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"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel (Milram) nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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19.10.2005 - (sid) - Für den Mineralwasser-Konzern Gerolsteiner macht sich das Engagement als Sponsor des gleichnamigen Radrennstalls bezahlt. Nach sieben Jahren ist das Team unter Leitung von Hans-Michael Holczer endgültig aus dem Schatten von T-Mobile gefahren. Unternehmenssprecher Stefan Göbel zieht im sid-Interview eine Zwischenbilanz.
Frage: "Wie ist die Stimmung beim Sponsor des Teams Gerolsteiner am Ende der Radsportsaison 2005?"
Stefan Göbel: "Wir sind hoch zufrieden. Sportlich hat die Mannschaft mit T-Mobile wohl gleichgezogen, wobei Tour de France und Deutschland-Tour der Durchbruch waren. Die Reaktionen in den Medien und bei unseren Kunden waren enorm. In der öffentlichen Wahrnehmung sind Mineralwasser und Telefone nun auf Augenhöhe."
Frage: "Was bedeutet das aus Werbesicht?"
Göbel: "Gerolsteiner ist die beliebteste Mineralwasser-Marke Deutschlands geworden, und bei jenen 70 Prozent, die das Team kennen, ist sie signifikant beliebter als bei den anderen. Das ist eine durchschlagende Wirkung unseres Sponserings."
Frage: "Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe?"
Göbel: "Unser Konzept geht auf, Teamgeist zu transportieren, nicht auf Stars zu setzen. Dieses Familiendenken kommt bei unseren Konsumenten sehr gut an, wie unsere Untersuchungen zeigen."
Frage: "Haben Sie deshalb mehr Wasser verkauft?"
Göbel: "Nein, aber wir haben unser Niveau in einem schwierigen Markt gut gehalten. Dass wir uns dabei als Markenartikel so stabil behauptet haben, dazu hat das Team einen ganz erheblichen Beitrag geleistet."
Frage: "Wie sehr hat ihr Image unter dem Dopingfall Danilo Hondo gelitten?"
Göbel: "Es gab keinen negativen Effekt. Das Familien-Konzept hat uns davor bewahrt und das Team noch mehr zusammengeschweißt. Der Fall wurde nicht an ihm oder Gerolsteiner festgemacht, zumal wir sofort reagiert haben."
Frage: "Ihr Engagement ist vorerst bis 2008 vereinbart. Wie wollen Sie den Platz in der Spitze sichern?"
Göbel: "Ich will es so sagen: Wir möchten den guten jungen Leuten, die nach oben rücken sollen, eine Perspektive bieten und haben deshalb den Etat etwas nachgebessert."
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