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Ich verabschiede mich von der heutigen Etappe. Vielen Dank fürs Lesen des Tickers. Alles Weitere zur Tour de France gibt es auf www.radsport-news.com.
???? No photo finish needed this time! Beaten in 2024, Tadej Pogacar wins in Le Lioran in 2026!
— Tour de France™ (@LeTour) July 14, 2026
???? Pas besoin de photo finish cette fois ! Battu en 2024, Tadej Pogacar s’impose au Lioran en 2026 !#TDF2026 pic.twitter.com/pF5s9QvoA5
Pogacar leistet Wiedergutmachung am Nationalfeiertag. Vor zwei Jahren musste er eine Niederlage gegen Vingegaard am gleichen Zielort einstecken, diesmal kommt er als Solist ins Ziel.
Die neue Spitze der Gesamtwertung: 1. Pogacar; 2. Vingegaard +3:36; 3. Evenepoel+4:06; 4. Ayuso +4:22; 5. Seixas +4:35; 6. Lipowitz +4:44; 7. Del Toro +5:08.
Das Etappenklassement: 1. Pogacar; 2. Evenepoel +0:32; 3. Seixas +0:34; 4. Lipowitz s.t.; 5. Ayuso +0:38; 6. Skjelmose s.t.; 7. Vingegaard +0:44; 8. del Toro +1:31; 9. Pidcock +1:59; 10. Martinez +2:03
Pogacar ist drin und kämpfte um jede Sekunden. Evenepoel war noch einmal zurückgekommen und sprintete als Zweiter ins Ziel. Vingegaard musste alle Konkurrenten vorbeiziehen lassen und erreichte das Ziel mit 43 Sekunden Rückstand.
42 Sekunden Rückstand hat die erste Verfolgergruppe bereits. Die Abfahrt ist schmal und teils verwinkelt.
Pogacar ist oben und stockt sein Bergpunktekonto auf 42 Zähler auf. Vingegaard sammelte den letzten Zähler ein und hat nun 27 Zähler.
Evenepoel liegt zehn Sekunden hinter der Verfolgergruppe. Del Toro hat 35 Sekunden Abstand bis dorthin.
Del Toro war in die nächste Gruppe hineingefahren, wo sich Lenny Martinez befand. Jetzt hat der Mexikaner angegriffen. Sein Kapitän wiederum hat 30 Sekunden Vorsprung zur von Vingegaard angeführten ersten Verfolgergruppe.
Jetzt geht der Däne an die Spitze und fährt sein Tempo. Mal schauen, wie groß der Vorsprung des Mannes in Gelb heute ausfällt. 23 Sekunden sind es aktuell. Evenepoel muss die Verfolgergruppe ziehen lassen.
Lipowitz setzt sich leicht ab. Evenepoel hat Probleme. War das abgesprochen? Vingegaard springt an das Hinterrad des Deutschen.
Der letzte Anstieg des Tages ist 3,1 Kilometer lang und 5,8 Prozent steil. Caraüaz musste die Verfolgergruppe im Flachstück ziehen lassen. Derweil baut Pogacar auf 21 Sekunden aus.
Carapaz wurde am Ende der Abfahrt eingeholt. Die Verfolgergruppe hat 17 Sekunden Rückstand. Dort fahren Juan Ayuso und Mattias Skjelmose (Lidl - Trek) mit. Auch Evenepoel hatte sich zeuitweise beteiligt.
???? Tadej Pogacar catches up with Richard Carapaz and leaves him behind straight away!
— Tour de France™ (@LeTour) July 14, 2026
???? Tadej Pogacar revient sur Richard Carapaz et le dépose immédiatement !#TDF2026 pic.twitter.com/XmqeLvwmPG
Für die Statistik: Pogacar hat jetzt 40 Bergpunkte. Carapaz hat 19 und ist damit Dritter. Vingegaard kommt auf 26 Bergpunkte.
Carapaz gibt alles, um Tempo aufzunehmen in der Abfahrt. Kommt er nochmal zurück? Aber es geht zum Ziel ja nochmal bergauf. Vingegaard derzeit 20 Sekunden im Hintertreffen. Er hat Lipowitz, Evenepoel und Seixas direkt hinter sich.
Vingegaard soll bereits 25 Sekunden Rückstand haben. Pogacar hat Carapaz bereits gestellt. Der Slowene geht sofort vorbei und lässt dem Ex-Olympiasieger keine Chance, dranzubleiben.
Pogacar hat angegriffen. Und er setzt sich sofort deutlich ab.
Pidcock, Lenny Martinez (Bahrain Victorious) und Egan Bernal (Netcompany - Ineos) besetzen die letzten drei Positionen der Favoritengruppe. Ganz vorn Piganzoli, Vingegaard und Pogacar. Carapaz hat jetzt 48 Sekunden Vorsprung.
Nur noch die großen Namen und einige wenige Helfer in der Verfolgergruppe. Yates ist auch weg. Piganzoli ist wohl der letzte reine Helfer. Er übernimmt die Spitze. Carapaz hat weiterhin 53 Sekunden Vorsprung.
Das war nur ein kurzes Intermezzo des Franzosen - jetzt bestimmt Yates abermals die Tempoarbeit. Carapaz hat noch immer knapp eine Minute Vorsprung.
Prodhomme fährt mit viel Tempo vorn raus, merkt dann etwas zu spät, dass Seixas nicht an seinem Rad war. Dann nahm er raus und ließ die anderen wieder aufschließen.
Es geht hinauf zum Col de Pertus (1. Kategorie). Der Anstieg ist zwar nur 4,4 Kilometer lang, aber 8,5 Prozent steil. Ideal für Attacken. Carapaz hat 1:03 Minuten Vorsprung. Bei den Verfolgern übernimmt wieder Yates die Spitze.
Auch Matteo Jorgenson (Visma - Lease a Bike) kam bergab zu Fall. Nach wie vor macht Prodhomme die Pace bei den Verfolgern. Jorgenson hat fast eine Minute Rückstand. Die Gruppe mit seinem Kapitän liegt eine Minute hinter Carapaz. Jetzt nimmt der US-Amerikaner raus, weil er merkt, dass er nicht wieder zu Vingegaard hinkommt.
45 Sekunden Vorsprung jetzt für Carapaz. Der Giro-Sieger von 2019 lässt es richtig laufen in der Abfahrt. Schafft er hier die Sensation? Oder zumindest die faustdicke Überraschung?
Pidcock ist wieder auf dem Rad. Sein Teamgefährte Chris Harper war ebenfalls gestürzt und hat offenbar schlimmere Blessuren davongetragen.
Tom Pidcock (Pinarello -Q36.5) ist gestürzt. Das hatten wir ja bei der Katalonienrundfahrt schon einmal. Der Brite galt immer als exzellenter Abfahrer. Carapaz hat wieder auf 30 Sekunden ausgebaut.
Das lag auch daran, dass Prodhomme in der Verfolgergruppe das Tempo erhöht hatte. Seixas saß an seinem Hinterrad. Vingegaard hat nur noch einen Helfer: Davide Piganzoli.
Hindley befindet sich am Ende der ersten Gruppe und muss schließlich abreißen lassen. Carapaz räumt zehn Bergpunkte ab und schraubt sein Konto hoch auf elf. Das bedeutet in dieser Sonderwertung Platz sieben. Der EF-Routinier hatte oben aber auch nur noch 20 Sekunden Vorsprung.
Großschartner schert aus. Yates übernimmt. Dadurch dürfte es noch schneller werden in der Favoritengruppe.
Carapaz baut weiter aus, hat nun 40 Sekunden Vorsprung. Solange Pogacar hinten nicht zuckt - oder auch Vingegaard - kann sich der Ecuadorianer Hoffnungen machen, die Etappe zu gewinnen.
Paul Seixas (Decathlon - CMA CGM) ist derzeit wohl die einzige Hoffnung der Franzosen auf einen Etappensieg am Nationalfeiertag. Der 19-Jährige hat mit Nicolas Prodhomme einen Mann an seiner Seite.
30 Sekunden jetzt für Carapaz. Er war Dritter der Tour de France, gewann den Giro und war dort Zweiter, auch die Vuelta beendet er einmal als Zweiter der Gesamtwertung. Er kann definitiv klettern und ist hier, um Etappensiege zu jagen.
12 Sekunden für Carapaz. Aber nicht vergessen: Pogacar hat noch immer Yates, McNulty und Del Toro an seiner Seite. Großschartner macht derzeit das Tempo. Auch Visma - Lease a Bike hat mehrere Helfer in der ersten Gruppe. Für Florian Lipowitz und Remco Evenepoel ist noch Jai Hindley dabei.
Wellens hat sein Tagewerk verrichtet und lässt sich zurückfallen. Und dann greift Richard Carapaz (EF Education - EasyPost) an. Der Ecuadorianer setzt sich leicht ab.
Jetzt ist es um den Movistar geschehen. Dann beginnt jetzt das Warten auf die Attacke des Mannes in Gelb.
Romo ist noch nicht gestellt. Er verteidigt seinen Restvorsprung zäh. 14 Sekunden hat er noch.
Der Puy Mary - Pas de Peyrol ist die nächste Prüfung. Der Anstieg der 1. Kategorie ist 7,8 Kilometer lang und im Durchschnitt sechs Prozent steil. Oben gibt es zehn Punkte - so viele, wie Romo bislang insgesamt gesammelt hat.
Nicht alle Radprofis hatten es am Ruhetag gut getroffen mit den Unterkünften. Auch die Pogacar-Truppe nicht - es gab keine Klimaanlagen im Hotel.
Das Begleitauto musste eben schon raus. Großschartner und Wellens haben den Anstand zu Romo auf 30 Sekunden eingedampft.
So schüttelte Romo vorhin seinen letzten Begleiter ab:
???? Javier Romo makes the most of the first slopes of the climb up the Col de la Griffoul to break away at the front!
— Tour de France™ (@LeTour) July 14, 2026
???? Javier Romo profite des premières rampes de l'ascension au Col de la Griffoul pour s'isoler en tête !#TDF2026 pic.twitter.com/RUt6mbyFJO
Nochmal zwei Bergpunkte für Romo. Der Spanier hat damit nun insgesamt zehn. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Auf Spanisch heißt Eichhörnchen übrigens Ardilla.
Noch hat Romo 56 Sekunden Vorsprung, aber sobald Pogacar angreift, schmilzt das davon wie Eis in der französischen Sommersonne.
Sehen wir bald wieder solch ein Bild?
Mit der Côte de Murat (3. Kategorie) steht der nächste Anstieg im Weg. Es geht 5,2 Kilometer lang bergauf bei einer Steigung von 5,3 Prozent.
Die Verfolger wurden eingeholt. Romo ist als Solist vor dem Pulk. 50 Sekunden Vorsprung hat der Spanier.
Romo hat den Col de Prat de Bouc erreicht und stockt sein Konto auf acht Punkte auf. Das Verfolgertrio wäre fast noch vor der Kuppe gestellt worden. Healy schüttelte den Kopf, als er das Kommen sah. Sind sie langsam genervt von UAEs Auftreten? Dann sicherte sich aber erneut Paret-Peintre den letzten verbliebenen Punkt. Romos Vorsprung beträgt aktuell 40 Sekunden. Die Hauptgruppe liegt einige Sekunden weiter zurück.
Paret-Peintre hat jetzt 17 Bergpunkte und ist Dritter dieses Sonderklassements. Baudin kommt auf 15 Zähler und ist Fünfter. Romo hat sechs Punkte kumuliert.
Dieses neue Verfolgertrio hatte oben an der Kuppe 35 Sekunden Rückstand, das erste Feld, das nur noch etwa 60 Mann umfasst hatte eine Minute Abstand.
Romo holt sich am Col de la Griffoul fünf Bergpunkte. Hinter ihm hatte Baudin angegriffen, doch Paret-Peintre folgte ihm und sammelte drei Zähler ein. Zwei Zähler gingen an Baudin, einer an Debruyne.
Auch Hirschi wird vom ersten Feld geschluckt. Gregoire wird derweil direkt durchgereicht.
Vervaeke spannt sich jetzt vor die Gruppe mit Paret-Peintre. Gregoire wiederum wird vom Feld geschluckt, wo Tim Wellens und Felix Großschartner die ersten Positionen bekleiden.
Healy wird nun auch Vervaeke los und holt gleich Tejada ein. Die Gruppe um Paret-Peintre kommt allerdings sukzessive näher an den Iren heran. Dort hat sich Vervaeke festgebissen, während sich Nils Politt aus der Hauptgruppe verabschiedet.
So schnell kann sich ein Bild komplett ändern: Vorn schüttelt Romo im Anstieg Tejada ab, hinten muss Higuita seine beiden Begleiter ziehen lassen. Und Healy hat gemeinsam mit Vervaeke nun wieder mehr als 30 Sekunden Rückstand nach ganz vorn. In der Verfolgung dieses Duos haben sich neun Fahrer unter anderem um Paret-Peintre versammelt.
Van der Poel hat eingesehen, dass das keinen Sinn mehr hat. Er ließ sich zurückfallen ins Pulk. Vorn jagt das Healy-Trio noch immer das Spitzenduo.
UAE kontrolliert die Sache nach wie vor. 1:35 Minuten liegt das Peloton hinter Romo und Tejada. Higuita ist bei den drei Verfolgern aber doch kein Bremsklotz sondern arbeitet mit. Klar, zu fünft haben sie eine deutlich größere Chance durchzukommen. Tejada hält sich demnach etwas zurück. 19 Sekunden liegen zwischen dem Duo und dem Trio. Die Gruppe um van der Poel hat 45 Sekunden Abstand.
Es geht gleich den 6,7 Kilometer langen und im Schnitt 5,9 Prozent steilen Col de la Griffoul (2. Kategorie) hinauf. Die drei Verfolger kommen der Spitze nicht näher. 33 Sekunden beträgt der Abstand.
Konterangriff von Healy und Vervaeke, die aber Higuita als Aufpasser dabei haben. Sie liegen 25 Sekunden hinter der Spitze. Die nächsten Verfolger haben 40 Sekunden Abstand, das Feld 1:25 Minuten.
Romo und Tejada haben bereits 45 Sekunden Vorsprung zu den ersten Verfolgern um van der Poel und Healy. Das Peloton liegt 1:20 Minuten zurück. Sollte die Gruppe dazwischen eingeholt werden, dürfte UAE das Duo etwas weiter weglassen.
Javier Romo (Movistar) und Harold Tejada (XDS – Astana) haben sich aus der Gruppe gelöst. 23 Mann befinden sich in der Verfolgung. Vauquelin hatte eben Defekt und musste abreißen lassen. Für den Gesamt-7. des Vorjahres läuft es diesmal so richtig gar nicht.
Paret-Peintre schiebt sich damit auf Platz vier der Kletter-Gesamtwertung, wo ja Pogacar mit 28 Punkten führt. Der Franzose hat jetzt 14 Zähler.
Die zwei Bergpunkte sicherte sich gerade Paret-Peintre, Vervaeke lancierte ihn und holte sich den letzten verbliebenen Zähler.
Der Vorsprung ist auf eine Minute angewachsen. Einige Fahrer, darunter Haller und O`Connor, fielen im Anstieg zum ersten Bergpreis der 3. Kategorie aber zurück.
Das sind die 31 Ausreißer: Mathieu van der Poel, Rames Debruyne (Alpecin – Deceuninck), Ben Healy, Alex Baudin (EF Education – EasyPost), Kevin Vauquelin, Tymen Arensman (Netcompany – Ineos), Ben O`Connor, Luke Plapp (Jayco – AlUla), Marc Hirschi, Marco Haller(Tudor), Georg Zimmermann (Lotto – Intermahrché), Ion Izagirre, Benjamin Thomas (Cofidis), Louis Vervaeke, Valentin Paret-Peintre (Soudal - Quick Step), Jefferson Cepeda, Javier Romo, Raul Garcia (Movistar), Romain Gregoire, Guillaume Martin, Clement Braz Afonso (Groupama - FDJ), Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility), Jordan Jegat, Thibaut Guernalec (Totalenergies), Joel Nicolau (Caja Rural), Fred Wright, Xabier Asparren (Pinarello - Q36.5), Marco Frigo (NSN), Simone Velasco, Sergio Higuita und Harold Tejada (XDS - Astana).
Van der Poel, Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché), Ben O`Connor (Jayco - AlUla), Ben Healy (EF Education - EasyPost) und Benjamin Thomas (Cofidis) sind auch vorn, 31 Mann insgesamt. Und der Vorsprung wächst auf 35 Sekunden an - trotz UAEs Einsatz.
UAE - Emirates - XRG hat die Kontrolle in der Hauptgruppe übernommen. Eine so große Gruppe - es sind noch mehr als 25 Ausreißer geworden - wollen sie wohl nicht weglassen. Ein Indiz dafür, dass Pogacar die Etappe gewinnen will.
Die Kopfgruppe ist auf 25 Fahrer angewachsen. Auch Guillaume Martin (Groupama - FDJ) ist dort. Aber im Feld sind sie damit nicht einverstanden. Immer mehr Profis springen weg, dadurch wird der Abstand kleiner und kleiner.
Das sieht jetzt vielversprechend aus: Eine Gruppe mit Filippo Ganna (Netcompany - Ineos), Alex Baudin (EF Education - EasyPost), Valentin Paret-Peintre (Soudal - Quick Step) und Louis Vervaeke (selber Verein) hat sich um zehn Sekunden abgesetzt. 14 Mann sind es insgesamt.
Weiterhin viele angriffe, weiterhin keine Gruppe. Uno-X Mobility, Tudor, Netcompany - Ineos, Caja Rural, Cofidis, XDS - Astana und Alpecin - Premier Tech sind die aktivsten Mannschaften.
Tim Merliers Gruppe, zu der auch Bauhaus und Fernando Gaviria (Caja Rural - Seguros RGA) gehören, hat schon mehr als drei Minuten Rückstand. Auch wenn der schnelle Belgier mit Pascal Eenkhorn und Dylan van Baarle zwei starke Teamgefährten bei sich hat, dürfte das heute eng werden mit dem Zeitlimit. Denn der Parcours ist deutlich schwerer als der am Sonntag.
Der Kampf um die Gruppe des Tages erweist sich erneut als ausgesprochen zäh. Immer wieder gehen Gruppen, doch die Lücken werden durch Konterattacken geschlossen. Das gibt mir Zeit, die Gedanken meines Kollegen Sebastian Lindner zum heutigen Nationalfeiertag der Franzosen zu teilen.
Die Spitze der Punktwertung: 1. Pedersen (293); 2. Girmay (239); 3. Merlier (213); 4. Philipsen (205); 5. Kanter (193).
Das Ergebnis des Zwischensprints: 1. Pedersen (25 Punkte); 2. Kanter (20); 3. Girmay (16); 4. Philipsen (14); 5. Matthews (12); 6. van der Poel (10); 7. Tejada (9); 8. Tiberi (8); 9. Hermans (7); 10. Slock (6); 11. Rubio (5); 12. Wellens (4); 13. Vauquelin (3); 14. Vauquelin (2); 15. Page (1).
Es gehen weitere Attacken, unter anderem mischt Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech) mit. Auch das Team Netcompany - Ineos ist sehr aktiv. Aber eine feste Gruppe hat sich nicht gebildet bislang.
Die 25 Punkte am Zwischensprint gehen an Pedersen - aber ganz knapp vor Max Kanter (XDS - Astana). Da musste der Däne alles geben. Dritter wurde Biniam Girmay (NSN) vor Jasper Philipsen (Alpecin - Premier Tech).
Einige Sprinter wurden in der hügligen Anfahrt zur Zwischenspurtwertung abgehängt. Unter anderem Tim Merlier (Soudal - Quick Step), Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Olav Kooij (Decathlon - CMA CGM).
Das Feld hat sich geteilt, Jonas Vingegaard (Visma - Lease a Bike) befindet sich im abgehängten Teil. Jetzt kommt diese Gruppe aber wieder zurück. Pogacar hatte das schneller erkannt und war mit einer kurzen Tempoverschärfung in die erste Gruppe gesprungen.
Noch acht Kilometer bis zum Zwischensprint, Lidl - Trek hat alles unter Kontrolle. Wie es nach der Sprintprüfung weitergeht, ist unserer ausführlichen Etappenvorschau zu entnehmen.
Auch abseits der Tour de France wird Rennen gefahren. Unter anderem in China, wo ein einstiger Gesamt-4. der Grand Boucle nach langer Durststrecke ein Lebenszeichen geben konnte.
Das Peloton ist wieder geschlossen unterwegs. Nur Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) fehlt. Der Etappensieger des vergangenen Jahres hatte einen Plattfuß.
Ben O`Connor (Jayco - AlUla) hat sich allein gelöst. Er hat 12 Sekunden Vorsprung. Pedersen wird derweil von Vacek zurück in das erste Drittel des Feldes pilotiert.
Mathis Le Berre (Totalenergies), José Felix Parra (Caja Rural - Seguros RGA), Felix Engelhardt (Jayco - AlUla) und einige weitere Fahrer hatten sich etwas abgesetzt, wurden dann aber doch wieder gestellt. Pedersen soll noch immer hinter dem Feld liegen. Jetzt wartet Mathias Vacek auf ihn.
Jetzt haben sie bei dem deutschen Rennstall aber Stress. Mads Pedersen hat Defekt und muss aufs Ersatzrad umsteigen. Aber das ging schnell, der Däne im Grünen Trikot wird gleich wieder zurück sein.
Bis zum Zwischensprint sind es noch 22 Kilometer. Lidl - Trek versucht, das Feld bis dahin zusammenzuhalten. Das ist schon die dritte Parallele zur Etappe vor zwei Tagen.
Mit etwas Verzögerung wurde das Rennen freigegeben. Als erstes attackiert Alex Kirsch von Cofidis - wie schon am Sonntag. Eine Lücke geht aber nicht wirklich auf. Auch das war schon am Sonntag so.
Hier haben wir die Liste der bislang aus der diesjährigen Frankreichrundfahrt ausgeschiedenen Fahrer: Von Clémenet Berthet bis Mateo Trentin.
Im Tross fehlt Matteo Trentin (Tudor). Der Ex-Europameister hatte Fieber bekommen.
Das Feld rollt los in Aurillac, heute ist die Neutralisierung 7,3 Kilometer lang. In der ersten Reihe des Feldes durften gerade neben den Trägern der Sondertrikots zum Nationalfeiertag auch die Landesmeister Aufstellung nehmen, also u.a. Romain Grégoire für Frankreich und Felix Engelhardt in den deutschen Farben!
Das Peloton ist unterwegs in den Straßen von Aurillac. Zunächst aber auf einer neutralisierten Strecke. Die ist 7,4 Kilometer lang.
Sehen wir heute auch wieder deutsche Fahrer in der Attacke? Das Terrain ist wie gemacht für Ausreißer im Stile von Georg Steinhauser, Felix Engelhardt oder Georg Zimmermann, um nur drei der zwölf Deutschen im Rennen zu nennen. Historisch betrachtet gab es schon eine ganze Menge deutscher Siege am französischen Nationalfeiertag bei der Tour - herausragend dabei der Triumph von Linus Gerdemann, der 2007 dabei in den Alpen auch das Gelbe Trikot eroberte.
Vor zwei Jahren kam die Tour zuletzt in Le Lioran an - und die Etappe endete damals mit einer Überraschung: Tadej Pogacar hatte sich schon als Solist abgesetzt, doch Jonas Vingegaard kämpfte sich wieder heran und schlug den Slowenen im Sprintduell auf der Zielgeraden. Ein gutes Omen für heute? Dritter wurde damals übrigens Remco Evenepoel mit 25 Sekunden Rückstand.
Wetter-Update zur 10. Etappe der Tour de France - Das Peloton muss sich am französischen Nationalfeiertag nicht nur auf 3800 Höhenmeter, sondern auch auf wechselnde Bedingungen in den Vulkanbergen des Zentralmassivs einstellen. Rund um den Start in Aurillac erreichen die Temperaturen Tageshöchstwerte um 34 Grad. Mit zunehmender Renndauer wird es in den Anstiegen jedoch ein wenig frischer: Auf den Höhenzügen rund um den Puy Mary und den Col de Pertus werden lediglich 25 bis 28 Grad erwartet. Dazu weht vor allem in den offenen Passagen ein spürbarer Wind. Immer wieder ziehen Wolkenfelder über die Berge, einzelne kurze Schauer sind in den höheren Lagen nicht ausgeschlossen. Die Fahrer dürfen sich daher auf einen Tag einstellen, an dem die Temperaturen zwischen Tal und Gipfel deutlich schwanken – ein Faktor, der auf dieser schweren Bergetappe eine wichtige Rolle spielen könnte.
Herzlich willkommen zur 10. Etappe der Tour de France 2026!
Heute geht es nach dem ersten Ruhetag auf einem ganz schweren Teilstück durchs Zentralmassiv, zwischen Aurillac und Le Lioran sind 166,6 Kilometer, 3800 Höhenmeter und sieben Bergwertungen zu bewältigen, darunter zwei der 1. Kategorie. Auf diesem schweren Parcours könnte es durchaus zu einem Duell der Topfavoriten kommen, Spannung und Spektakel sind am französischen Nationalfeiertag auf jeden Fall garantiert.
Wir sind hier im Liveticker ab 13:25 Uhr für Euch hautnah am Renngeschehen dabei.