgesamt sechsten Erfolg des Kölners, der zusammen mit Andreas Beikirch (Büttgen) angetreten war. «Ich bin ziemlich enttäuscht und frustriert, schließlich haben wir tagelang geführt», meinte der 37- Jährige nach dem Ende der Sixdays.

Erst in der letzten Jagd entrissen McGrory/Gilmore den bis dato Führenden den Gesamtsieg. «Die Enttäuschung ist groß», sagte auch Beikirch. «In Stuttgart zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes. Denn die Bahn ist einfach so lang und schwer», sagte der 33 Jahre alte Olympiasieger McGrory. In den vergangenen beiden Jahren hatte das Duo jeweils knapp den Sieg verfehlt. «Deshalb waren wir besonders motiviert», sagte Gilmore (30), «aber vor dem letzten Sprint war ich auch ziemlich nervös.»

Für die beiden war es der elfte gemeinsame Sixdays-Erfolg. Viel Zeit zum Feiern blieb aber nicht: Direkt nach der Finaljagd machten sie sich auf den Weg zum Sechstagerennen nach Berlin. «Dort haben wir noch nie gewonnen, das wollen wir nun nachholen», sagte McGrory. Weniger gut fiel die Bilanz der Veranstalter aus: An den sechs Veranstaltungstagen kamen zehn Prozent weniger Zuschauer in die Halle (insgesamt 45 000). «Wir schreiben eine ganz kleine schwarze Null», sagte Klaus-Dieter Heldmann, der Geschäftsführer der veranstaltenden Stuttgarter Messe.

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