Bundesregierung regelt Versteuerung ab 2019 neu

Dienstfahrräder: müssen nicht mehr “geldwert“ versteuert werden

Von Markus Maus

Foto zu dem Text "Dienstfahrräder: müssen nicht mehr “geldwert“ versteuert werden"
| Foto: company-bike-solutions.com

12.11.2018  | 

Die Bundesregierung macht mit einer neuen steuerlichen Regelung ab 2019 die Nutzung von Dienstfahrrädern attraktiver. Aktuell muss ein Arbeitnehmer ein Prozent des Brutto-Listenpreises für die Überlassung eines betrieblichen Fahrrads durch den Arbeitgeber, und die damit verbundene private Nutzung des Dienstfahrrads als geldwerten Vorteil versteuern.

Ende letzter Woche gab der Finanz-Ausschuss der Regierung nun bekannt, dass Nutzer von "Company Bikes" ab 1. Januar 2019 gänzlich vom zu versteuernden geldwerten Vorteil befreit werden. Der jetzt von der Bundesregierung beschlossene Wegfall der Versteuerung bedeutet im Vergleich zur bisherigen Situation eine zusätzliche Ersparnis von rund zwölf Prozent.

Insgesamt ermöglichen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern über das "Company Bike Leasing" so Ersparnisse von bis zur Hälfte des Anschaffungspreises im Vergleich zum Privatkauf - eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Bereits im Jahr 2012 wurde das Dienstfahrrad dem Dienstwagen gleichgestellt. Arbeitnehmer können seitdem analog zum Dienstwagen ein "Company Bike" über ihren Arbeitgeber leasen - das übrigens auch ausschließlich privat genutzt werden darf.

Dienstfahrräder haben zweifellos das Potenzial, einen bedeutenden Beitrag zu einer flexibleren und nachhaltigeren Mobilität zu leisten. Es freut uns, dass mittlerweile auch die Bundesregierung auf diesen wichtigen und wachsenden Trend reagiert. Die Befreiung vom zu versteuernden geldwerten Vorteil für die Nutzer von Dienstfahrrädern ist dabei explizit zu begrüßen.

Besonders die Kombination aus unterschiedlichen Verkehrsmitteln, wie dem (Elektro-)Fahrrad mit dem öffentlichen Verkehr, kann eine wichtige und nachhaltige Entlastung der Städte bringen. E-Bikes bieten sich als ideales Transportmittel für kurze und mittlere Distanzen an, schrecken aber durch  höhere Preise viele potenzielle Nutzer ab.

Durch das Dienstfahrrad-Leasing und die damit verbundene Ersparnis bei der Anschaffung wird diese Hürde effektiv genommen. Der beschlossene Wegfall des geldwerten Vorteils für Dienstfahrräder ist ein großer Schritt in die richtige Richtung - doch auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Mobilität muss auch die Infrastruktur stimmen.

Gerade beim Ausbau von Radwegen gibt es auf städtischer und kommunaler Ebene noch viel Nachholbedarf. Städte wie Amsterdam und Kopenhagen leben schon heute die nachhaltige Mobilität. Es bleibt zu hoffen, dass der Impuls der neuen steuerlichen Regelung nun auch zu einer echten Veränderung in Deutschland führt.

Markus Maus ist Geschäftsführer von company bike solutions in München.

company bike solutions
mobilisiert seit 2012 deutschlandweit mittelständische und große Unternehmen mit Firmenrädern. Dabei versteht sich company bike solutions nicht als Fahrradhändler, sondern als Service-Anbieter für individuelle Firmenrad-Konzepte. Dies beinhaltet kundenspezifische Firmenrad-Portale für Auswahl der Räder, einen eigenen, mobilen Reparatur-Service und regelmäßige Kick-off-Veranstaltungen mit Testrädern bei Kunden vor Ort. Das Unternehmen mit Sitz in München ist deutschlandweit mit regionalen Service-Hubs vertreten.

 
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