Heute kurz gemeldet

Longos Ehemann wegen EPO-Einfuhr verurteilt

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Jeannie Longo | Foto: ROTH

09.03.2017  |  Paris (dpa) - Patrice Ciprelli, Ehemann und Trainer der französischen Radsport-Legende Jeannie Longo, ist wegen der Einfuhr von EPO zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Ein Gericht im ostfranzösischen Grenoble verhängte gegen Ciprelli ein Jahr Haft auf Bewährung, wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete. Longos Ehemann wurde vorgeworfen, zwischen 2008 und 2011 insgesamt 33 Dosen EPO per Internetbestellung im Ausland gekauft zu haben. Sein Anwalt ließ noch offen, ob Ciprelli gegen das Urteil Berufung einlegt. Der Verteidiger hatte vor Gericht argumentiert, dass es keine juristische Grundlage für eine Verurteilung gebe.

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(rsn) - Fabian Wegmann, der im vergangenen Herbst seine Karriere beendet hat, wird künftig als Werbebotschafter für den Sparkassen Münsterland Giro tätig sein. Dabei wird der 36-Jährige vor allem bei Presse-, PR- und Promotionsterminen zum Einsatz kommen. Zudem übernimmt der dreimalige Deutsche Meister die Rennleitung des Profirennens. „Darüber hinaus wird sein ausgezeichnetes Netzwerk in der Radsportszene bei der Verpflichtung von bedeutenden Profiteams nützlich sein, um die Attraktivität und den Stellenwert der Veranstaltung bei Sponsoren und Zuschauern zu steigern“, hieß es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.

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Bei Gent-Wevelgem wird im Gedenken an den Belgier Antoine Demoitie dessen damalige Rückennummer 192 nicht vergeben. Dies gaben die Organisatoren des flämischen Frühjahrsklassikers am Donnerstag bekannt. Die 79. Auflage von Gent-Wevelgem wird am 26. März ausgetragen. Demoitie war bei der letztjährigen Austragung an den Folgen eines Sturzes verstorben.

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Der japanische Hersteller Shimano hat sich zu den Vorfällen zum Auftakt der Fernfahrt Tirreno-Adriatico geäußert. Beim britschen Team Sky war es am Mittwoch im Mannschaftszeitfahren zu Problemen mit dem Carbon-Vorderrad PRO wheel von Shimano gekommen, die in einem spektakulären Sturz von Gianni Moscon gipfelten, dessen Vorderrad bei hohem Tempo buchstäblich zersprang. Zuvor hatte der Italiener mit seinem Rad ein Schlagloch getroffen. Das Unternehmen bestätigte Untersuchungen,"um weiter alle Faktoren zu untersuchen, wie es zu diesen Vorfällen kommen konnte". Gleichzeitig verwies Shimano jedoch auf sein rigoroses Testverfahren, welches ISO/UCI-Kontrollstandards erfülle. Moscon blieb bei seinem Sturz zum Glück unverletzt.

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Scheibenbremsen
bleiben ein Thema. Bei Tirreno-Adriatico gab die neue Technologie im Mannschaftszeitfahren zum Auftakt ihr Debüt an den neuen Cannondale-Super-Slice-Zeitfahrrädern von Cannondale-Drapac. Damit war die amerikanische Equipe das erste größere Team, das Scheibenbremsen auch im Zeitfahren einsetze. Die Aussagekraft dürfte bei einem Kurs mit nur vier wirklichen Kurven am Ende allerdings überschaubar gewesen sein. Auch das Endergebnis fiel eher ernüchternd aus: Cannondale erreichte mit einem Rückstand von 1:17 Minuten auf die Siegerzeit von BMC lediglich Platz 16 - wobei das weniger an den Bremsen gelegen haben dürfte.

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