Kitzbühel – Prägraten, 143 Kilometer

70. Österreich Rundfahrt, Vorschau 4. Etappe

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Die 4. Etappe der Ö-Tour endet in Prägraten in Osttirol. | Foto: EXPA/Jürgen Feichter

10.07.2018  |  (rsn) – Mit dem Belgier Ben Hermans als neunem Gesamtführenden geht das Feld der 70. Österreich Rundfahrt auf die 4. Etappe von Kitzbühel nach Prägraten. Erstmals werden die Zuschauer am Streckenrand wohl ein zweites Team neben Bahrain-Merida bei der Nachführarbeit sehen, nämlich Hermans' Israel Cycling Academy. Wie schon in den letzten Tagen geht es schnell bergauf auf dem vierten Tagesabschnitt.

Nach 6,8 Kilometer wartet die erste Sprintwertung des Tages in Jochberg. Von dort geht es in die erste Bergwertung. Der Pass Thurn (4,3 km, 5,4%) ist eingeordnet als Anstieg der 3. Kategorie. Nach der Abfahrt führt der Streckenverlauf die Fahrer nach Mittersill, wo nach 26,8 Kilometern die zweite Sprintwertung wartet.

Auch hier folgt sofort wieder ein langer Abschnitt bergauf, denn mit der Straße auf den Felbertauern (15,1 km, 5,5%) wartet eine Bergwertung der 1. Kategorie. Das ständige Auf- und Ab und die vielen Punkte sind mehr als reizvoll für eine Fluchtgruppe. Vor allem aber wird es wieder spannend zu beobachten sein, ob das Duell um das Bergtrikot zwischen Träger Aaron Gate (Aqua Blue Sport) und Verfolger Davide Orrico (Vorarlberg-Santic) in die vierte Runde geht.

Denn auf jeder der drei bisherigen Etappen zeigten die beiden ihre neu gewonnene Freundschaft an der Spitze. Über den Felbertauern geht es in die Radsportdestination Osttirol, wo nach fast 100 Kilometern Lienz erreicht wird. Eine Schleife führt die Fahrer dann wieder talaufwärts nach Prägraten, wo die Zielankunft nach einem Schlussanstieg (11,7 km, 3%) erreicht wird. Zwar lädt der Beginn der Etappe Ausreißer dazu ein, ihr Heil in der Flucht zu suchen, doch die fast flachen 100 Kilometer bis zum finalen Berg werden eine große Schwierigkeit sein, um den Vorsprung gegen ein heranbrausendes Feld zu verteidigen.

Im Finale werden dann wieder die Klassementfahrer im Mittelpunkt stehen. Niemand will einen Tag vor der schweren Bergankunft am Großglockner wertvolle Sekunden verlieren. Vielleicht gelingt ja Giovanni Visconti im Sprint einer größeren Gruppe erneut ein Sieg.

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