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31.01.2008 - (Ra) - Ärger bei Fdjeux? Kapitän Philippe Gilbert hat sich in der "Gazet van Antwerpen" über die Transferpolitik seinen Teams und mangelnde Unterstützung in den Rennen beschwert.
Gilbert bemängelt, dass in Sachen Neuverpflichtungen seine Wünsche zu wenig berücksichtigt worden seien. ,,Teamchef Madiot gab mir ein Mitspracherecht bei der Verpflichtung neuer Fahrer. Die ersten Gespräche wurden aber erst nach der Tour de France geführt. Da hatten meine Wunschfahrer aber schon bei anderen Teams unterschrieben. Mit der französischen Mentalität habe ich manchmal so meine Probleme“, so der 25-jährige Belgier.
Dabei wären nach Gilberts Meinung Verstärkungen unbedingt nötig gewesen: ,,Es ist schon entmutigend, wenn man alleine in der Spitzengruppe fährt, zugleich aber mindestens drei Fahrer von Quick.Step und von Lotto vertreten sind. Sie brauchen nur einen Fahrer an meinem Hinterrad zu positionieren und schon bin ich aus dem Rennen genommen", sagte der Klassikerspezialist. "Der Rest der Konkurrenz kann dann einfach sein Rennen durchziehen. Dadurch habe ich schon einige schöne Siege verpasst.“