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14.01.2005 - Die Räder der Justiz rollen im Fall Confidis weiter. Französische Ermittler durchsuchten die Redaktionsräume des Nachrichtenmagazins „Le Point“ und der Sport-Tageszeitung „L'Equipe“. Sie beschlagnahmten Computer und Schriftstücke. Die Polizisten forschen im Auftrag der Untersuchungsrichterin nach undichten Stellen, die „Le Point“ und „L’Equipe“ Abhörprotokolle und Mitschriften von Vernehmungen der Radrennfahrer zu der Dopingaffäre zugespielt haben.
„Le Point“-Chef Franz-Olivier reagierte empört: „Es ist absolut unmöglich, unsere Quellen offen zu legen. Wenn das ein Journalist tut, ist er es nicht wert, seinen Job weiter zu machen. Alles was wir getan haben, ist, die Öffentlichkeit zu informieren, und das werden wir weiter tun. Wir werden uns darin nicht entmutigen lassen“.
In der Cofidis-Affäre geht es um den Einsatz des Dopingmittels EPO, das die Anzahl der roten Blutkörperchen und damit die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes steigert. Prominentester Dopingsünder war der frühere schottische Zeitfahr-Weltmeister David Millar.