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Vitamin D und Radsport

Foto zu dem Text "Vitamin D und Radsport"
| Foto: Herbano

24.11.2017  |  Radsportler werden zumindest im Sommer einer hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt, wenn sie mit Radlerhose und kurzärmeligem Trikot unterwegs sind. Somit droht ihnen in der Regel kein Mangel an dem sogenannten Sonnenvitamin. Denn das Vitamin D (Cholecalciferol) kann die Haut unter Einwirkung von Sonnenlicht selbst bilden. Anders sieht es jedoch im Winter aus. In der dunklen Jahreszeit sollten auch Radsportler auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Vitamin D 3 achten. Hier mehr erfahren.

Vitamin D Mangel

Die Folgen eines Mangels an dem fettlöslichen Vitamin D können gravierend sein. Da das Vitamin D den Kalziumhaushalt reguliert, kann eine geringere Knochenfestigkeit drohen.

Bei einem schweren Mangel an Vitamin D kann es zur Rachitis (bei Kindern) oder Knochenerweichung kommen. Auch Asthma, Krebs, Alzheimer sowie Multiple Sklerose werden durch einen Mangel begünstigt.

Wer sich wundert, dass er immer wieder erkältet ist oder an anderen Infekten leidet, sollte überlegen, ob das nicht auf einen Mangel an Vitamin D zurückzuführen ist, denn auch eine Immunschwäche kann für eine Unterversorgung sprechen. Ebenso kann ein Mangel an Vitamin D für degenerative Beschwerden, Diabetes, Depressionen, Bluthochdruck und Demenz verantwortlich sein.

Wer sichergehen will, kann seinen Vitamin-D-Spiegel im Blut beim Arzt testen lassen oder mit einem geeigneten Testset zu Hause selbst testen.

Anzeichen für einen Vitamin D Mangel

Wenn Sie sich häufig müde und abgeschlagen fühlen, unter Knochenschmerzen leiden, könnte das ein Hinweis sein, dass Sie an einem Vitamin D Mangel leiden. Ebenso kann es auf einen Mangel hindeuten, wenn Ihr Körper eine mangelhafte Wundheilung, Muskelschmerzen und Haarausfall zeigt. Sollten Sie übergewichtig sein, ist ein Vitamin D Mangel wahrscheinlich, denn ein hoher Körperfettanteil hemmt die Aufnahme des Vitamins.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin D enthalten?

Das wertvolle Vitamin ist vor allem in fettigen Fischen wie Lachs, Makrele und Aal enthalten. Aber auch Leber, Eier, Milch, Avocado und Weizenkeime enthalten etwas Vitamin D. Allerdings sind die Mengen, die natürlicherweise in Nahrungsmitteln vorhanden sind, eher gering. Wer darauf nicht achten möchte oder kann, sollte Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen. Da das Vitamin D fettlöslich ist, sollten diese auch mit etwas Fetthaltigem eingenommen werden, um eine optimale Aufnahme zu gewährleisten.

Gibt es Unterschiede zwischen Vitamin D und Vitamin D 3?

Viele Verbraucher sind verwirrt wegen der verschiedenen Bezeichnungen. Die Auflösung ist einfach: Wenn man von Vitamin D spricht, das der Körper produziert, ist eigentlich Vitamin D 3 gemeint. Genau genommen müsste von Vitamin D 3 gesprochen werden. Es handelt sich bei beiden Bezeichnungen jedoch um die gleiche natürliche Substanz.
 
 

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