|
|
Zitat der Woche:
"Ich habe großen Mist gebaut."
(Rückkehrer Patrik Sinkewitz zu seiner Dopingvergangenheit)
Aktuelle Nachrichten
Continental-News
Ergebnisse
Teams
Fahrer
Videos
Live-Ticker
TV-Termine
Giro d'Italia
Tour de France
Deutschland Tour
Vuelta a España
Archiv
RSN-Archiv 1996-2007
Links
Vereinsdatenbank
Lexikon
WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
11.07.2003 - Lyon (dpa) - Die Sprinter-Konkurrenz ist für Alessandro Petacchi bei der 90. Tour de France nur ein Spielball. Der unwiderstehliche Italiener, der von seiner Teamleitung erst zum Tour- Start überredet werden musste, feierte bereits seinen vierten diesjährigen Etappensieg und sicherte sich das Grüne Trikot des Punktbesten.
Im Ziel des 6. Tagesabschnitts in Lyon, wo vor 100 Jahren die erste Tour-Etappe der Geschichte endete, konnte Petacchi nach 230 km schon mehrere Meter vor dem Ziel die Arme hochreißen. Erik Zabel (Unna) hatte mit der Entscheidung nichts zu tun. Er war sechs Kilometer vor dem Ziel gestürzt und rollte sieben Minuten nach Petacchi zusammen mit Giuseppe Guerini (Italien) über die Linie.
Das Gelbe Trikot verteidigte zum zweiten Mal der Kolumbianer Victor Hugo Pena aus Lance Armstrongs US-Postal-Mannschaft, der am Vortag sogar Glückwünsche vom kolumbianischen Ministerpräsidenten erhalten hatte. Im Gesamtklassement gab es keinen Veränderungen. «Ich bin froh, das ich das heute bei der irren Hitze ohne Zeitverluste überstanden habe. Jetzt geht es endlich in die Berge», sagte Jan Ullrich, dessen Team-Kollege Fabrizio Guidi (Italien) hinter Petacchi und dem Australier Baden Cooke Rang 3 erreicht hatte.
«Das war heute der Sieg, mit dem ich am wenigsten gerechnet habe, weil ich ziemlich kaputt war und mir die Rhythmus-Wechsel unterwegs zu schaffen machten. Meine Team-Kollegen haben mir aber unheimlich geholfen. Das ist der schönste Tag für mich bei der Tour. Ich werde versuchen, das Grüne Trikot so lange wie möglich zu tragen », sagte Petacchi, der den nicht nominierten Weltmeister und Top-Sprinter Mario Cipollini von Tag zu Tag mehr in Vergessenheit geraten lässt.
Zabel rutschte in einer Kurve sechs Kilometer vor dem Ziel aus, zog sich eine Schürfwunde am linken Ellenbogen und der rechten Hand zu und hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts mehr zu tun. Zusammen mit dem deutschen Meister war der alte Träger des Grünen Trikots, Robbie McEwen (Australien), zu Fall gekommen. Kurz danach gab es in den verwinkelten Ziel-Passagen in Lyon einen weiteren Sturz im den Ausreißern Stuart O`Grady (Australien) und Anthony Geslin (Frankreich) nachjagenden Feld. Die beiden Pechvögel waren nach einer 199 km langen Flucht erst 700 m vor dem Ziel gestellt worden. «Er ist weggerutscht. Es war ein besonders unangenehmer Sturz, weil noch ein paar Mann auf Erik drauf gefallen sind», sagte Telekom-Teamarzt Lothar Heinrich.
Der Zeitpunkt der Attacke des Duos war nicht schlecht gewählt. Die Teams der Top-Fahrer hatten kein großes Interesse, das Rennen besonders schnell zu machen, weil es bereits in den kommenden drei Tagen bei der Tour um alles gehen könnte. Der vierfache Tour-Sieger Armstrong, sein wichtigster Helfer in den Bergen, Roberto Heras (Spanien), Ullrich, Joseba Beloki (Spanien), Santiago Botero (Kolumbien) und Giro-Gewinner Gilberto Simoni (Italien) hatten schon am Freitag nur noch die Berge im Kopf. Aber die enorme Hitze und der wellige Kurs der zweitlängsten Tour-Etappe raubte den beiden Ausreißern doch noch die Kraft, obwohl ihr Maximal-Vorsprung 18:05 Minuten betragen hatte.
«Da kann es schon um den Gesamtsieg gehen. Wir sind alle gespannt», sagte Bianchi-Teamchef Rudy Pevenage vor der ersten Alpen- Etappe, die in Morzine mit einer sieben Kilometer langen Abfahrt endet. Einen Tag später steht die «Königsetappe» in den Alpen mit der Bergankunft in der Ski-Station L`Alpe D`Huez bevor, wo Armstrong 2001 gewann.
Sieben Kilometer vor dem heutigen Ziel auf der Avenue Jean Jaurés erinnerte ein Denkmal an die Stelle, an der die erste Tour-Etappe am 2. Juli 1903 endete. Den Sieg feierte vor 100 Jahren nach fast 18 Stunden der spätere Gesamtsieger Maurice Garin (Frankreich). Die Tour-Fahrer bewältigten damals den Weg von Paris nach Lyon über 467 km in einem Stück. Deren Nachfolger brauchten dafür sechs Etappen und einen Prolog.
Team Sparkasse mit gelungenem Saisonabschluss in China (21.11.2008)
Wackernagel und Schillinger bleiben bei Team Sparkasse (21.11.2008)
Gerolsteiner-Stagiaire Keinath wechselt in die Schweiz (20.11.2008)
Re: Mario Cipollini (23.11.2008)
Re: Trainingspläne vom spanischen Gynäkologen! (23.11.2008)
Re: Radsport news Rangliste 2008 (22.11.2008)
Re: Das Ulle-Comback (22.11.2008)
Re: neues aus Dophausen (21.11.2008)