Profi-Radsport

Niederländer dementiert Dopingvorwürfe

Boogerd: Das befleckt nachträglich meine Karriere

16.01.2008 - (sid/Ra) - Der Niederländer Michael Boogerd hat die gegen ihn im Zusammenhang mit der Wiener Blutbank erhobenen Doping-Vorwürfe zurückgewiesen. Ähnlich hatte sich zuvor bereits der Österreicher Georg Totschnig geäußert. "Nichts davon ist wahr. Ich habe keine Ahnung, wie mein Name damit in Verbindung gebracht werden kann", sagte der Ende vergangenen Jahres zurückgetretene langjährige Rabobank-Kapitän der niederländischen Zeitung „De Telegraaf“.

"Das befleckt nachträglich meine Karriere. Im Übrigen habe ich noch von keiner offiziellen Stelle irgendetwas zu dem Thema gehört", sagte Boogerd. Der 35-Jährige, der seine größten Erfolge Ende der 90er Jahre mit dem Sieg beim Amstel Gold Race (1999) und dem fünften Gesamtrang bei der Tour de France (1998) feierte, hatte im Oktober sein Karriereende erklärt.

Boogerd war zusammen mit seinen früheren Teamkollegen Michael Rasmussen und Denis Mentschow sowie Ex-Gerolsteiner-Fahrer Totschnig in einem Bericht der ARD namentlich als einer von 30 Kunden der Blutbank genannt worden.

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