Doping-Tests des Tour-Dritten Rumsas negativ

31.07.2002  | 

Paris (dpa) - Die Doping-Tests des litauischen Radprofis Raimondas Rumsas bei der Tour de France sind negativ ausgefallen. Dies verlautete aus medizinischen Kreisen in Paris.

Es seien keinerlei verdächtige Spuren von Testosteron oder von EPO in den Urinproben des in Doping-Verdacht geratenen Gesamt-Dritten der Frankreich-Rundfahrt gefunden worden. Die Analysen waren in einem nationalen Speziallabor südwestlich von Paris vorgenommen worden. Rumsas wurde am 22. Juli getestet, danach wurde er nicht mehr kontrolliert.

Rumsas war ins Zwielicht geraten, nachdem seine italienische Ehefrau Edita unter dem Verdacht inhaftiert wurde, Dopingmittel angeboten, vertrieben und verabreicht zu haben. Im Kofferraum ihres Autos waren große Mengen an Dopingmitteln gefunden worden. Der italienische Rennstall Lampre-Daikin suspendierte den Litauer daraufhin vorläufig.

Der Radprofi sagte seine geplante Reise in die französische Stadt Lyon ab. Er sollte dort von der Staatsanwaltschaft vernommen werden. Sein Anwalt teilte mit, dass erst der Besuch des litauischen Botschafters bei den Untersuchungsbehörden in Bonneville abgewartet werden soll. In Bonneville bei Lyon ist Rumsas` Frau inhaftiert.

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Grand prix Chantal Biya (2.2, CMR)
  • Tre Valli Varesine (1. HC, ITA)
DATENSCHUTZ    |    KONTAKT    |    IMPRESSUM