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Hinter Lund Andresen gibt es für das Team Visma - Lease a Bike doch noch ein Podium. Christophe Laporte wird Dritter. Arnaud De Lie (Lotto - Intermarché) wird vor Robert Donaldson (Jayco - AlUla) Vierter.
Tobias Lund Andresen (Decathlon - CMA CGM) setzt zuerst zum Sprint an, am Ende macht es aber doch ein Belgier. Jasper Philipsen gewinnt die 88. Ausgabe von In Flanders Fields.
Das Peloton ist dran, aber Segaert versucht es nochmals mit einer Attacke schafft es aber nicht. Damit kommt es zum Massensprint.
Wer gewinnt? Es ist weiter alles offen. Das Peloton hat nur noch fünf Sekunden Rückstand.
Alec Segaert (Bahrain Victorious) versucht sich nun allein an van der Poel und van Aert heranzufahren. Er hat sich vom Peloton absetzen können und schafft den Anschluss an die Spitze. Fantastischer Antritt des Belgiers. Damit bekommemn wir vielleicht einen Dreikampf.
Jetzt wird das noch einmal richtig eng, denn das Peloton kommt mit großen Schritten näher und liegt nur noch zehn Sekunden hinter der Spitze. Gibt es doch einen Sieg für Jasper Philipsen (Alpecin - Premier Tech), Jonathan Milan (Lidl - Trek), Biniam Girmay (NSN) und Co.
Der dritte Platz scheint nun weit offen für einen Sprinter, denn Vermeersch wird nun vom Feld eingeholt. Auch die Chance auf van Aert und van der Poel heranzufahren ist noch da, auch wenn sie gering ist. Der Abstand beträgt nur noch 30 Sekunden.
Das letzte Sprintduell auf der Straße um den Sieg zwischen van der Poel und van Aert gab es im Jahr 2020 bei der Flandern-Rundfahrt. Damals ging der Sprint ganz knapp für den Niederländer aus. Wir dürfen sehr gespannt sein, wer heute das Duell der Giganten für sich entscheidet. Das Feld scheint mit 40 Sekunden aktuell zu weit entfernt zu sein.
Two men remain! ???? #IFF26 #FLCS pic.twitter.com/IQdFROcE20
— In Flanders Fields - From Middelkerke to Wevelgem (@IFF_race) March 29, 2026
Vermeersch schafft es nicht näher an das Spitzenduo heranzufahren. Weiterhin hat er einen Rückstand von knapp 15 Sekunden. Dahinter werden in diesem Moment die vier Verfolger von Hauptfeld eingeholt.
Last passage on the Kemmelberg. MVDP & @WoutvanAert in the lead at the top! #IFF26 #FLCS pic.twitter.com/SYtjT6evwA
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So sah die Attacke von Van der Poel am Kemmelberg aus.
Für Vermeersch werden es beinharte Kilometer. Er liegt aktuell nur 13 Sekunden hinter dem Spitzenduo. Dahinter wird es für De Bondt, Biesterbos, De Vries und Mouris sehr schwer mit 45 Sekunden Abstand, denn das Peloton rollt heran und hat aktuell nur noch 1:10 Minuten Rückstand auf die Spitze des Rennens.
Bereits zu Beginn des Kemmelbergs ist Schicht im Schacht für Mouris, De Vries, Biesterbos und De Bondt. Auch Vermeersch hat gar keine Chances, an Van der Poel dranzubleiben. Van Aerts schafft es gerade so, und damit bekommen wir wirklich das Traumduell der beiden Topstars auf den letzten 35 Kilometern.
Aimé De Gendt (Pinarello - Q36.5) hat es am Baneberg versucht und befindet sich nun vor dem Kemmelberg mit 30 Sekunden Rückstand alleine hinter der Spitzengruppe. Die weiteren Verfolger haben bereits 50 Sekunden Rückstand. Das wird sehr schwer sein aufzuholen, obwohl es nach dem letzten Anstieg noch über 30 Kilometer bis ins Ziel nach Wevelgem sind.
Die Spitzengruppe beginnt den Anstieg zu Baneberg. Johansen hat für Vermeersch Tempo gemacht und verabschiedet sich nun. Die nächste große Attacke wird es wohl bei der letzten Überfahrt über den Kemmelberg geben.
Decathlon ist aktuell das einzige Team, das versucht, Tempo zu machen, um die Gruppe nochmals zu erreichen. Der Abstand wird aber alles andere als weniger. Er wird sogar noch etwas größer und liegt aktuell bereits bei 40 Sekunden.
Ben Turner (Ineos Grenadiers), Teamkollege von Ganna, stürzt nach einer Unachtsamkeit im Feld allein. Damit scheinen für ihn alle Chancen auf ein Topergebnis verloren.
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nun nicht, denn der Scherpenberg wird gleich zum zweiten Mal befahren. Auch danach sind es nur wenige Kilometer bis der Baneberg und dann zum dritten und letzten Mal der Kemmelberg, dieses Mal aus der Ossuaire-Richtung befahren wird. 15 Sekunden ist der aktuelle Abstand zur Verfolgergruppe mit Daan Hoole (Decathlon - CMA CGM) und Filippo Ganna (Ineos Grenadiers).
Die Spitzengruppe startet den Anstieg zum Kemmelberg mit noch 20 Sekunden Vorsprung auf das Peloton. Van Aert zieht das Peloton hinauf auf den Kemmelberg und fährt locker und lässig an die Spitzengruppe heran. Van der Poel setzt sich an das Hinterrad von Van Aert. So wie es aktuell aussieht, hat es auch noch Florian Vermeersch (UAE - Emirates - XRG) geschafft dabei zu bleiben. Ebenfalls in der Gruppe sind De Bondt, Bisterbos, Johansen, De Vries und Mouris aus der Spitzengruppe.
Magnier und Teamkollege Yves Lampaert schaffen nun wieder den Anschluss an die Gruppe. Die Spitzengruppe hat unterdessen den Abstand auf 45 Sekunden ausbauen können. Ich gehe aber stark davon aus, dass die Gruppe spätestens nach dem Kemmelberg eingeholt wird.
First passage on Kemmelberg Belvedère for the peloton. ?? #IFF26 #FLCS pic.twitter.com/mXpXdhC4JH
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So sah es aus, als das Peloton zum ersten Mal den Kemmelberg passierte. Kann sich in Kürze jemand entscheidend absetzen?
Camille Charret ist der nächste Mann aus der Spitzengruppe, der zurückfällt. Damit ist noch ein Sextett an der Spitze übrig. Magnier könnte Glück haben, denn plötzlich fängt das Peloton an zu bummeln. Die Ruhe vor dem Sturm, denn in wenigen Kilometern steht zum zweiten Mal der Monteberg und Kemmelberg an.
Es wird ein höllisch hohes Tempo angeschlagen. Wir sehen weiterhin viele Attacken. Vor kurzem hatten es Christophe Laporte (Visma - Lease a Bike) und Lewis Askey (NSN) versucht. Paul Magnier (Soudal - Quick-Step) muss sein Rad wechseln und macht das geschickt mit seinem Teamkollegen, um wenig Zeit zu verlieren. Er büßt trotzdem an Zeit ein, da die Maschine von Bert Van Lerberghe nicht zu ihm passt. Er dreht sich um und muss auf das Teamfahrzeug warten, um letztendlich die richtige Maschine zu bekommen.
Einige weitere Fahrer versuchen in der aktuell etwas flacheren Rennsituation, Attacken zu fahren und das Peloton zu sprengen bzw. sich mit einer Gruppe abzusetzen. Entscheidend konnte sich da jetzt noch keine Gruppe lösen. Weitere Möglichkeiten bieten sich dann auch bei den drei folgenden Schotterpassagen.
Turners Attacke hat keinen Erfolg eingebracht und wir sehen, wie üblich bei einer Passage über den Kemmelberg, dass sich das Feld weit in die Länge zieht und viele Fahrer Probleme bekommen. Jules Hesters konnte das Tempo der Spitzengruppe nicht mitgehen und fällt zurück ins Peloton.
Insgesamt werden heute neun Hellinge befahren. Dreimal überqueren die Fahrer den berühmt-berüchtigten Kemmelberg. In diesem Moment wird die Belvedere-Seite zum ersten Mal befahren. Ben Turner (Ineos Grenadiers) versucht sich vom Peloton zu lösen und womöglich den Anschluss an die Spitzengruppe zu finden.
Mit viel Aufwand vom Team Ineos Grenadiers, das sich zur Gänze im zweiten Teil des Feldes aufgehalten hatte, schaffen es in diesem Moment einige Fahrer dieser Gruppe zurück. Damit umfasst das Hauptfeld, welches nun auch Tempo herausnimmt, rund 70 bis 80 Profis. Die Spitzengruppe hält ihren Abstand bei knapp 40 Sekunden.
Für den ersten Teil des Pelotons geht es aktuell in den zweiten Anstieg des Tages hinein. Der Baneberg mit 7,1 % Steigung im Schnitt steht an. Viele der Topfavoriten haben den Sprung in den ersten Teil des Feldes geschafft. Unter anderem sind Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech), Wout van Aert (Visma - Lease a Bike), Arnaud De Lie (Lotto - Intermarché) und Sören Waerenskjold (Uno-X Mobility) dabei.
Aktuell befindet sich noch eine achtköpfige Spitzengruppe mit Julius Johansen (UAE Emirates – XRG), Camille Charret (Cofidis), Dries De Bondt (Jayco – AlUla), Frits Biesterbos (Picnic – PostNL), Jules Hesters, Victor Vercouille (beide Flanders – Baloise), Hartthijs De Vries und Wessel Mouris (beide Unibet Rose Rockets) an der Spitze des Feldes. Doch das Peloton rast immer weiter heran. Nach 60 Kilometern waren es fast fünfeinhalb Minuten an Vorsprung, aktuell sind es nur noch 50 Sekunden zum ersten Teil des Pelotons. Denn rund 40 bis 50 Fahrer hatten sich vom restlichen Feld auch mithilfe des Windes einen Abstand von 30 Sekunden erarbeitet.
Zum 88. Mal wird der Eintagesklassiker in Flandern heute ausgetragen und eines ist bereits jetzt sicher. In diesem Jahr wird es nach der krankheitsbedingten Absage von Mads Pedersen einen neuen Sieger geben. Wir steigen genau 100 Kilometer vor dem Ende des Rennens live in den Ticker ein und werden gleich auf die aktuelle Rennsituation blicken. Auf den ersten 140 Kilometern hat sich schon einiges Interessantes zugetragen.
Hallo und herzlich willkommen zum Frühjahrsklassiker In Flanders Fields - früher war das Rennen besser bekannt unter dem Namen Gent-Wevelgem. Über 240,8 Kilometer führt das Feld mit Mathieu van der Poel, Wout van Aert, Jonathan Milan und Co. ins Ziel auf die Vanackerestraat in Wevelgem. Los geht`s mit dem Liveticker um 14:15 Uhr, Eurosport.de wünscht euch viel Spaß!