Urteil am 30. Januar

Fall Schleck: Experte hält Manipulation für unwahrscheinlich


Ist Fränk Schlecks eventuelles Dopingvergehen Schuld am Rückzug des Sponsors Nissan?| Foto: ROTH

15.01.2013  |  (rsn) - Laut einer Meldung des Luxemburger Tageblatts hält im Fall Fränk Schleck (RadioShack-Trek) ein Experte einen Manipulationsabsicht für unwahrscheinlich. Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben der Bericht von Dr. Hans Geyer, dem Geschäftsführer des Anti-Dopinglabors von Köln ist. Der Biochemiker hat das Gutachten im Auftrag der Nationalen Anti-Doping-Agentur (ALAD) angefertigt.

Geyer schließe in seinem Dossier nichts aus, hieß es, doch sei die geringe Dosis des Entwässerungsmittels Xipamid in Schlecks Urin zu niedrig, als dass es eine effektive Wirkung gehabt haben könnte. Der 32-jährige Schleck war bei der letztjährigen Tour de France positiv auf das Diuretikum getestet worden, hatte aber stets eine Manipulationsabsicht bestritten und seine Unschuld erklärt. Xipamid kann zur Verschleierung von Doping benutzt werden. Als eine mögliche Erklärung für den positiven Befund nannte Geyer laut Tageblatt ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel.

Fränk Schleck hatte bereits am 15. Oktober 2012 vor dem vor dem „Conseil de discipline contre le dopage“, dem Disziplinarausschuss der ALAD, ausgesagt. Am 30. Januar will diese ihr Urteil fällen.

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