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"Ich habe großen Mist gebaut."
(Rückkehrer Patrik Sinkewitz zu seiner Dopingvergangenheit)
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29.08.2008 - Kitzbühel (dpa/rsn) - Alberto Contador (Astana) ist der große Favorit der 63. Vuelta a Espana. Der 25-jährige Spanier peilt bei seiner am 30. August beginnenden Heimatrundfahrt seinen dritten großen Rundfahrt-Sieg an. «Ich konzentriere mich auf dieses Rennen seit mehreren Monaten. Ich bin besser vorbereitet als beim Giro d`Italia», sagte Contador, der bereits die Tour 2007 und den Giro 2008 gewinnen konnte. Da sein Team aber bei der Tour de France nicht dabei sein durfte, bleibt Contador das Triple verwehrt. Mit Andreas Klöden und dem US-Amerikaner Levi Leipheimer hat der Astana-Kapitän gleich zwei Edelhelfer an seiner Seite.
Zwei Landsleute gelten als schärfste Rivalen: Tour-Champion Carlos Sastre (CSC-Saxo-Bank) und Lüttich-Bastogne-Lüttich-Gewinner Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne). Beim Prolog in Granada nicht dabei sind dagegen der bei der Deutschland Tour startende Titelverteidiger Denis Mentschow (Rabobank) und der verletzte Tour-Zweite Cadel Evans (Silence-Lotto).
Dafür gab ein prominentes deutsches Trio der Vuelta den Vorzug vor der erstmals parallel stattfindenden D-Tour. Neben Klöden zog es auch Milram-Sprinter Erik Zabel und den zweifachen Tour-Zeitfahrsieger Stefan Schumacher (Gerolsteiner) in die spanische Sonne.
«Ich wollte immer schon einmal alle drei großen Rundfahrten in einem Jahr fahren», meinte Zabel. Nachdem er bei der Frankreich-Rundfahrt leer ausgegangen war, will der 38-Jährige in dieser Saison unbedingt noch einen großen Tagessieg: «Vielleicht habe ich bei der Vuelta das Glück, den einen perfekten Sprint zu erwischen.» Allerdings wird es Zabel schwer haben, sich gegen die starke Konkurrenz - an der Spitze der Belgier Tom Boonen (Quick Step) und der Italiener Daniele Bennati (Liquigas) - durchzusetzen. Bessere Chancen auf einen Sieg dürfte sich da Schumacher ausrechnen, der auf Ausreißergruppen und das 40km lange Zeitfahren am fünften Tag setzen kann.
Zwei Tage vor dem Start mussten sich alle 170 Starter einer Doping-Kontrolle unterziehen, teilten die Veranstalter mit. Erstmals würde bei einem großen Rennen auch der biologische Pass des Weltverbands UCI, in den die Ergebnisse sämtlicher Blut- und Urinkontrollen notiert werden, zum Einsatz kommen. Zudem werde auch auf CERA getestet. Während der Tour war der zweifache Bergetappen-Sieger Riccardo Ricco positiv auf auf das EPO-Präparat der dritten Generation getestet worden.
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