Tour-Splitter

Andy Schleck zog sich bei Sturz auch noch Knorpelschaden zu

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Andy Schleck (Trek) | Foto: Cor Vos

09.07.2014  |  (rsn) - Kurz und knapp informieren wir sie auch diesmal wieder in unseren Tour-Splittern über alles Wissenswerte rund um die 101. Frankreich-Rundfahrt.

9. Juli

+++ Andy Schleck hat bei seinem Sturz auf der 4. Tour-Etappe sich nicht nur die Kollateral- und Kreuzbänder sowie den Meniskus gerissen, sondern auch noch einen Knorpelschaden im rechten Knie zugezogen. „Das ist das Schlimmste an der Verletzung", erklärte Teamarzt Andreas Gösele. Schleck war am Mittwoch in Basel operiert worden. Wie lange der Luxemburger ausfallen wird, ist noch nicht klar. In den kommenden beiden Wochen wird der 29-Jährige auf Krücken gehen müssen. „Ich muss nun viel arbeiten, aber ich werde zurückkommen. Ich bin ein Kämpfer", sagte Schleck. +++

+++ Der mit großen Erwartungen in die 5. Tour-Etappe gestartete John Degenkolb (Giant-Shimano) musste im Ziel in Arenberg zur mobilen Röntgenstation gebracht werden, wo seine Verletzungen genauer untersucht werden sollen. Wie Degenkolbs Teamarzt mitteilte, sei der Frankfurter gleich zwei Mal im Rennen gestürzt. Man gehe aber nicht davon aus, dass sich der Frankfurter Frakturen zugezogen habe. +++

+++ Andy Schleck hat sich bei seinem Sturz auf der 4. Tour-Etappe eine schwere Knieverletzung zugezogen. Wie sein jüngerer Bruder Steve dem Luxemburger Wort erklärte, seien bei dem 29-Jährigen die Kollateral- und Kreuzbänder im rechten Knie sowie der Meniskus gerissen. Zudem sei eine Knochenläsion (Schädigung) im rechten Knie festgestellt worden. Schleck wird am Mittwochvormittag in einem Krankenhaus in Basel operiert, wie sein Team auf Twitter bestätigte. +++

+++ Im Gedenken an den 1. Weltkrieg (1914-18) werden die Fahrer des belgischen Omega Pharma-Quick Step-Teams die 5. Tour-Etappe mit einer am Ärmel aufgedruckten Mohnblume, dem offiziellen Symbol der Hundertjahrfeier, bestreiten. Auf der Rückseite der Trikots aufgedruckt ist zudem der Hashtag „we don’t forget“, der die Twitter-accounts der Fahrer ersetzt. Das heutige Teilstück wird in Ypern (Ypres) gestartet, wo es in den vier Kriegsjahren zu mehreren furchtbaren Schlachten mit Hunderttausenden von Toten kam. Die rote Mohnblume, die auf den Feldern in Flandern blüht, erinnert an das in den Kämpfen vergossene Blut. +++

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