Profi-Radsport

Brandt in künstliches Koma versetzt

30.08.2006 - (sid) - Nach seinem schweren Sturz beim Eintagesrennen Sels-Merxem wurde der belgische Radprofi Christophe Brandt in ein künstliches Koma versetzt. Der Fahrer vom Team Davitamon-Lotto befindet sich aber nach Angaben der Ärzte in einem stabilen Zustand. Er erlitt einen Arm- und vier Rippenbrüche, die den Einbruch eines Lungenflügels verursachten. Die Milz konnten die Ärzte in einer Notoperation noch retten, er verlor jedoch eine Niere.

Brandt war bei dem Sturz mit einer Ampel kollidiert und anschließend gegen ein Auto geschleudert worden. Wie Teamchef Marc Sergeant aus dem Krankenhaus in Antwerpen mitteilte, wollen die Ärzte Brandt noch weitere zwei Tage im künstlichen Koma behalten. Das Nervensystem sei bei dem Sturz aber nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

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