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(Riccardo Ricco, zweifacher Tour-Etappensieger)
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28.08.2005 - (sid) - Kein Risiko ging Radprofi Jan Ullrich von T-Mobile im Finale des Grand Prix de Plouay in Frankreich beim Sieg von George Hincapie ein. Am Ende des 23. ProTour-Rennens der Saison überließ Ullrich der Konkurrenz nach anstrengenden 226km fast kampflos das Feld. "Ich wollte bei dem Massenspurt keine Sturzgefahr eingehen", erklärte der Mecklenburger.
Dabei hatte Ullrich noch vier Kilometer vor dem Ziel gute Aussichten auf den Sieg. Der Olympiasieger von Sydney bildete gemeinsam mit Gerolsteiner-Profi Davide Rebellin und dem Österreicher Alexander Moos ein Ausreißertrio. Doch dann setzte das Verfolgerfeld nach und kam schließlich in einer 50-köpfigen Gruppe im Zielort in der Bretagne an. "Jan hat ein sehr gutes Rennen gefahren. Aber am Ende war der Druck zu groß", sagte T-Mobile-Teamleiter Valerio Piva.
Sieg für Armstrong-Team
In der Schlussgruppe war Ullrich am Ende auf sich allein gestellt, einfacher hatte es die Gerolsteiner-Fraktion. Zeitgleich mit dem US-Sieger Hincapie, der nach 4:59:30 Stunden einen weiteren Sieg für das Discovery-Team des zurückgetretenen Tour-Siegers Lance Armstrong perfekt machte, wurde Gerolsteiner-Profi Rebellin hinter dem Weißrussen Alexander Usow Dritter. Seine Teamkollgen Peter Wrolich (Österreich) und Markus Zberg (Schweiz) belegten die Plätze fünf und sechs.
"Das war eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung. Wir haben natürlich auf Davide gesetzt. Aber es hat sehr geholfen, dass er mit Ullrich gefahren ist. Am Ende hat es nicht mehr ganz gereicht", sagte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer.
Die 27 Rennen umfassende ProTour-Serie, zu der auch die derzeit laufende Spanien-Rundfahrt gehört, wird in Osteuropa fortgesetzt. Vom 12. bis 18. September steht dort die Polen-Rundfahrt auf dem Programm.
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