Vier-Augen-Gespräch

Zabel und Klöden schließen Frieden

24.01.2005  |  Bonn (dpa/RA) - Viel wird bei T-Mobile in dieser Saison davon abhängen, welche Auswirkungen die hochtrabenden Pläne der Doppelspitze Godefroot/Ludwig und des Sportlichen Leiters Mario Kummer auf das Betriebsklima haben. Wie schon vor knapp zwei Wochen im Trainingslager auf Mallorca wurde auch in Bonn über die künftige Rolle von Erik Zabel diskutiert. Spekulationen über eine angeblich beschlossene Ausbootung des 34 Jahre alten Musterprofis bei der Großen Schleife drückten auf die Stimmung.

Weil der - an hochkarätigen Siegen gemessene - erfolgreichste deutsche Radprofi kein Domestike fürs Gelbe Trikot ist, soll kein Platz mehr für ihn im Tour-Kader sein. Eine Aussprache von Zabel mit Team-Gefährte Klöden ("Wir hatten ein gutes Vier-Augen-Gespräch"), der für eine Tour-Mannschaft ohne Sprinter plädiert hatte, glättete zwar die Wogen, schaffte das Problem aber nicht aus der Welt. Zabel machte aus seiner Gemütslage keinen Hehl: "Es ist legitim, über verschiedene Strategien laut nachzudenken. Aber ich wäre schon sehr enttäuscht, wenn ich nicht dabei wäre."

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