15.07.2018: Arras Citadelle - Roubaix (156,5 km)

Live-Ticker Tour de France, 9. Etappe

78 km
157 km
 
s.t.
Lampaert
 
s.t.
Van Avermaet
 

Degenkolb
Stand: 05:45
16:28 h
Damit verabschiede ich mich in den Ruhetag. Am Dienstag geht es weiter, dann fährt die Tour durch die Alpen. Fünf Pässe und ein schweres Finale nach Le-Grand-Bornand versprechen erneut Spannung und auch einen Wechsel des Gelben Trikots. Bis dahin: Alles Gute!
16:27 h
Im Klassement müssen heute vor allem Bardet, Landa, Mollema und Uran Zeitverluste hinnehmen - allerdings keine dramatischen von mehreren Minuten. Damit hat die Etappe weniger Chaos produziert, als zu befürchten war.
16:26 h
Van Avermaet muss sich mit dem Gelben Trikot trösten, dass er heute nicht nur verteidigte, aber es wohl am Dienstag nach dem Ruhetag wird abgeben müssen.
16:19 h
Gilbert wurde Vierter vor Sagan, Stuyven, Jungels, Greipel, Boasson Hagen und Dupont.
16:16 h
Was für eine Erleichterung für ihn. Den Sieg hat er seit 2013 verfolgt. Jetzt hat er ihn.
16:15 h
Jogn Degenkolb gewinnt die Etappe und holt seinen ersten Tagessieg! Van Avermaet wird Zweiter, Lampaert Dritter.
16:15 h
Er macht es!
16:14 h
Dege von vorn!
16:14 h
Dege fährt zur Bande und macht die linke Seite zu.
16:14 h
Dege vorn, dann Van Avermaet, dann Lampaert.
16:13 h
Jetzt beginnt das Pokerspiel. 1000 Meter noch!
16:13 h
Noch 1500 Meter. Daumen drücken!
16:12 h
Vorn kreiseln sie weiter durch. Von Belauern kann keine Rede sein.
16:11 h
3000 Meter noch! Erster deutscher oder erster belgischer Etappensieg 2018 heute?
16:10 h
Hinten geht Dumoulin, aber auch den lassen sie nicht weg. Eine Minute hat das Trio.
16:09 h
Bardet schüttelt den Kopf, er wartet auf die nächste Gruppe. Das gibt Rückstand heute für ihn.
16:08 h
5000 Meter noch, drei Klassikerspezialisten kämpfen um den Etappensieg in Roubaix.
16:08 h
Er fährt in der Kolonne, aber das könnte Rückstand geben.
16:07 h
Der Sektor 1 ist überstanden, Bardet hat seinen sechsten Defekt heute.
16:06 h
Landa liegt immer noch 45 Sekunden hinter dem Feld. Er wird heute Zeit verlieren, die anderen Favoriten halten sich weitgehend schadlos. Da konnte man Schlimmeres befürchten.
16:05 h
Gilbert blockt die Straße, 50 Sekunden sind es nach vorn. Das sieht sehr gut aus.
16:04 h
Der letzte Sektor, 1400 Meter, drei Sterne. Hier kann man nochmal angreifen.
16:03 h
40 Sekunden sind es an Vorsprung. Kann "Dege" die Nerven behalten und den Sprint gewinnen. Auf dem Papier ist er der Schnellste.
16:02 h
Valverde ist eingeholt, sie nehmen hinten raus.
16:01 h
Zehn Kilometer noch, 33 Sekunden der Abstand.
16:00 h
Doch jetzt geht Valverde hinten, den lassen sie nicht fahren.
16:00 h
Das Peloton schaut sich an. Die Gruppe vorn kommt durch - da lege ich mich fest.
16:00 h
Und es sind bereits 30 Sekunden. Hinten attackiert Froome.
15:59 h
Das Spitzentrio ist sich einig. Interessant, dass Lampaert und Van Avermaet auch 2015 bei Degenkolbs Roubaix-Sieg mit ihm rund zehn Kilometer vor dem Ziel vorn lagen. Gutes Omen für den ersten deutschen Tagessieg 2018?
15:58 h
Fast 20 Sekunden hat das Trio. Hinten führt Gaviria, der hat wohl nicht bemerkt, dass er Lampaert vorn hat.
15:57 h
Und die drei vorn sind kein Risiko für die Gesamtfavoriten. Das ist eine gute Chance, sich aus dem Staub zu machen.
15:57 h
Hinten belauert man sich. Die Lücke wächst an.
15:56 h
Zehn Sekunden werden durchgegeben. Das wäre eine Riesenchance für "Dege" auf seinen ersten Tour-Etappensieg. Aus der Gruppe ist er der stärkste Sprinter.
15:55 h
Eine schöne Lücke ist das bereits. Rund 20 Sekunden liegen die Favoriten zurück, dort führt nur Sagan.
15:54 h
Jetzt gehen Lampaert, Van Avermaet und Degenkolb!
15:54 h
Landa liegt sogar etwas vor den beiden anderen. Rund 20 Sekunden sind das.
15:53 h
Aucb Bauke Mollema liegt in der Gruppe Landa/Uran.
15:52 h
Derweil holt sich Van Avermaet die drei Bonussekunden, Dan Martin immerhin eine. Starke Fahrt des Iren nach seinem schweren Sturz gestern.
15:51 h
Camphin-en-Pevele steht an. 1800 Meter mit fünf Sternen. Hier könnte gleich die siegbringende Attacke erfolgen.
15:50 h
Landa und Uran liegen immer noch rund eine Minute zurück.
15:50 h
Der Zusammenschluss ist da, die Ausreißer sind 19 Kilometer vor dem Ziel gestellt.
15:49 h
Sunweb attackiert jetzt, Kragh Andersen nimmt Dumoulin ans Hinterrad.
15:49 h
20 Kilometer noch, nur noch 13 Sekunden für das Spitzenduo. Jetzt ist Stuyven bei ihnen.
15:47 h
Bourghelles a Wannehain, 1100 Meter mit drei Sternen bewertet.
15:47 h
Van Rensburg bleibt vorn dran. Zusammen nehmen sie Sektor drei in Angriff.
15:46 h
Auch hinten attackieren sie. Lampaert, Sagan, Van Avermaet gehen. Aber auch Degenkolb ist dabei.
15:45 h
Kein Wunder - er war 2012 Fünfter bei Paris-Roubaix.
15:44 h
Gaudin lässt jetzt Van Rensburg stehen.
15:44 h
Jetzt attackiert Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) 23 Kilometer vor dem Ziel auf dem Pavé.
15:43 h
Bardet ist wohl wider im Feld, Uran und Landa haben gut 45 Sekunden Rückstand.
15:42 h
Sektor vier, 1300 Meter: Es wird wieder über das Pflaster geholpert.
15:40 h
Nach und nach fahren mehr Fahrer wieder nach vorn. Uran liegt derweil eine Minute hinter der Gruppe.
15:39 h
Die Favoritengruppe füllt sich auf, ca. 25 Mann sind das.
15:39 h
Vorn sind immer noch das Duo Van Rensburg/Gaudin.
15:38 h
Uran kommt von hinten zurück, auch er war wohl gestürzt. Jetzt hat er aber Defekt.
15:37 h
Zwölf Fahrer haben sich aus der Favoritengruppe abgesetzt.
15:37 h
Jetzt testest Tom Dumoulin die Konkurrenz.
15:36 h
Sturz von Sunweb ausgangs des Sektors. Edward Theuns hat es erwischt.
15:36 h
BMC attackiert in Sektor 5, Van Avermaet hängt sich an seinen Teamkollegen.
15:35 h
Er hängt sich beim Trinken am Hinterrad seines Vordermannes auf.
15:34 h
Sturz im Feld, Mikel Landa liegt am Boden!
15:34 h
Bardet hat immer noch 30 Sekunden auf das Feld. Das zieht Körner und Moral. Er hat mit Oliver Naesen einen Klassikerspezialisten als Helfer dabei.
15:33 h
Gilbert kehrt nach seinem Defekt zurück. Im Feld wird kurz durchgeatmet.
15:32 h
Andre Greipel ist bei den Favoriten vorn dabei. Den Sturz nach zehn Kilometern hat er anscheinend gut weggesteckt.
15:31 h
Hinten attackiert Sylvain Chavanel bei seiner 18. Tour-Teilnahme.
15:31 h
Sektor fünf, Templeuve, steht an. Zwei Sterne, 500 Meter Länge.
15:30 h
Omar Fraile kehrt von vorn zurück. Er muss jetzt wohl für Fuglsang arbeiten.
15:29 h
Gilbert muss anhalten, er hat wohl Defekt. Aber auch Sagan bricht den Versuch ab.
15:28 h
Jetzt geht erneut Gilbert. Peter Sagan geht hinterher.
15:28 h
Fuglsang attackiert erneut. Aber der Rest setzt nach.
15:27 h
Wieder ein Sturz von Sky. Michal Kwiatkowski verpasst eine Linkskurve.
15:26 h
Auch das Feld ist auf dem Pavé. 35 Sekunden beträgt der Abstand.
15:26 h
Damien Gaudin hängt sich dran, derweil beginnt der 1400 Meter lange Sektor.
15:25 h
Der nächste Sektor steht an. Sektor 6 hört auf den Namen Thibaut a Ennevilain. Vorn attckiert Janse Van Rensburg.
15:24 h
Die Bardet-Gruppe hat immer noch 30 Sekunden Rückstand auf das Feld.
15:23 h
Hinten attackiert Fuglsang. Der Däne war 2014 Dritter auf der Pavé-Etappe. Er kann also sowas.
15:23 h
Jerome Cousin fällt vorn raus. Aber Direct Energie hat ja noch zwei Eisen im Feuer.
15:22 h
Die Spitze ist in Sektor sieben. 700 Meter lang, zwei Sterne.
15:21 h
40 Kilometer noch, 55 Sekunden hat die Spitze auf die Favoriten.
15:20 h
Der Kolumbianer steckt auf, im Feld kehrt kurz Ruhe ein. Vielleicht kann Bardet dadurch auch wieder aufschließen, 35 Sekunden braucht er.
15:18 h
Movistar fährt Gaviria hinterher.
15:17 h
Die Attacke ist entschärft, aber das erste Feld ist arg dezimiert. Ca. 30 Fahrer sind es noch. Jetzt geht der nächste von Quick-Step. Fernando Gaviria ist das!
15:16 h
Sektor sieben steht an: Merignies a Avelin. Hinten geht Philippe Gilbert mit Sagan am Rad!
15:15 h
Froome ist betroffen, Van Avermaet muss ausweichen. Der Brite fährt aber unbeschadet weiter.
15:14 h
Sturz am Pflastereingang, Sky hats erwischt!
15:14 h
Sky drückt jetzt wieder von vorn. Klar, sie wollen Bardet nicht aufschließen lassen.
15:13 h
45 Sekunden liegt Bardet hinter dem Feld. Er hat erneut Silvan Dillier zur Seite. Jetzt geht es in Mens en Pevele, 800 Meter Pflaster.
15:12 h
Van Garderne können wir streichen, er wird nicht mehr zurückkommen. Er ist physisch und mental gebrochen. Schwarzer Tag für BMC, aber sie haben immer noch Van Avermaet in Gelb.
15:11 h
Van Avermaet bügelt immer noch von vorn, das Feld zerreißt.
15:10 h
Erneut Defekt bei Bardet! Ein sehr ungünstiger Zeitpunkt.
15:10 h
John Degenkolb fährt aufmerksam und lässt sich nicht überrumpeln.
15:09 h
Die Spitze ist in Sektor 8, hinten attackiert Greg Van Avermaet!
15:08 h
50 Kilometer noch, etwas mehr als eine Rennstunde. Aber die hat es in sich.
15:07 h
Auch das Feld ist jetzt im Sektor und sofort stürzt Van Garderen. Bitter, er war gerade wieder reingefahren. Auch Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) lag das am Boden.
15:05 h
Auchy a Bersée, Sektor 9, vier Sterne: 2700 Meter feinstes französisches Kopfsteinpflaster.
15:04 h
Van Garderen ist in der Wagenkolonne und fast wieder im ersten Feld.
15:02 h
Yves Lampaert (Quick-Step Floors) hat Defekt. Er wäre heute auch ein guter Siegertipp.
15:00 h
Van Garderen ist mit Michael Schär unterwegs. Der Schweizer gibt für seinen neuen Kapitän Gas.
14:59 h
Olivier Le Gac ist aus der Spitze gefallen und wird eingeholt.
14:59 h
Majka ist wieder im Feld.
14:58 h
Vorn fehlen auch schon zwei Leute, es sind nur noch sieben Ausreißer an der Spitze.
14:58 h
Luke Rowe gibt für Sky den Ton an. Der Sektor zehn ist derweil überstanden.
14:56 h
Sky gibt auf dem Pavé Gas und Lücken entstehen. Da sind einige schon am klemmen.
14:55 h
Tejay Van Garderen liegt in einer Gruppe rund eine Minute hinter den Favoriten. Verliert BMC heute alle Klassement-Ambitionen nach dem Tour-Aus von Richie Porte?
14:54 h
Sektor 10, Orchies, wird von der Spitze befahren.
14:53 h
Das erste und zweite Feld sind wieder zusammen, nur Majka fehlt vorn.
14:52 h
Rafal Majka fährt hinter den Gruppen, sieht aber unverletzt aus. Er hat Hilfe von Oss.
14:52 h
Vorn liegen neun Fahrer, dann eine 20-Mann-Gruppe um Froome. Das nächste Feld muss beißen, um da wieder hinzukommen.
14:51 h
Sturz von Quick-Step, Niki Terpstra (Quick-Step Floors) liegt auf dem Boden.
14:51 h
Jetzt ist das Rennen endgültig eröffnet! Sky wird vorn durchziehen und den Verfolgern das Leben schwer machen.
14:49 h
Auch Adam Yates wurde durch den Sturz aufgehalten und fährt in der Nibali-Gruppe.
14:49 h
Rigoberto Uran, Vincenzo Nibali und Julian Alaphilippe hängen in der zweiten Gruppe.
14:48 h
Valverde, Gaviria und Kruijswijk sind auch vorn, Nibali hingegen doch nicht.
14:47 h
Auch Vincenzo Nibali, Romain Bardet, Nairo Quintana und John Degenkolb sind dabei.
14:47 h
Das Feld hat sich durch den Sturz zerteilt. Sky macht vorn Druck, Van Avermaet und Sagan sind vorn.
14:46 h
Derweil steht Sektor 11, Sars-et-Rosières, für die Spitze an. 2400 Meter und vier Sterne sind es.
14:45 h
Sturz auf dem Pavé, Rafal Majka (Bora-hansgrohe) ist betroffen, Jakob Fuglsang (Astana), Nikias Arndt (Sunweb) und Daniel Oss (Bora-hansgrohe) ebenfalls.
14:44 h
Alle Favoriten bis auf Richie Porte und Romain Bardet halten sich bislang schadlos. Porte ist verletzt raus, Bardet musste bereits mehrere Defekte beheben lassen.
14:43 h
Auch das Feld ist auf dem Sektor Warlaing a Brillon.
14:41 h
Sektor 12, drei Sterne, 2000 Meter: Es wird wieder gerüttelt.
14:39 h
Sturz von Sky, Egan Bernal fliegt aus einer Kurve. Klar - Pavé-Erfahrung hat er keine, dafür aber wahnsinnig viel Talent in den Bergen. Er fährt aber weiter.
14:38 h
Sky macht jetzt Tempo und hält Kapitän Chris Froome vorn. Prompt sinkt der Abstand rapide auf nur noch 2:15 Minuten.
14:37 h
Der mittlerweile im Ruhestand befindliche Alberto Contador erinnert sich übrigens noch bestens an die Etappe über das Pflaster von 2014. Damals war es nass und eine Chaos-Etappe. Zitat des Spaniers: "Es war schlimmer als Krieg."
14:33 h
Michael Valgren (Astana) sieht auch sehr lädiert aus. Trikot und Hose sind großflächig zerrissen, der Amstel-Sieger von 2018 fährt aber noch.
14:32 h
Der Wind kommt heute tendenziell eher von vorn. Trotzdem ist die Etappe heute rasant schnell. Alle wollen vorn sein und Stürze und Lücken im Feld vermeiden.
14:31 h
Der Vorsprung der Neun an der Spitze ist etwas geschrumpft: 77 Kilometer vor dem Ziel sind es noch 3:10 Minuten.
14:27 h
Der Niederländer liegt über zwei Minuten hinter dem Feld, kann aber erstmal weiterfahren. Nach zwei Etappensiegen in Serie hat er heute das Pech gebucht.
14:25 h
Groenewegen schüttelt sich mehrmals, kann aber wohl weitermachen.
14:24 h
Zwischen Sektor 13 und 12 liegen gut 17 Kilometer. Danach geht es Schlag auf Schlag: Innerhalb der folgenden 50 Kilometer warten zehn Sektoren.
14:23 h
Sturz von Dylan Groenewegen (LottoNL Jumbo) und Laurens Ten Dam (Sunweb). Bei Groenewegen ist die komplette Gabel weggebrochen.
14:21 h
Das Feld nimmt die 900 Meter von Sektor 13 in Angriff.
14:20 h
Der Abstand zwischen Spitze und Feld bleibt stabil. 3:30 Minuten sind es seit vielen Kilometern.
14:19 h
Ironischerweise sind viele der Straßen kurzfristig neu asphaltiert worden, nur das Pflaster wirkt da wie ein Anachronismus.
14:18 h
Sektor 13 ist im Gange. Es staubt gewaltig und die Fahrer geben Vollgas auf der Holperstrecke.
14:16 h
Tolhoek wird jetzt vom Feld geschluckt. Er hat es nach seinem Defekt auf Sektor 15 nicht mehr nach vorn geschafft.
14:14 h
Drei Kilometer noch bis zum Sektor 13.
14:13 h
Der Schnitt bislang beträgt 47,3 km/h. Und langsamer wird es heute nicht mehr. Eine Vollgasetappe von Anfang bis Ende ist das heute.
14:12 h
Auberchicourt a Ecaillon heißt Sektor 13. Jetzt fährt Bardet zum Teamwagen und lässt das Rad richten.
14:10 h
Und auch Bardet hat es schon wieder erwischt. Das ist sein dritter Wechsel, irgendwas liegt da noch im Argen.
14:09 h
Ilnur Zakarin wird nach Defekt von seinen Katusha-Kollegen wieder ins Feld gefahren.
14:08 h
Aus dem Feld holt sich Sagan Platz elf am Zwischensprint. Gaviria hat nicht mitgesprintet. Offensichtlich hat der Kolumbianer jegliche Ambitionen auf Grün nach seiner Relegation gestern begraben.
14:04 h
Der Zwischensprint ist nun auch Geschichte, De Gendt rollt da als Erster durch.
14:03 h
Vorn im Feld wird deutsch gesprochen. Marcel Sieberg (Lotto Soudal) und Marcus Burghardt (Bora-hangrohe) machen das Tempo für ihre Kapitäne. Wobei beide auch schon auf dem Pflaster geglänzt haben: Burghardt gewann Gent-Wevelgem 2007, Sieberg war bereits Siebter in Roubaix.
14:01 h
Bardet ist wieder im Feld und muss nach und nach wieder nach vorn kommen.
14:01 h
Das Feld nimmt nun auch die 1600 Meter Pflaster unter die Räder.
13:57 h
Sektor 14 beginnt für die Spitze. Eswars a Pailencourt lautet der Name des Pavés. Derweil wechselt Bardet das komplette Rad.
13:56 h
Der Roubaix-Zweite aus dem April, Silvan Dillier, ist bei ihm und fährt seinen Kapitän nach vorn.
13:55 h
Bardet liegt eine Minute hinter dem Feld. Er wird aber bald wieder aufschließen.
13:54 h
Das erste Pavé ist überstanden, Sektor 14 folgt in wenigen Augenblicken.
13:53 h
Defekt bei AG2R, Romain Bardet muss das Laufrad tauschen. Der Dritte des Vorjahres und Zweite von 2016 muss schnell wieder aufschließen.
13:52 h
Lawson Craddock (EF Drapac) fährt ganz hinten. Er hat einen Haarriss im Schulterblatt und das tut heute extrem weh.
13:52 h
Bora rauscht von vorn Richtung Sektor 15 und biegt als Erste ein.
13:51 h
Im Feld beginnt das Gerangel. Jeder will vorn auf das Pflaster fahren.
13:50 h
Tolhoek hat vorn Defekt und muss das Rad tauschen.
13:49 h
Das Geheimnis der Profis für das Pflaster: Schnell fahren - dann rüttelt es nicht so sehr.
13:49 h
Das erste Pavé steht an, die Spitze biegt in den Feldweg ab.
13:48 h
Das Feld fährt gerade durch Cambrai. Hier hat Tony Martin 2015 die Pflasteretappe gewonnen und Gelb übernommen. Diese Geschichte wird sich heute nicht wiederholen - er ist verletzt auf dem Weg in die Heimat.
13:46 h
Zwei Sterne hat der Sektor 15. Also verhältnismäßig einfach zu befahren. Fünf Sterne sind das Maximum - da würde fast keiner freiwillig mit dem Auto drüber fahren - geschweige denn mit dem Fahrrad.
13:44 h
Escaudeouvres a Thun heißt übrigens der erste Sektor. Diese werden bis zum Ziel rückwärts gezählt. Es handelt sich also um Sektor Nummer 15.
13:41 h
Die Straße ist breit, doch das ändert sich gleich. Die Pavé-Sektoren sind kaum breiter als ein PKW. Hinzu kommt, dass die Fans dort Spalier stehen werden und die Durchfahrt noch enger wird.
13:36 h
Und der Vorsprung wächst auf 3:45 Minuten. Im Feld ist es noch ruhig, aber das kann sich minütlich ändern, wenn sich der Tross dem Pavé nähert.
13:34 h
3:15 Minuten beträgt der Vorsprung der Spitzengruppe. Dort wird die Anfahrt auf das Pflaster übrigens deutlich entspannter ablaufen. Für zehn Fahrer ist halt mehr Platz als für 150 Fahrer.
13:28 h
Das Pflaster heute ist wirklich heftig. Mit verringertem Reifendruck, doppeltem Lenkerband und breiteren Reifen versuchen die Profis, die Erschütterungen zu minimieren. Peter Sagan soll heute 5,7 bar in seinen Reifen fahren. Normal sind 7 bis 7,5 bar.
13:25 h
15 Kilometer noch bis zum ersten Pavé. Im Feld positioniert man sich so langsam vorn.
13:24 h
Die beiden Verfolger stecken auf. Sie lassen sich ins Feld zurückfallen.
13:23 h
Direct Energie hat auf jeden Fall alles richtig gemacht. Sie sind zu dritt vorn, ds ist taktisch natürlich ein Riesenvorteil. Aber einen Thomas De Gendt muss man erstmal bezwingen. Der Belgier gilt als König der Ausreißer und ist auch auf dem Pflaster eine echte Lokomotive.
13:21 h
Van Keirsbulck und Claeys kommen nicht näher. Im Gegenteil: 1:30 fehlen ihnen nun nach vorn.
13:21 h
Tom Dumoulin ist wieder im Feld. Hoffentlich ohne Windschattenfahren hinter dem Auto und somit ohne Zeitstrafe. Die hat sich der Weltmeister im Zeitfahren schon auf dem Weg zur Mur de Bretagne eingehandelt.
13:18 h
Thomas De Gendt (Lotto Soudal), Lilian Calmejane, Damien Gaudin, Jerome Cousin (alle Direct Energie), Chad Haga (Sunweb), Nicolas Edet (Cofidis), Reinhard Janse Van Rensburg (Dimension Data), Omar Fraile (Astana) Olivier Le Gac (Groupama-FDJ) und Antwan Tolhoek (LottoNL-Jumbo) sind die Namen an der Spitze des Rennens. Etwa eine Minute dahinter fahren noch Dimitri Claeys (Cofidis) und Guillaume Van Keirsbulck (Wanty-Groupe Gobert).
13:15 h
Vorn kommt es zum Zusammenschluss der beiden ersten Gruppen.
13:14 h
Die erste Gruppe hat 2:30 Minuten auf das Feld, dahinter befinden sich die Verfolger und angeblich noch eine weitere kleine Gruppe. Was für ein hektischer Etappenstart. Und jetzt hat Tom Dumoulin (Sunweb) Defekt.
13:12 h
Tomasz Marczynski (Lotto Soudal) ist auch in den Sturz verwickelt gewesen. Der zweimalige Vuelta-Etappensieger von 2017 muss aufgeben. Auch Jose Joaquin Rojas (Movistar) ist raus.
13:10 h
Nicolas Edet (Cofidis) und Janse Van Rensburg (Dimension Data) sind ebenfalls unter den Verfolgern.
13:08 h
Greipel ist beim Tourarzt und lässt sich Eisspray auf die lädierte Hand sprühen. Auf dem Pflaster wird das heute noch richtig wehtun.
13:07 h
Richie Porte stürzte übrigens auch 2017 auf der 9. Etappe der Tour und schied aus. Anscheinend eine Unglückszahl für den Gesamtfünften von 2016.
13:06 h
Hinter der Spitze hat sich eine fünfköpfige Verfolgergruppe gebildet. Lilian Calmejane (Direct Energie), Chad Haga (Sunweb) und Olivier Le Gac (Groupama-FDJ) sind dabei.
13:05 h
Für die Spitze kam der Sturz gelegen. Das Feld hat etwas rausgenommen und prompt steigt der Abstand auf 1:30 Minuten an.
13:03 h
Da kommt die Meldung via Tourfunk: Richie Porte, der Gesamtzehnte und Sieganwärter ist raus. Und dabei war das Pflaster noch nicht mal erreicht.
13:03 h
Andre Greipel fährt derweil weiter. Aber das werden schwere Kilometer über das Pflaster.
13:02 h
Porte setzt sich auf den Bordstein. Das sieht nach dem Ende für ihn aus. Extrem bitter für den Tasmanier, der letztes Jahr schon in der Abfahrt vom Mont du Chat schwer stürzte und die Tour beenden musste.
13:01 h
Greipel sieht auch zerfetzt aus. Porte lässt sich checken ob es weitergehen kann.
13:00 h
Und der erste Sturz ist passiert. Andre Greipel (Lotto Soudal), Richie Porte (BMC) und Jack Bauer (Mitchelton Scott) sind betroffen. Porte hält sich die Schulter - das sieht nicht gut aus.
12:59 h
Auch Cofidis und Groupama springen nach. Die erste Gruppe hat derweil fast 30 Sekunden auf das Hauptfeld um den Mann in Gelb.
12:57 h
Chad Haga (Sunweb) und ein Fahrer von Dimension Data setzen nach.
12:56 h
15 Sekunden beträgt der Vorsprung. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
12:55 h
Damien Gaudin, Jerome Cousin (beide Direct Energie), Omar Fraile (Astana), Thomas De Gendt (Lotto Soudal) und Antwan Tolhoek (LottoNL-Jumbo) sind vorn raus.
12:53 h
Aus dem Feld wird aber nachgesetzt. Das Peloton ist langgezogen und das Tempo sehr hoch.
12:53 h
Auch Thomas De Gendt ist dabei. Fünf Fahrer haben sich leicht abgesetzt.
12:52 h
Das Tempo ist hoch, 58 km/h zeigt der Tacho an. Lösen konnte sich aber noch niemand. Jetzt geht Direct Energie erneut.
12:51 h
Und los gehen die Attacken: Cofidis und Direct Energie mischen vorn mit.
12:49 h
Noch 1000 Meter bis zum scharfen Start. Gleich beginnt das Gruppenspringen.
12:48 h
Bergwertungen gibt es heute übrigens keine. Die Etappe ist komplett flach, aber trotzdem knüppelhart. Die Kilometer vor den Pavés werden wie eine Sprintvorbereitung gefahren. Jeder möchte vorn auf das Pflaster einbiegen. Dieses Szenario werden wir heute 15 Mal erleben.
12:44 h
Sein Katusha-Teamkollege Nils Politt wäre heute aus deutscher Sicht ein guter Außenseitertipp. Doch der Hürther muss wohl vermehrt auf seinen Kapitän Ilnur Zakarin Acht geben. Politt soll auf Roubaix-Etappe an Zakarins Seite bleiben | radsport-news.com
12:43 h
Ein Fahrer, der sich auf die heutige Etappe gefreut hatte, musste gestern das Rennen leider aufgeben. Tony Martin zog sich bei einem Massensturz einen Wirbelbruch zu - Comeback-Zeitpunkt noch ungewiss. Martin nach Sturz vier Wochen ohne Rad, WM-Start gefährdet | radsport-news.com
12:40 h
Zum ersten Mal in der Geschichte der Tour bestreitet heute mit Greg Van Avermaet ein ehemaliger Paris-Roubaix-Sieger eine Pflasteretappe der Tour im Gelben Trikot. Er hat beste Chancen, das Trikot auch heute abend noch zu tragen und mit in den ersten Ruhetag morgen zu nehmen.
12:38 h
Sieben Kilometer bis zum scharfen Start haben die Fahrer noch zurückzulegen. Immerhin ist das Wetter heute optimal - kein Regen und damit auch ein vermindertes Sturzrisiko auf dem Pflaster. Dennoch wird das heute keine Sonntagsspazierfahrt für das Peloton.
12:36 h
Und damit begrüße ich euch zum Start in Arras. Es geht aus einem historischen Schlosshof über Kopfsteinpflaster direkt los - allerdings noch neutralisiert. Doch mit dem Schwenken der Startflagge sind Attacken zu erwarten.
08:44 h
Der neutrale Start erfolgt heute um 12:35 Uhr, Der Zieleinlauf ist gegen 16:15 Uhr zu erwarten. Eine Bummeletaape droht uns heute sicher nicht. Die Gruppe des Tages wird heiß umkämpft sein und spätestens ab dem ersten Pavé wird es rasant in Richtung Roubaix gehen, wo das Ziel vor dem berühmten Velodrom liegt. Eric Gutglück begleitet das Geschehen vom Start weg für euch und hält euch auf dem Laufenden. Hört doch bis dahin in den Daily Podcast rein. Thema diesmal: Der Sprint von gestern und die Relegation von Andre Greipel (Lotto Soudal) und Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) “Gaviria wollte mit dem Kopf durch die Wand“ | radsport-news.com
08:35 h
Doch es wird heute auch ein Rennen hinter dem um den Etappensieg geben. Die Klassemenfahrer müssen sich aus allen Scharmützeln raushalten und das Pflaster unbeschadet überstehen - kaum zu glauben, dass das allen gelingen wird. Daher wird sich das Klassement heute wohl lichten und der Kreis der realistischen Podiums-Kandidaten reduzieren. Auf dem Papier zählen Geraint Thomas (Sky), Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) und Tom Dumoulin (Sunweb) zu den pflasterfesten Fahrern. Doch ein Sturz oder Defekt auf den Pavés kann auch die Spezialisten ereilen. Man kann die Tour heute noch nicht gewinnen, aber definitiv verlieren. Auf den Spuren der Königin der Klassiker | radsport-news.com
08:31 h
Insgesamt 15 Pavé-Sektoren gilt es zu befahren, der erste kommt nach ca. 45 Kilometern Renndistanz. Der Favoritenkreis liest sich heute auch eher wie der eines Frühjahrsklassikers. So stehen vor allem der Mann in Gelb und Roubaix-Sieger 2017, Greg Van Avermaet (BMC), der Sieger 2018 Peter Sagan (Bora-hansgrohe) sowie der Sieger 2014 Niki Terpstra ganz oben auf der Favoritenliste. Aus deutscher Sicht darf man sich auf John Degenkolb (Sieger 2015/Trek-Segafredo) und Nils Politt (Katusha-Alpecin/Siebter 2018) freuen.
08:28 h
Willkommen zur Königin der Klassiker - zumindest im Miniaturformat. Die 9. Etappe der diesjährigen Tour verneigt sich vor dem wohl härtesten Eintagesrennen und besucht heute das berühmte Kopfsteinpflaster, das die Fahrer jedes Jahr im April bei Paris-Roubaix befahren müssen. Insgesamt 21,7 Kilometer an Holperstrecke gilt es heute auf den 154 zwischen Arras und Roubaix zu befahren. Im Gegensatz zu den über 50 Kilometern an Pflaster beim berühmten Klassiker zwar deutlich reduziert - Spannung und Chaos sind heute dennoch zu erwarten.
STRECKENINFORMATION
Gesamtlänge 157 km
Start 12:35 h
Ankunft ca. 16:10 h
Strecke gefahren 157 km
Strecke zum Ziel 0 km
Bergwertungen 0
Sprintwertungen 1
WERTUNGEN

Tageswertung

1. Degenkolb (TFS)
2. Van Avermaet (BMC) s.t.
3. Lampaert (QST) s.t.
4. Gilbert (QST) +0:19
5. Sagan (BOH) s.t.
6. Stuyven (TFS) s.t.
7. Jungels (QST) s.t.
8. Greipel (LTS) +0:27
9. Boasson Hagen (DDD) s.t.
10. Dupont (WGG) s.t.

Gesamtwertung

1. Van Avermaet (BMC)
2. Thomas (SKY) +0:43
3. Gilbert (QST) +0:44
4. Jungels (QST) +0:50
5. Valverde (MOV) +1:31
6. Majka (BOH) +1:32
7. Fuglsang (AST) +1:33
8. Froome (SKY) +1:42
9. Yates (MTS) s.t.
10. Landa (MOV) s.t.

Sprintwertung

1. Sagan (BOH) 299 Pkt.
2. Gaviria (QST) 218 Pkt.
3. Groenewegen (TLJ) 132 Pkt.

Bergwertung

1. Skujins (TFS) 6 Pkt.
2. Chavanel (TDE) 4 Pkt.
3. Smith (WGG) 4 Pkt.

Nachwuchswertung

1. Kragh Andersen (SUN)
2. Boudat (DEN) +7:00
3. Latour (ALM) +7:37