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01.07.2005 - Mannheim (dpa) - Jan Ullrich und Lance Armstrong vertrauen beim 19 Kilometer langen Einzelzeitfahren zum Auftakt der 92. Tour de France in Fromentine auf speziell auf sie zugeschnittene Zeitfahr-Maschinen.
Diese Räder zeichnen sich durch besondere Aerodynamik aus und sind durch die meist verwendeten Scheibenlaufräder nicht so leichtgewichtig wie beispielsweise spezielle Maschinen für Bergetappen.
Ullrichs Carbon-Rad vom taiwanesischen Mannschafts-Ausrüster «Giant» wird bis auf die Vordergabel in einem Stück geschnitten und verhalf ihm schon zu seinem Zeitfahr-Sieg zum Auftakt der Tour de Suisse. Angeblich kostet das unter acht Kilogramm leichte Gefährt - vor allem unter Berücksichtigung der hohen Entwicklungskosten - rund 25 000 Euro. Bisher war Ullrich trotz anderer Etikettierung bei der Tour immer mit einem Rad der Berliner Spezialschmiede FES gefahren.
Armstrong fährt natürlich auch das Beste vom Besten, setzt aber besonders auf Symbolik. Das Hinterrad wurde von dem New Yorker Grafiker Lenny Futura reichlich mit gelben Ornamenten verziert. Das eingravierte Datum «2. 10.» erinnert an das Jahr 1996, als Armstrong die Hodenkrebs-Diagnose gestellt bekam. Die Zahl sieben ist ein Verweis auf den von ihm angestrebten siebten Tour-Sieg in Serie.
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