Zitat der Woche:
"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."
(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)
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16.09.2002 -
Cordoba (dpa) - Der Spanier Aitor Gonzalez hat bei heftigem Wind und kräftigen Regenschauern das zweite Zeitfahren der Vuelta gewonnen, das Gelbe Trikot des Gesamtspitzenreiters aber um den Wimpernschlag von einer Sekunde verpasst.
Sein Landsmann Oscar Sevilla verteidigte als Überraschungs-Zweiter mit 40 Sekunden Rückstand auf Gonzalez seine Top-Position. Bester Deutscher im Zeitfahren war der Ansbacher Jörg Jaksche, der in 47:48 Minuten als 16. einen Rückstand von 2:16 Minuten auf den Tagessieger aufwies.
Gonzalez, der schon bei seinem Etappensieg auf der achten Etappe und den beiden Bergankünften überzeugt hatte, legte bei auf der anspruchsvollen, 36,5 km langen Strecke rund um Cordoba los wie die Feuerwehr und lag zwischenzeitlich schon knapp eine Minute vor Sevilla. Auf den letzten Kilometern büßte der Kelme-Profi noch einige Sekunden ein, die ihm schließlich den Sprung an die Spitze verwehrten. Auch auf den Plätzen drei bis fünf rangieren vor dem Ruhetag am Dienstag mit Roberto Heras, Joseba Beloki und Iban Mayo ausschließlich spanische Fahrer.
Eine arge Enttäuschung erlebte Telekom-Profi Alexander Winokurow aus Kasachstan, der von Sevilla auf der Strecke eingeholt wurde und mit 2:45 Minuten Rückstand im Ziel keine Chance hatte, seinen zweiten Gesamtrang zu verteidigen.
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