Vertonung des Klassikers von Andre Reuze, gesprochen von Ulli Jansch

Neues Hörbuch: "Giganten der Landstraße"


| Foto: Archiv Schoppe

24.06.2017  |  Gerade noch rechtzeitig vor dem Start der Tour ist eine CD aus dem Presswerk gekommen, die den Titel "Giganten der Landstraße trägt“. Es handelt sich um die Vertonung der literarischen Vorlage von Andre Reuze (Le Tour de Souffrance, 1925), die der Österreicher Fred Angermayer 1926 für den deutschsprachigen Markt übersetzt hat, und die der bekannte Radsport-Kommentator Ullrich Jansch (u.a. Eurosport) jetzt in einer bearbeiteten Fassung als Hörbuch aufgenommen hat.

Den Buch-Klassiker des Radsports "Le Tour de Souffrance"
(Die Tour des Leidens) von Autor André Reuze aus dem Jahr 1925 gibt es nun erstmals als Hörbuchfassung. Ulli Jansch erweckt mit seinem Hörbuch das Kult-Buch in fünf Stunden zum neuen Leben - ein Hörgenuss nicht nur für Radsportfreunde.

Über das Original-Buch: Der deutsche Titel des Romans „Le Tour de Souffrance“ (Die Tour des Leidens), den der französische Autor André Reuze 1925 veröffentlichte, übertreibt nicht: Er steht für die willensstarken Charaktere der Rennfahrer.

Reuze beschreibt ihre unglaublichen Leistungen,

ihre Leidensfähigkeit, ihre Träume von Ruhm und Erfolg und Liebe - aber auch ihre Enttäuschungen. Er berichtet von Schicksalsschlägen, von Schikanen der Veranstalter (die dem Publikum Unterhaltung und Spektakel bieten wollen), von Intrigen, Tricks, Betrug. Und auch ein bißchen von Sex.

In jedem Kapitel tauchen Stichworte auf, die heute noch Signalwirkung haben, wie Team-Geist, Taktik, Defekte, Stürze, Krankheit und Doping. Die Bedeutung des Buchs liegt in der Weitsicht des Autors, der schon damals Mechanismen und Abläufe erkannte, nach denen das mythische Rennen auch heute noch funktioniert.

André Reuze hat die DNS der Tour definiert:

Ihre Etappen begannen immer vor Sonnenaufgang. Die Fahrer waren häufig 15 Stunden unterwegs, 400 km und mehr. Sie kletterten über Pyrenäen und Alpen mit einem einzigen Gang, ihre Rennräder wogen fast 20 kg.

Defekte mußten die Fahrer allein reparieren, Ersatzteile bei sich tragen und ihre Trikots selber waschen. Der Sattel bereitete ihnen höllische Qualen. Sie stürzten, versorgten ihre Wunden selbst - und fuhren weiter. Nicht alle schafften es zurück nach Paris, aber alle waren sie „Giganten der Landstraße“...

Übersetzung: Fred A. Angermayer
Bearbeitung: Ulli Jansch
Musik: Frank Jansch
Produktion: We are Producers
Copyright Bearbeitung: janschspezial
Dauer: 300 Minuten
Kapitel: 26

 
Weitere Informationen

turus.net

Internet: http://www.turus.net/shop/9103-hoerbuch-giganten-der-landstrasse.html

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