Hintergrund

Deshalb glauben Experten an Ovtcharovs Unschuld

28.01.2011  |  (rsn) - Wir haben in einem Kommentar eine Sperre für Toursieger Alberto Contador und den deutschen Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov gefordert, in deren Dopingproben Clenbuterol gefunden worden war.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre sind wir inzwischen sehr kritisch geworden, was die Erklärungsversuche der positiv getesteten Sportler betrifft - besonders dann, wenn sie zur Weltklasse gehören.

Deshalb bleibt unser Fragezeichen auch bei Ovtcharov bestehen, bis letztinstanzlich entschieden wurde, ob wirklich ein Doping vorlag oder nicht.

Da ein Kommentar immer nur verkürzt einen Sachverhalt behandeln kann, wollen wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass beide Fälle nicht ohne weiteres zu vergleichen sind.

Während Alberto Contador noch keine glaubhafte Erklärung vorlegen konnte, wie das verbotene Medikament in seinen Körper gekommen sein könnte, sprachen renommierte Dopingexperten in Köln und Kreischa Ovtcharov von jedem Verdacht frei. Sie glauben ihm, dass er das Clenbuterol mit kontaminierten Essen in China zu sich genommen haben könnte.

Als Beweis dient ihnen das Ergebnis einer freiwilligen Haarprobe, die belegt, dass er Clenbuterol nicht regelmäßig seinem Körper zugeführt hatte. Außerdem wurden bei weiteren vier Mitgliedern der deutschen Tischtennis-Nationalmannschaft ebenfalls geringste Mengen des auch zur Kälbermast verwendeten Mittels gefunden.

Die Experten der Anti-Doping-Labore in Kreischa und Köln haben deshalb keinen Zweifel an der Unschuld des Nationalspielers.

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