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31.05.2008 - (rsn) – Das reinigende Gewitter von Bad Neustadt hat dafür gesorgt, dass die Bayern-Rundfahrt für Stefan Schumacher (Gerolsteiner) ein versöhnliches Ende findet. Nachdem der Nürtinger in den letzten drei Tagen bei drückend heißem Wetter mehr mit den Folgen seiner Pollenallergie als mit der Strecke zu kämpfen gehabt hatte, konnte er am Samstag befreit auffahren. Prompt gewann Schumacher das 25,9km lange Zeitfahren von Bad Neustadt. «Ich war die vergangenen Tage wegen meiner Allergie sehr frustriert, ich habe mich schrecklich gefühlt und habe gejubelt, als es gestern endlich regnete“, sagte der Sieger nach dem Rennen. „Ich konnte heute endlich wieder frei durchatmen und es war schön, mal wieder ein Rennen zu gewinnen.“
Gleich zum Auftakt der fünftägigen Rundfahrt durch den Freistaat hatte der Vorjahressieger alle Hoffnungen auf eine Titelverteidigung begraben müssen. Im rund zehn Kilometer langen Schlussanstieg nach St. Englmar hinauf verlor der unter Atemnot leidende Schumacher mehr als sieben Minuten. Auch bei den darauf folgenden beiden Etappen quälte sich der WM-Dritte. „Ich bekam einfach keine Luft und hatte in Würzburg sogar Mühe, auf den Schlussrunden den Anschluss nicht zu verlieren.“
Erst als am Abend ein Gewitter aufzog, schöpfte Schumacher wieder Hoffnung für das Zeitfahren am Samstag: „Schon während es regnete, habe ich wieder frei durchatmen können. Ich habe die letzten Wochen gut gearbeitet, meine Form stimmt. Ich bin wirklich froh, dass es heute geklappt hat.“
Auf einer für ihn maßgeschneiderten Strecke zeigte Schumacher seine ganze Klasse. Als Einziger der 113 gestarteten Fahrer blieb er unter 33 Minuten. „Das war ein Kurs, der mir liegt“, so der Gerolsteiner-Kapitän. „Da war alles drin. Am Anfang wellig und mit einer Steigung, auf den letzten zehn Kilometer High Speed mit Rückenwind."
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