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"Man muss sich für Erfolg im Radsport nicht schämen."
(Deutschland Tour-Gewinner Linus Gerdemann)
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22.10.2002 -
Berlin (dpa) - Rad-Profi Erik Zabel überwintert als erster Deutscher zum zweiten Mal hintereinander an der Spitze der Weltrangliste des Weltverbandes UCI. Der 32-jährige Telekom-Kapitän aus Unna, der in dieser Saison 16 für die Rangliste maßgebliche Siege feierte, liegt bereits seit dem 1. Oktober 2001 an der Spitze.
Laut der letzten Rangliste des Jahres, die nach Abschluss der Weltcup-Saison veröffentlicht wurde, behauptete Zabel mit 2269 Punkten die Führung vor Tour-Sieger Lance Armstrong (USA/2110) und Weltcup-Gewinner Paolo Bettini (Italien/2012). Die nächste Rangliste erscheint am 15. Februar. «Ich bin sehr glücklich darüber. Nach meiner WM-Bronzemedaille habe ich fest daran geglaubt», erklärte Zabel.
Erstmals seit seiner Gründung 1992 ist sein Team Telekom aber nicht mehr die deutsche Nummer 1 in dieser Hitliste. In der vom italienischen Mapei-Team angeführten Mannschafts-Wertung haben sich die Teams Coast (6.) und Gerolsteiner (11.) vor den Bonner Rennstall geschoben, der nur als 12. geführt wird. Automatisch gesetzt für alle großen Rundfahrten des kommenden Jahres sind aber laut dem neuen UCI- Reglement nur die Clubs auf den Rängen 1 bis 10.
«Das ist schon eine gewaltige Sache für uns. Wenn Quickstep nicht den Status von Mapei, dessen Sponsor sich zurückgezogen hat, übernimmt, dann sind wir sogar Top-Club im nächsten Jahr. Das sind schon Dimensionen, mit denen wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet haben», erklärte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer.
Da bei der Tour de France aber das Team des diesjährigen Siegers Lance Armstrong, US Postal, und der Gewinner der Team-Wertung Once automatisch gesetzt sind, rücken die Teams 11 und 12 der Weltrangliste automatisch in den Kreis der Tour-Teams auf. Dies hatte Telekom-Teamchef Walter Godefroot bereits während der Weltmeisterschaft in Zolder mitgeteilt. Als Ranglisten-Team Nummer 10 hat auch der dänische Rennstall CSC Tiscali die Tour-Teilnahme sicher, zu dem aller Voraussicht nach auch Olympiasieger Jan Ullrich wechseln wird.
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