Antidopingkampf

Stuttgarter Sechstagerennen droht mit Kollektivstrafen

09.01.2008  |  Stuttgart (dpa) - Mit der Androhung von Kollektivstrafen wollen die Veranstalter des 25. Stuttgarter Sechstagerennens für dopingfreien Radsport in der Schleyerhalle sorgen.

«Wenn einer positiv getestet wird, kann die ganze Mannschaft aus dem Rennen genommen werden», kündigte der Sportliche Leiter Roman Hermann bei einer Pressekonferenz an. Am ersten Tag der vom 17. bis 22. Januar dauernden «Sixdays» werde jedes Dreier-Team getestet. Danach entscheide das Los. «So kann es sein, dass eine Mannschaft zwei oder dreimal kontrolliert wird», erklärte Hermann die in diesem Jahr verschärften Dopingtests.

Als Favoriten starten bei der Jubiläumsveranstaltung die Schweizer Titelverteidiger Bruno Risi, Franco Marvulli und Alexander Aeschbach. Risi und Marvulli haben in diesem Winter bereits vier «Sixdays»-Veranstaltungen gewonnen. Als größter Herausforderer gilt neben dem niederländischen Trio Peter Schep/Danny Stam/Jens Mouris das Team um Lokalmatador Leif Lampater, der mit Stam am Dienstag den Titel in Rotterdam holte. Für sein Trio in Stuttgart hat er neben Robert Bartko (Potsdam) nun auch den Belgier Iljo Keisse gewonnen.

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