BDR-Athleten sammelten 75 Medaillen bei Großereignissen

Scharping: "Ein Jahr voller Highligths"


Tony Martin | Foto: ROTH

18.12.2012  |  (rsn) – Der Bund Deutscher Radfahrer BDR ist mit seiner Saisonbilanz ausgesprochen zufrieden. Wie der BDR bekannt gab, sammelten die deutschen Athleten in diesem Jahr bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften in den verschiedenen Disziplinen insgesamt 75 Medaillen: 30 mal Gold, 27 mal Silber und 18 mal Bronze.

Aus der Flut von Spitzenleistungen ragten einige heraus: Judith Arndt gewann bei den Olympischen Spielen in London im Zeitfahren die Sibermedaille und verteidigte bei der Straßen-WM in Valkenburg ihren Titel im Zeitfahren. Gleiches gelang auch Tony Martin, der neben seinem zweiten WM-Zeitfahrtitel in London in seiner Spezialdisziplin ebenfalls mit Silber ausgezeichnet wurde.

Mountainbikerin Sabine Spitz absolvierte an der Hadleigh Farm in Essex ihr bestes Saisonrennen und holte überraschend Silber im Cross Country-Rennen. David Schnabel schließlich fuhr sich bei der Hallen-WM in Aschaffenburg ins Guinnesss-Buch der Rekorde und gewann seinen siebten WM-Titel im Einer-Kunstfahren der Männer.

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Bei den Olympischen Bahnwettbewerben in London gewannen die deutschen Teamsprinter (René Enders, Robert Förstemann, Maximilian Levy) die Bronzemedaille, Levy sicherte sich zudem wie schon bei der WM in Melbourne auch noch Silber im Keirin. Für das Highlight auf der Bahn aber sorgten Miriam Welte und Kristina Vogel, die ihrem WM-Titel von Melbourne den Olympiasieg in London folgen ließen.

„Es war ein Jahr voller Highlights, ein Ereignis herauszuheben wäre ungerecht allen anderen gegenüber“, kommentierte BDR-Präsident Rudolf Scharping die Liste der Erfolge. Auchw eil die Nachwuchssportler die Erwartungen erfüllten, schaut Scharping der Zukunft zuversichtlich entgegen. „Ich hoffe, dass die großen Erfolge im Olympiajahr 2012 ausstrahlen auf 2013, dass sich Zuschauer- und Mitgliederzahlen weiterhin so positiv entwickeln“, erklärte der 65-Jährige. Sorgenkind des BDR bleiben aber weiter die Finanzen, wie Scharping zugab: „Die Finanzkraft des BDR dürfte sich 2013 allerdings ruhig verbessern.“

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