Strecken-Präsentation in Pamplona

67. Vuelta a Espana maßgeschneidert für die Kletterasse


Juan José Cobo, Vuelta-Gewinner 2011 | Foto: ROTH

11.01.2012  |  (rsn) - Die Vuelta a Espana 2012 führt durch den spanischen Norden und ist wie in den vergangenen Jahren auch auf die Kletterer maßgeschneidert. Bei der Strecken-Präsentation am Mittwoch im Palacio de Congresos von Pamplona kündigte Renndirektor Javier Guillén an, dass insgesamt 13 der 21 Etappen über mehr oder minder bergiges Terrain verlaufen.

Dagegen stehen nur 56,2 Zeitfahrkilometer sowie sechs Flachetappen im Programm. Einige der als Flachetappen gekennzeichneten Tagesabschnitte weisen jedoch speziell im Finale topographische Schwierigkeiten auf, so dass die Chancen für die reinen Sprinter auch an jenen Tagen geschmälert sein dürften.

Eröffnet wird die 67. Auflage der Spanien-Rundfahrt am 18. August in Pamplona mit einem Teamzeitfahren über 16,2 Kilometer. Das einzige Einzelzeitfahren wird auf der 11. Etappe über 40 Kilometer von Cambados nach Pontevedra ausgetragen. Nach 3300 Kilometern endet die Vuelta am 9. September in Madrid.

Gleich sieben Bergankünfte stehen auf dem Programm, insgesamt müssen die Fahrer 37 Anstiege bewältigen. „Das haben die Fans gefordert. Wir wollten kurze, aber dafür explosive Etappen“, begründete Guillén die Entscheidung. Mit 194 Kilometern ist die 9. Etappe von Andorra nach Barcelona die längste der gesamten Rundfahrt. Die katalanische Metropoloe Barcelona ist zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder Etappenort der Vuelta, nachdem dort 2009 eine Tour-Etappe zu Ende ging.

Das Rote Trikot des Gesamtführenden dürfte bei der 67. Austragung schnell in den Besitz der Kletterspezialisten kommen, denn schon am dritten Tag steht in Eibar die erste Bergankunft an. Die Königsetappe wird möglicherweise der 16. Abschnitt sein. Nach zwei Kategorie-1-Bergen wartet die Bergankunft in Cuitu Negru in 1850 Metern Höhe auf die Fahrer.

Passagen dieses Anstiegs, der erstmals bei der Vuelta gefahren wird, sind über 25 Prozent steil. Letztlich entschieden wird die Rundfahrt aber erst am vorletzten Tag. Dann muss das Peloton nochmals einen Anstieg der 2. sowie drei der 1. Kategorie erklimmen, ehe im Finale der Bola del Mundo, das Dach der Rundfahrt in 2252 Metern Höhe, endgültig der Nachfolger von Juan José Cobo feststeht.

Den südlichen Landesteil spart die Vuelta diesmal aus, Madrid ist der südlichste Punkt der Route. Dafür stehen wie schon 2011 Etappen im Baskenland im Programm.

Die Etappen:

1. Etappe, 18. August: Pamplona, MZF, 16,2 km
2. Etappe, 19. August: Pamplona - Viana, 180 km
3. Etappe, 20. August: Oion - Arrate (Eibar), 153 km
4. Etappe, 21. August: Barakaldo - Valdezcaray, 155 km
5. Etappe, 22. August:: Logroño - Logroño, 172 km
6. Etappe, 23. August:: Tarazona - El Fuerte del Rapitán (Jaca), 174 km
7. Etappe, 24. August:: Jaca - Motorland (Alcañiz), 160 km
8. Etappe, 25. August:: Lleida - Coll de la Gallina (Andorra), 175 km
9. Etappe, 26. August: Andorra - Barcelona, 194 km

27. August: Ruhetag

10. Etappe, 28. August: Ponteareas - Sanxenxo, 166 km

11. Etappe, 29. August: Cambados – Pontevedra, EZF, 40 km
12. Etappe, 30. August: Vilagarcía - Mirador de Ezaro (La Coruña), 184,6 km
13. Etappe, 31. August: Santiago de Compostela - Ferrol, 172,7 km
14. Etappe, 1. September: Palas do Rei - Los Ancares, 152 km
15. Etappe, 2. September: La Robla - Lagos de Covadonga, 186,7 km
16. Etappe, 2. September: Gijón (Villa de Jovellanos) - Cuitu Negro, 185 km

4. September: Ruhetag

17. Etappe, 5. September: Santander-Fuente Dé, 177 km
18. Etappe, 6. September:: Aguilar de Campoo - Valladolid, 186,4 km
19. Etappe, 7. September: Peñafiel - La Lastrilla, 169 km
20. Etappe, 8. September: Palazuelo del Eresma - Bola del Mundo, 169,5 km
21. Etappe, 9. September: Cercedilla - Madrid, 111,9 km

 

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