Zitat der Woche:
"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
Aktuelle Nachrichten
Continental-News
Hintergrund
Ergebnisse
Teams
Fahrer
Videos
Live-Ticker
TV-Termine
Giro d'Italia
Tour de France
Deutschland Tour
Vuelta a Espana
Archiv
RSN-Archiv 1996-2007
Kleinanzeigen
Links
Vereinsdatenbank
Lexikon
WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
23.09.2004 - Frankfurt/Main (dpa) - Sylvia Schenk hat den verbandsinternen Machtkampf verloren und ist als Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.
Dies teilte das BDR-Präsidium nach einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern von 15 der 18 Landesverbände in Frankfurt/Main mit. Diese «bedauern den Entschluss der Präsidentin», hieß es in einer Pressemitteilung des Verbandes.
Bis zur Bundeshauptversammlung im März 2005 wird Schenks Stellvertreter Fritz Ramseier das Präsidentenamt kommissarisch ausüben; in Kürze soll eine Findungskommission eingesetzt werden. Über die Hintergründe des Rücktritts teilte der BDR nichts mit.
Sylvia Schenk hatte schon in der Vorwoche auf einer turbulenten Präsidiumssitzung einen Teil ihres Verantwortungsbereichs abgegeben und mit Rücktritt gedroht. Sie warf Sportdirektor Burckhard Bremer vor, einen Verdacht auf EPO-Doping bei Olympia-Starter Christain Lademann vertuscht zu haben.
Die 52-jährige Frankfurter Juristin forderte daraufhin die Rücktritte Bremers und des zuständigen Bundestrainers Bernd Dittert. Bremer verzichtete «mit sofortiger Wirkung auf Sitz und Stimme im Präsidium».
Der offene Machtkampf zwischen Schenk und der Opposition um Ramseier und Bremer war erwartet worden. «Wenn die Mehrheit meinen Argumenten folgt, werde ich nicht zurücktreten», hatte Schenk zuvor erklärt. Ansonsten stehe sie für Neuwahlen im März 2005 nicht zur Verfügung.
Anlass für die Querelen waren die Ergebnisse einer Routine- Blutuntersuchung bei Lademann. Laut BDR-Fachorgan «Radsport» seien im Juni bei einem Bahn-Verfolger ungewöhnliche Werte festgestellt worden. Diese hätten aber «jederzeit innerhalb des vom Weltverband UCI zur Blutdoping-Bekämpfung vorgesehenen Normbereichs» gelegen, sagte Schumacher. Einen Dopingverdacht habe man nicht gehabt.
BDR-Präsidentin Schenk sah das anders. Sie hielt ihrem Berliner Sportdirektor Bremer vor, dass er sie nicht über den Vorgang informiert habe. Der betreffende Fahrer aus Berlin hätte nicht nach Athen reisen dürfen, wo er mit dem Bahnvierer Platz vier erreichte.
Philipp Ries: Ich habe das Bestmögliche rausgeholt (25.06.2008)
Glasner für Deutsche Meisterschaften gerüstet (23.06.2008)
Reikowski holt Schlussetappe der Münsterland-Tour der Junioren (23.06.2008)
Re: Ergebnis EZF (4. Etappe TdF) (09.07.2008)
Re: Tourgewinner 08 (09.07.2008)
Re: Markus Fothen unter die ersten Zehn - (08.07.2008)
Re: Tour de France 2008 (08.07.2008)
Re: Schumacher pulverisiert Cancellaras Zeit (08.07.2008)