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20.01.2010 | (rsn) - Die heutige 2.Etappe führte uns von Gawler nach Hahndorf. 135 km leicht welliges Gelände standen auf dem Plan. Das Wetter war wieder einmal bombig, mit 30 Grad und leichtem Wind.
Am Start attackierten gleich ein Fahrer von Australischen Nationalteam und zwei Lottofahrer. Dominik, der ebenfalls in die Gruppe wollte, konnte das Loch allerdings nicht mehr schließen. Das Feld machte keine Anstallten, den Ausreißern hinterher zu fahren. So wurde der Abstand immer größer.
Bei einem Rückstand von fast 12 Minuten nahmen dann doch einige Teams die Verfolgung auf, so dass der Abstand langsam vor sich hinschmolz. Schließlich sah alles sah nach einem Sprint aus. 40 Kilometer vor dem Ziel kam der Checker Hill , ein ein Kilometer langer Berg mit knapp 14 % Durchschnittssteigung. Ich kam so einigermaßen drüber. Zumindest war ich dabei. Die Schlüsselstelle allerdings wartete drei Kilometer vor dem Ziel auf uns: eine Linkskurve, nach der es ca. einen Kilometer lang leicht bergauf ging.
Björn hatte mich schön aus dem Wind gehalten, stürzte dann aber leider in der Linkskurve. Wim hatten wir schon am Checker Hill verloren. Ich kam dann so auf Position 50 über den Berg, als Luke oben zu mir kam und mich vor fahren wollte. In dem Moment war ich so am Limit, dass ich nicht im Stande gewesen wäre, Luke zu folgen. Ich hab’ dann noch zu ihm gesagt: „Fahr für Dich“.
Ich hing bis zum Ziel auf der Position fest, die ich oben am Berg hatte. Schade, denn unsere restlichen Fahrer, Luke, Thomas und Markus hatten sich einen Kilometer vor dem Ziel gefunden und auf Ihren Sprinter gewartet. Markus hat dann noch für Luke den Sprint angefahren.
André war wieder einmal der Stärkste, und ist im Moment wohl im Sprint schwer zu schlagen.
Jetzt freue ich mich auf morgen, wenn unsere Gesamtfahrer ihr Können zeigen.
Bis Morgen
Euer Frösi
Robert Förster führt zum Saisonauftakt bei der Tour Down Under die Sprintabteilung seines Milram-Teams an. In seinem Tagebuch auf Radsport News wird „Frösi“ vom ersten ProTour-Rennen der Saison berichten.
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