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Die Schweizerin Noemi Rüegg wurde Zweite vor Gasparrini, Pieterse und Wlodarczyk. Wiebes sicherte sich Platz sechs aus der Verfolgergruppe. Ich verabschiede mich von Sanremo Donne und wechsle zum Liveticker des Rennens der Männer.
Ich korrigiere: Kopecky arbeitet doch nicht mit. Zumindest am letzten Kilometer nicht mehr. Wlodarczyk stellt sich in den Dienst Gasparrinis und bringt das Quintett auf die Zielgeraden. Gasparrini eröffnet den Sprint, doch Kopecky lässt sich das nicht nehmen und ringt die Konkurrenz nieder.
Pieterse, Kopecky, Rüegg, Rüegg, Kopecky, Eleonora Gasparrini und Dominika Wlodarczyk (UAE - Team ADQ) haben nur wenige Meter Vorsprung. Doch Kopecky arbeitet auch mit. Sie setzen wohl auf die Belgierin. Pieterse will nun nicht mehr führen.
Noskova ist gestellt, da probierte es Puck Pieterse (Fenix - Pieterse), doch Rüegg, Kopecky und weitere Fahrerinnen gehen mit. Fünf Fahrerinnen gehen mit leichtem Vorsprung auf ein weiteres Dutzend in die Abfahrt. Dort befindet sich auch Wiebes.
Lidl - Trek führt hart nach. Noskova kommt nicht richtig weg. Noch 1,5 Kilometer bis oben, 7 Kilometer bis zum Ziel. Die erste Gruppe umfasst noch immer rund 40 Fahrerinnen.
Sie sind drin im Poggio da greift Nikola Noskova (Cofidis) an und fährt an Nooijen nach wenigen Momenten. Die Niederländerin wird kurz darauf auch vom Pulk gestellt.
Der Abstand von Nooijen schrumpft auf 12 Sekunden. Das wird kaum reichen. Hinten bügelt wieder SD Worx. Der einen oder anderen dürften noch die Bilder des schlimmen Sturzes in den Köpfen stecken.
Etwa 40 Fahrerinnen befinden sich in der Verfolgung der Solistin, die derzeit 19 Sekunden Vorsprung hat.
Auch Kim Le Court (AG Insurance - Soudal) ist nach dem Sturz raus aus der Entscheidung.
Schwerer Sturz in der Abfahrt. Eine Fahrerin stürzte über die Leitplanke einen kleinen Abhang hinunter und knallte auf den Asphalt einer Straße. Niewiadoma gehörte zu den Gestürzten. Sie knallte wohl als Erste in die Leitplanke. Andere fuhren in sie hinein.
Schwerer Sturz in der Abfahrt. Eine Fahrerin stürzte über die Leitplanke einen kleinen Abhang hinunter und knallte auf den Asphalt einer Straße. Niewiadoma gehörte zu den Gestürzten. Sie knallte wohl als Erste in die Leitplanke. Andere fuhren in sie hinein.
Als sich am Ende des Steilstücks alle kurz anschauen, beschleunigt Nooijen abermals. Sie ist nun allein weg. Ihr Vorsprung in der Abfahrt beträgt 18 Sekunden.
Noch einmal Niewiadoma - noch immer sind 1,5 Kilometer zu klettern. Nur ist der Anstieg am Ende recht flach. Die Siebenergruppe war schnell wieder angewachsen auf etwa 25 Fahrerinnen. Niewiadoma konnte ebenso wenig weg wie Cedrine Kerbaol (EF Education - Oatly).
Lieke Nooijen (Visma - Lease a Bike) probiert es als Nächste, hat aber ebenso wenig Erfolg. Dann ist es Kasia Niewiadoma (Canyon - SRAM), die ausreißt und zumindest kurzzeitig eine Siebenergruppe bildet. Da ist Rüegg erneut dabei.
Die Hauptgruppe dünnt jetzt stark aus. Vom Team Visma - Lease a Bike greift Femke de Vries an. Ihr folgen aber weitere Fahrerinnen, sodass sich keine Gruppe absetzen kann. Rüegg hat auch stark reagiert.
Sie sind dring in der Cipressa. Solbjork Minke Anderson und Henrietta Christie fallen zurück - und schon nimmt EF etwas raus. Alice Towers nimmt Noemi Rüegg ans Hinterrad und bringt sie zurück zur Spitze, wo jetzt Movistar die Spitze übernimmt - neben Canyon - SRAM und weiterhin SD Worx.
4000 Meter vor der Cipressa werden die drei verbliebenen Ausreißerinnen eingeholt. EF Education - Oatley macht die Pace.
Alle außer Vollering, Arici und Franz sind eingesammelt worden. Dieses Trio hat noch 15 Sekunden Vorsprung. Die meisten Kilometer auf der Flucht hat bislang Arici auf dem Tacho. Sie war ja eine der drei Initiatorinnen der Gruppe des Tages, während Bodine Vollering und Franz später dazu kamen.
Es sieht so aus, als würden die neun Spitzenreiterinnen in diesem Anstieg eingeholt. Sie haben keine 20 Sekunden Vorsprung mehr. Katia Ragusa ist bereits zurück im Pulk. Auch Sara Luccon wird gerade eingeholt.
Es geht hinauf zum Capo Berta. Die Ausreißerinnen arbeiten gut zusammen. Kingma dürfte gleich wieder eingeholt werden. Sie hatte auch nie mehr als 15 Sekunden Vorsprung. Die Kopfgruppe liegt bei 50 Sekunden.
Maya Kingma (Aromitalia - Vaiano) ist aus dem Feld enteilt. Es geht hoch zur Capo Cerva. Der Abstand zwischen Spitze und Pulk ist unverändert gewesen.
Lotte Kopecky (SD Worx - Protime) befindet sich am Begleitauto. Dort holt sie sich etwas zu trinken. Die Belgierin könnte für Wiebes heute zur Schlüsselfigur werden, weil sie Ausreißergruppen im Finale neutralisieren kann - und auch auf eigene Rechnung fahren kann.
Im Anstieg zum ersten der drei Capi ist der Abstand zwischen Spitze und Feld auf 1:25 Minuten geschrumpft. Die Fahrerinnen befinden sich in der Abfahrt - und dann geht es auch fast direkt schon in den Capo Cervo.
Jetzt wird das Feld wieder breiter. Außer SD Worx sind auch Teams wie EF, Fenix Premier - Tech, Lidl - Trek und Movistar vorn zu sehen.
Sie fahren gerade durch Laigueglia. Dort befindet sich der kurze Anstieg zum Capo Mele. Und unter dem Tempodiktat von SD Worx fährt die Hauptgruppe mit 1:55 Minuten Rückstand hinein. Maximal 7 Prozent beträgt die Steigung. Der Weg bis nach oben ist 1,8 Kilometer lang.
Fünf der besten zwölf Profiteams sind heute nicht dabei. Außerdem fehlen auch so große Namen wie eben Vos, die ja aus privaten Gründen absagen musste, Elisa Longo Borghini, die ebenfalls kurzfristig ausfiel, und Demi Vollering sowie Toursiegerin Pauline Ferrand Prévot.
Sturz im hinteren Teil des Pulks - vier Fahrerinnen von Cofidis sind betroffen. Eine befindet sich vorn. Damit ist dieses Team kaum vertreten in der Hauptgruppe. Derweil reißt SD Worx das Tempo hoch.
Der eher zaghafte Ausreißversuch von eben hat nicht funktioniert. In der Anfahrt zum Capo Mele schrumpft der Vorsprung der Ausreißerinnen sukzessive weiter. 2:28 Minuten sind es im Moment.
EF Education - Oatley und Movistar befinden sich in den ersten Positionen des Pelotons. Dort lösen sich zwei weitere Fahrerinnen. 2:40 Minuten beträgt der aktuelle Abstand.
Im Pulk haben sie die Pace erhöht. Der Abstand ist auf 2:45 Minuten geschrumpft. Sie fahren schon an der malerischen Küste entlang. Allzu warm ist es heute übrigens nicht - viele Starterinnen fahren in langärmeligen Trikots.
Berteau und Hashimi befanden sich noch eine ganze Weile zwischen Baum und Borke, jetzt sind sie aber gestellt worden. Das Peloton hat jetzt 4 Minuten Rückstand zur Spitzengruppe.
Und hierauf kommt es bei der Primavera - sowohl der Frauen als auch der Männer - heute an im Kampf um den Sieg: Coolness, Wind, Position etc.
Auf keine der Profis in der Spitzengruppe dürfte jemand im Vorfeld getippt haben. Die Favoriten sind andere. Hier haben wir einen Expertentipp zu Sanremo Donne.
Victorie Berteau (Cofidis) und Fariba Hashimi (Vini Fantini - BePink) versuchten noch eine Weile, nachzusetzen, doch jetzt geben sie ihre Mission auf. Sie haben knapp 90 Kilometer vor dem Ziel 2:30 Minuten Rückstand, das Feld liegt bei 3:30.
Die komplette Gruppe: B. Vollering, La Bella, Valentin, Arici, Katia Ragusa (Human Powered Health), Heidi Franz (St Michel - Preference Home - Auber93), Eleonore Deotto (Mendelspeck - E-Work), Sara Luccon (Top Girls Fassa Bortolo) und Lara Crestanello (Isolmant - Premac - Vittoria).
Es hat heute eine ganze Weile gedauert, bis sich die Gruppe des Tages bildete. Zunächst rissen nach knapp 40 Kilometern Sofia Arici (Vini Fantini - BePink), Eleonore La Bella (Aromitalia - Vaiano) und Constance Valentin (Mayenne - Monbana My Pie) aus. Später setzten dann weitere Fahrerinnen nach, sodass sich nun eine neunköpfige Gruppe gebildet hat, in der auch eine Vollering sitzt, es ist aber Demis Schwester Bodine Vollering (Volker Wessels).
Das Rennen ist knapp 156 Kilometer lang. Unser Ticker startet um 12.20 Uhr. Gegen 14.20 Uhr wird die Zielankunft erreicht. Alles Weitere zum Frauenrennen gibt es auf dieser Sonderseite.
Als Topfavoritin wird Lorena Wiebes (SD Worx - Protime) gehandelt, die auch im Vorjahr als Erste über den Zielstrich jagte. Doch auch Noemi Rüegg (EF Education - Oatly) werden gute Chancen eingeräumt. Und wer sagt eigentlich, dass nicht doch ein Kletter-Ass wegspringt? Kurzfristig wurde das Feld aber um zwei Mitfavoritinnen dezimiert: Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) und Marianne Vos (Visma - Lease a Bike) stehen nicht am Start.
Willkommen zu Sanremo Donne. Die Frauen starten um 10.40 Uhr von Padua aus in Richtung Via Roma. Nach weitgehend flachen 100 Kilometern steht das identische Finale auf dem Programm wie bei den Männern: Zuerst Capo Mele, Capo Cervo und Capo Berta, ehe an der Cipressa die Attacken von Kletterspezialistinnen wie Kasia Niewiadoma (Canyon - SRAM) zu erwarten sind. Die Entscheidung wird aber wohl am Poggio di San Remo fallen - und vielleicht auch erst auf der Zielgeraden im Sprint einer größeren Gruppe.