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24.09.2012 - (rsn) – Nachdem der Radsportweltverband UCI den Radsportjournalisten und ehemaligen Profi Paul Kimmage wegen übler Nachrede verklagt hat, erfährt der Autor des Buches „Rough Ride“ und ehemalige Kolumnist der Sunday Times breite öffentliche Unterstützung.
So gingen innerhalb von nur wenigen Stunden fast 15.000 Dollar auf ein Konto ein, damit Kimmage seine Anwaltskosten bezahlen kann. Der 50-Jährige, der sich als strikter Vertreter eines effizienten Anti-Dopingkampfes profiliert und die offiziellen Institutionen des Radsports immer wieder kritisiert hat, hatte im Zusammenhang mit dem Fall Lance Armstrong der UCI und ihren Präsidenten Pat McQuaid und Hein Verbruggen in einem Interview mit der L’Equipe Korruption vorgeworfen.
Über die Klage wird am 12. Dezember im Schweizerischen Vevey verhandelt, unweit des Sitzes der UCI in Aigle. Ihr Unverständnis gegenüber der UCI äußerten auch Garmin-Sharp-Teamchef Jonathan Vaughters und Garmin-Profi David Millar. Der 35 Jahre alte Schotte nannte auf Twitter das Vorgehen von McQuaid und Verbruggen als „beschämend“.