Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel (Milram) nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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31.03.2007 - (Ra/sid) - Olaf Pollack ist bei der Auftaktetappe des Critérium International zum ersten Saisonsieg gesprintet. Der 33-jährige Wiesenhof-Profi setzte sich auf der 179km langen Flachetappe von Asfeld nach Charleville gegen den Italiener Angelo Furlan (Credit Agricole) und den Spanier Mikel Gaztanaga (Agritubel) durch und schlüpfte auch in das Trikot des Gesamtführenden der sogenannten "Mini-Tour".
Dementsprechend strahlende Gesichter traf man beim deutschen Zweitdivisionär nach dem Rennen an. „Endlich ist der Knoten geplatzt und wir haben unseren ersten Saisonsieg in der Tasche. Nach den guten Resultaten der vergangenen Wochen, bei denen wir immer knapp an dem ersten Erfolg vorbeigefahren sind, gibt uns dieser Sieg von Olaf noch mehr Selbstvertrauen“, äußerte sich Teammanager Raphael Schweda nach dem Triumph.
Pollack selbst war vor allem froh, kein Sturzopfer geworden zu sein. ,,Im Finale wurde es sehr hektisch. Wegen des starken Regens war es am Ende sehr gefährlich, jeder war nervös. Ich bin froh, dass ich heil ins Ziel gekommen bin."
Das Team Gerolsteiner verpasste eine Podiumsplatzierung heute denkbar knapp. Der Österreicher Peter Wrolich konnte den vierten Platz herausfahren. "Es geht bergauf mit der Form. Anfangs waren die Beine bei mir nicht optimal, gegen Ende des Rennens lief es immer besser", zeigte sich Wrolich zufrieden.
Pech hatte Wrolichs Teamkollege Ronny Scholz, im letzten Jahr Fünfter der Gesamtwertung. Gut zehn Kilometer vor dem Ziel wurde Scholz in einen Masssensturz verwickelt und verlor dadurch über eine Minute auf die erste große Gruppe, zu der alle Favoriten auf den Gesamtsieg gehörten.
Beinahe hätte der italienische Kletterspezialist Damiano Cunego den Sprintern noch ein Schnippchen geschlagen, als er vier Kilometer vor dem Ziel eine entschlossene Attacke setzte. Mit vereinten Kräften vereitelte das Peloton diesen Ausreißversuch im letzten Moment und stellte den Lampre-Profi auf der Zielgeraden.
Lange Zeit dominiert hatte das Rennen ein Ausreißer-Quintett, das sich nach 20km vom Peloton abgesetzt hatte und auf den flachen Passagen des ersten Rennabschnitts maximal 9:15 Minuten Vorsprung herausfuhr. Das Polster schmolz bei "Halbzeit" im welligen Terrain mit zwei kleineren Bergwertungen, bevor die fast 150km lange Flucht 15km vor dem Ziel endete.
Morgen steht zunächst eine schwere Bergetappe über 98,5km von Les Vieilles Forges nach Monthermé auf dem Programm, bevor das Rennen dann mit einem Zeitfahren über 8,3 km in Charleville-Mézières endet.
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