Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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06.12.2004 - Die überragenden Posties bei der Tour 2004. Sieger Lance Armstrong und seine Helfer dominierten das Rennen nach Belieben. Das kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, vermuten seitdem viele. „Kann es doch!“, behauptet T-Mobile-Arzt Dr. Lothar Heinrich (Foto rechts). „Die anderen waren so schlecht!“
Der Mediziner vom Sportinstitut der Uni Freiburg macht das an den Werten fest, die die Stars in diesem Jahr zum Beispiel im Zeitfahren nach Alpe d`Huez ablieferten. Dr. Heinrich: „Armstrong und Ullrich fuhren im Schnitt mit 440 Watt. Sie waren in etwa gleich stark. Den Unterschied machte ihr Gewicht. Die anderen Fahrer schafften nicht so viel. Ich hatte damit gerechnet, dass der Sieger im Schnitt mit 490 Watt hoch fahren wird!“
Haben viele vielleicht die Mittelchen abgesetzt und konnten deshalb nichts zeigen? Dr. Heinrich: „Die erste Tour-Woche mit Kälte und Regen hatte alle sehr ausgezehrt. Wenn man weiß, was die Spanier bei den belgischen Klassikern drauf haben, versteht man, was bei der Tour los war. Die besten Bergfahrer waren bis zu den Bergen ausgeschieden. US Postal hatte es danach leicht, das Feld zu kontrollieren.“
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