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17.01.2010 | (rsn) - Heute war nun der erste Renntag. Er fing für uns um neun Uhr an. Zunächst stand eine kleine Trainingseinheit von 1,5 Stunden auf dem Plan. Mit einem kurzen Berg drin, um den „Motor“ noch mal hoch zu fahren. Am Ende wurden wir dann von einem Regenschauer überrascht, so dass wir nach ca. 40 km wieder im Hotel waren.
Danach gab’s Mittagessen und um zwei Uhr ging es dann ab zur Strecke, einem Rundkurs von ca. 1,5 km. Gut zu fahren, mit nur einer Kurve, nach der man richtig antreten musste. Dass alle Profis nervös waren, merkte man daran, dass sich vor den einzigen beiden Toiletten lange Rennfahrerschlangen bildeten. Ein weiteres Indiz dafür war auch die Startaufstellung schon 20 Minuten vor dem Start.
Das Rennen begann, wie nicht anders zu erwarten, recht zügig. Attacken hier, Attacken da. Wir waren allerdings immer vorne präsent. Sogar Thomas Rohregger, von dem man es als Bergfahrer nicht hätte erwarten können, boxte sich vorne mit durch die Sprinterreihen.
Dass Theorie und Praxis nicht immer übereinstimmen, haben wir dann im Finale erlebt. Unser Ziel war es heute, fünf Mann auf die letzte Runde zu schicken, wobei Wim den Sprint fahren sollte.
Nachdem sich Columbia in den letzten fünf Runden formiert hatte, kam bei uns der Übereifer durch. Wir alle ebenfalls schön formiert, fünf Runden vor Ende vorne, nur leider vier Runden zu früh. So kam es, wie es kommen musste: In der letzten Runde wurden wir, und nicht nur wir, vom Skytrain überrollt. Das Ende vom Lied war, dass Wim eingebaut war und gar nicht erst zum Sprint kam.
Alles in allem war es ein schnelles Rennen mit einem 50er Schnitt. Die Beine waren bei allen gut, und das mit der Nervosität legt sich beim zweiten Rennen bestimmt.
Bis dahin
Euer Frösi
Robert Förster führt zum Saisonauftakt bei der Tour Down Under die Sprintabteilung seines Milram-Teams an. In seinem Tagebuch auf Radsport News wird „Frösi“ vom ersten ProTour-Rennen der Saison berichten.
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